Feb 24, 2020 Last Updated 5:42 PM, Feb 20, 2020

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Franco Mantovan, Dietmar Ausserhofer, Markus Huber, Esther Innerhofer, Ingrid Götsch, Elfriede Ploner, Christa Them
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Durch die häusliche Pflegesituation erleben pflegende Angehörige (PA) subjektive Belastungen und laufen Gefahr, selbst zu erkranken. Care Management bietet einen Lösungsansatz, die professionelle Betreuung PA zu optimieren und dem vorzubeugen. Das Ziel der vorliegenden Arbeit bestand darin, Informationen für die Durchführbarkeit einer Interventionsstudie zu Care Management zu sammeln und einen Trend in Richtung Reduktion subjektiver Belastungen zu beobachten. In einer Pilotstudie mit Panel-Design wurden die subjektiven Belastungen von 13 PA nicht-dementer Pflegebedürftiger und von 10 PA dementer Pflegebedürftiger anhand der Häuslichen-Pflege-Skala (HPS) vor und nach Entlastungs- und Förderangeboten im Rahmen von Care Management gemessen.

Sabine Steffan
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Im Jahre 2008 wurde eine bundesweite empirische Untersuchung an den schulischen Ausbildungsstätten für die Pflegeberufe zu dem theoretischen und praktischen Unterricht bzw. der Einbindung praktischer Übungen zu den IKT1 durchgeführt. Die ermittelten Ergebnisse unter Verwendung eines standardisierten Fragebogens sowie im Anschluss der bundesweiten Untersuchung durchgeführten Experteninterviews bilden die Grundlage für die formulierten Empfehlungen für einen Unterricht an und mit den neuen technischen Arbeitsmedien. Die vorliegenden Empfehlungen dienen den Schulleitungen als Argumentation gegenüber den Trägern ihrer Schulen für bessere sächliche, technische und personelle Ausstattungen. Zugleich liefert die vorliegende Arbeit für das Lehrpersonal ausführlichere Hinweise für die Unterrichtsgestaltung zu den technischen Arbeitsmedien in den Pflegeberufen. Obwohl die Unterrichtshinweise über jene der derzeit veröffentlichten Ausbildungscurricula und -richtlinien hinaus gehen, sind sie kein Ersatz für ein weiterhin ...

Severin Federhen, Stefan Lenzen, Prof. Dr. med. Andreas Becker, Udo Beck
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Im CLINOTEL-Krankenhausverbund wurden von Mai 2008 bis März 2009 insgesamt 93 aktuelle Fälle von im Krankenhaus erworbener Aspirationspneumonie aus 23 Mitgliedshäusern einer systemischen Fallanalyse unterzogen. Als Datenquelle wurden aufbereitete §21 KHEntgG-Daten aus dem CLINOTEL-Projekt „QSR-Qualitätssicherung mit Routinedaten“ herangezogen. Gegenstand der Analysen war der gesamte Behandlungsablauf von der Aufnahme (bzw. prästationären Versorgung) bis zur Entlassung und ggf. ambulanten Weiterbetreuung. Die fachspezifischen Inhalte wurden über eine systematische Literaturrecherche einschlägiger Fachdatenbanken mit den Suchbegriffen „aspiration“ und „aspiration pneumonia“ ermittelt und deren Ergebnisse praxisorientiert für die Mitgliedshäuser aufbereitet. Die Einzelfallanalysen wurden anhand eines standardisierten Verfahrens auf Basis des „London-Protocol“ nach Sally Taylor-Adams und Charles Vincent durchgeführt. Insbesondere über die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die Befähigung und Weiterentwicklung der ...

Susanne Fesl
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Die Ausbildung zur Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegeperson erfolgt in Österreich in zwei Teilen. Der theoretische Teil wird von Lehrerinnen für GuK in den Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege abgedeckt, die praktische Ausbildung erfolgt durch PflegeexpertInnen der Praxis. In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, ob die vom Gesetz (GuK-AV, 1999) vorgegebenen 50 Stunden Angeleitetes Praktikum für Praxisreflexion mittels didaktischer Methoden wie z. B. Fallarbeit mit POL (Problemorientiertes Lernen) und Problemorientierter Handlungsinstruktion verwendet werden können. Diese 50 Stunden müssen von LehrerInnen für GuK in der Praxis veranstaltet werden. In dieser Arbeit werden zwei von der Autorin durchgeführte Möglichkeiten zur Beschreibung, Analyse und Reflexion erlebter Situationen aus der Berufspraxis vorgestellt. Für einen guten Aufbau von Expertenwissen muss den Lernenden ermöglicht werden, zu lernen, in komplexen Situationen Entscheidungen zu fällen und Urteile zu bilden. Dies k ...

Andrea Pesl, Adrian Bolleter, Dominik Schill
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Simulationen verbessern kommunikative und soziale Kompetenzen bei Studierenden (Schlegel 2007). Sie stellen die konsequente Umsetzung des transferwirksamen Kontextlernens im Fähigkeit-Fertigkeitstraining dar. Im Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen Kanton Zürich (ZAG) werden im Ressort Training und Transfer strukturierte Simulationen durchgeführt. Ein Projekt wurde als geeignete Vorgehensweise für eine effiziente und effektive Umsetzung gewählt. Die Hauptaufgaben des Projektes wurden unterteilt in Planung/Koordination, Schulung und Akquise der Simulationspatienten und die Erstellung von Fallsituationen mit den zugehörigen Strukturpapieren. Ein Schulungskonzept für Simulationspatienten wurde entwickelt und durchgeführt. Strukturelle, organisatorische und didaktische Rahmenbedingungen erwiesen sich als grundlegend für die Umsetzung.

Jessica Pehlke-Milde, Jutta Räbiger
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Durch ihre besondere Stellung im berufsbildenden System blieb die Aus- und Weiterbildung der Gesundheitsberufe in Deutschland bisher weitgehend von den Entwicklungen nationaler und europäischer Bildungspolitik unberührt. Die Umsetzung des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) und des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) lassen konkrete Auswirkungen auf die Bildungs- und Beschäftigungssituation der Gesundheitsberufe erwarten. Bereits im Jahre 2012 sind alle Zeugnisse mit einem Hinweis auf das entsprechende Qualifikationsniveau des EQR zu versehen. Das Projekt ‚EU in Motion’ (2008–2010) zielt darauf ab, die Umsetzung des EQR in den Gesundheitsberufen zu befördern und somit einen Beitrag zu leisten zur Erhöhung von Transparenz, Mobilität und Durchlässigkeit im Bildungs- und Beschäftigungssystem. In dem Artikel werden Empfehlungen für die Umsetzung des EQR bzw. des DQR in den Gesundheitsberufen aufgezeigt.

Elfriede Fritz, Gerhard Müller, Daniela Deufert
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Der nachfolgende Artikel befasst sich mit den Pflegelehrpersonen in Gesundheits- und Krankenpflegeausbildungen. Nicht eingeschlossen sind weitere Lehrkräfte in diesen Ausbildungen wie z. B. Ärzte, Psychologen und Pädagogen. Mit einer Literaturrecherche in Datenbanken sowie einer ergänzenden Internetabfrage sollten Ausbildungsabschlüsse und Kompetenzen der Lehrpersonen von Gesundheits- und Krankenpflegeausbildungen in Österreich, Deutschland, Schweiz und den USA erfasst werden. Der vorliegende Artikel soll zur Diskussion über eine zukünftige Pflegelehrerausbildung beitragen. In Österreich muss eine Lehrperson in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung laut GuKG (1997) eine Sonderausbildung, einen Universitätslehrgang oder ein Bachelorstudium als Lehrerausbildung absolviert haben. In Deutschland ist für diese Lehrkräfte ein Hochschulabschluss erforderlich (KrPflG, 2003). Lehrende in Pflegeausbildungen haben eine entscheidende Rolle bei der Weiterentwicklung der Pflege. Wissenschaftsorientierung in der ...