Feb 23, 2020 Last Updated 5:42 PM, Feb 20, 2020

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Manuela Grieser, Christoph Abderhalden
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Mit den Bologna- und Kopenhagener Prozessen haben viele westeuropäische Länder Reformen im (Aus-)Bildungssystem durchgeführt mit dem Ziel einer einheitlichen und marktfähigen europäischen Bildungsplattform und einem Paradigmenwechsel in der Vermittlung ausbildungsrelevanter Inhalte. In der Schweiz und in Deutschland verändert sich seither die Bildungslandschaft in der Psychiatrischen Pflege. In der Schweiz werden spezialisierte psychiatrische Grundausbildungen zugunsten generalistischer Ausbildungen abgelöst mit der Möglichkeit auf spezialisierte Nachdiplom-Ausbildungen. In Deutschland und der Schweiz werden Bildungsgänge inhaltlich umstrukturiert, um der Veränderung von Inputorientierung (Lehren durch Lehrer) hin zur Outcomeorientierung (selbstgesteuertes Lernen zum Kompetenzerwerb) zu vollziehen. Die Outcomeorientierung in der Berufsausbildung und die Nachfrage nach einem internationalen Vergleich der Berufsausbildungen lassen den Bedarf nach definierten beruflichen Kompetenzen deutlich werden. Für die psy ...

Ausgabe Januar 2010
Markus Köhl, Eduard David
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Die Veränderung der Hirnaktivität und der vegetativen Funktionen während eines erweiterten Wahrnehmungseindrucks sind Thema einer Forschungsarbeit an der Universität Witten-Herdecke. Es konnte festgestellt werden, dass der Einfluss von Entspannung die Wahrnehmungsfähigkeit vertieft. Die Ergebnisse der Arbeit lassen sich zur Erörterung der Qualität einer Pflege-Patientenbeziehung hierauf übertragen. Eine empathische, subtilere Wahrnehmung für den Patienten steht für eine Verbesserung der Qualität, wobei Bedürfnisse und Ressourcen des Patienten samt seiner Situation umfassender erkannt werden. Die Pflegefachkraft gewinnt darüberhinaus an Kompetenz, wenn sie sich selbst besser empfinden und wahrnehmen kann, sei es durch ein intensiveres eigenes Körperempfinden oder durch fühlbare eigene Emotionen. Durch das Erleben des eigenen Leibes ist sie imstande ihre eigene Situation zu erkennen und sich mental auf die Pflegearbeit vorzubereiten. Durch eine bewusst gestaltete Beziehung kann die Pflegekraft ein vertrauensvol ...

Ausgabe Januar 2010