Jan 21, 2019 Last Updated 5:45 PM, Jan 20, 2019

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Ausgaben
Monika Stöhr
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Beim Problemorientierten Lernen handelt sich um eine Lernmethode, die das selbstgesteuerte Lernen – in Kleingruppen und durch Selbststudium – anhand von möglichst authentischen beruflichen Problemsituationen in den Mittelpunkt stellt. Die Bearbeitung der Problemsituationen erfolgt in einem strukturierten Prozess, dem sogenannten „Siebensprung“, der die Studierenden von einem vorläufigen Problemverständnis über die Problembearbeitung zu einer Problemlösung bzw. zu einem vertieften Problemverständnis führt. Dieser Lernprozess beinhaltet dabei Phasen des gemeinsamen und des individuellen Lernens, berücksichtigt also sowohl den Teamgedanken als auch das eigenverantwortliche Handeln. Darüber hinaus ermöglicht die Arbeit mit realitätsnahen Problemsituationen praxisnahes und fächerübergreifendes Lernen, was wiederum die Anwendung des erworbenen Wissens im Berufsalltag erleichtert. Damit trägt das problemorientierte Lernen dazu bei, die im Bologna-Prozess angestrebte Berufsfeldorientierung des Studiums zu gewährleis ...

Christine Dörge
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Im Zuge der sich verändernden gesellschaftlichen Versorgungsbedarfe steigt der Bedarf an professioneller Gesundheits- und Krankenversorgung. Eine zentrale Schlüsselrolle kommt zukünftig dabei vor allem den ambulant tätigen Pflegekräften und Hausärzten zu. Die ambulante Versorgung umfasst mehr als medizinische Behandlung und defizitorientierte Grund- und Behandlungspflege. Sie beinhaltet gleichermaßen Aufgaben der Gesundheitsförderung, Krankheitsprävention, der Gesunderhaltung und Leidenslinderung. Laut der Interessenvertretungen der Pflegekräfte ist Gesundheitsförderung bereits heute fester integraler Bestandteil der alltäglichen Arbeit. Aber entspricht das den Tatsachen? Trotz der häufigen Verwendung des Begriffes finden sich in der wissenschaftlichen Literatur nahezu keine Angaben über die Art und Weise der konkreten Umsetzung gesundheitsfördernder Pflege. Was meinen in der häuslichen Pflege tätige Pflegende, wenn sie von einer patientenorientierten Gesundheitsförderung sprechen? In episodischen Interviews ...

Mühlherr
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2006 starteten auch in der deutschsprachigen Schweiz die ersten Bachelor-Studiengänge in Pflege auf Fachhochschulebene. Das erforderte curricular, organisatorisch wie unterrichts-praktisch ein Umdenken von eng verzahnten Curricula hin zur konsequenten Modularisierung, damit die geforderte Flexibilität und Internationalität Bologna konform eingelöst werden konnte. Dem Artikel sind grundlegende Gedanken zu dieser Thematik gewidmet. Darüber hinaus gehen Fokusgruppen-Interviews dem Bildungsverständnis von Dozierenden und Studierenden nach und zeichnen ein ausgewähltes Bild ihrer „Wirklichkeiten“. Gegenwärtig wird dieses Bild noch von einer Polemik zur Akademisierung der Pflege überschattet. Zunehmend wird jedoch auch ein Mehrwert für die Pflegepraxis deutlich.

Ingrid Darmann-Finck
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In dem Beitrag erfolgt eine Sichtung und kritische Bewertung der im deutschsprachigen und internationalen Raum vorfindbaren pflegedidaktisch relevanten empirischen Forschung. Die auf der Basis einer systematischen Literaturrecherche gesichteten Studien werden der Unterrichtswirksamkeitsforschung und dem Konzept „Lernen“ einerseits bzw. der interpretativen Unterrichtsforschung und dem Konzept „Bildung“ andererseits zugeordnet. Während Pflegeunterrichtsforschung im deutschsprachigen Raum bislang generell kaum vorhanden ist und diesbezüglich auch noch keine Methodendiskussion existiert, wird international stark auf Evidenzbasierung der Pflegeausbildung und damit auf Wirksamkeitsstudien abgehoben. Zwar muss die Forschung grundsätzlich sowohl im Bereich der Wirksamkeitsforschung als auch der interpretativen Unterrichtsforschung ausgebaut werden. Aus bildungstheoretischer Sicht sollte die interpretative Unterrichtsforschung aber zunächst Vorrang haben, da es derzeit noch an wesentlichen Erkenntnissen über die Struk ...

Katharina Lüftl, Andrea Kerres
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Der ausbildungsintegrierende Bachelorstudiengang Pflege Dual verknüpft ein akademisches Studium mit der Ausbildung in einem Pflegeberuf. Neben dem Abschluss als staatl. examinierte Altenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger (Dauer 3 Jahre) erlangen die Absolventen den Bachelor of Science (Dauer 4,5 Jahre). Das Studienangebot der KSFH München zeichnet sich durch einen gerontologischen Schwerpunkt aus. Für die Teilnehmer gibt es drei Lernorte: Berufsfachschule, Hochschule und Pflegeeinrichtungen. Die ersten Schülerstudierenden haben im Wintersemester 09/10 ihr duales Studium aufgenommen. Dieses wird in Kooperation mit zwei Berufsfachschulen für Krankenpflege und zwei Berufsfachschulen für Altenpflege durchgeführt. Das Forschungsprojekt „Implementationsforschung Pflege Dual“ evaluiert den ersten Studiendurchgang. Ziel ist es, auf Grundlage der Forschungsergebnisse Entscheidungshilfen für die Weiterentwicklung des Studiengangs zu geben, sich abzeichnende Probleme frühzeitig bearbeiten zu können, die Beteil ...