Nov 19, 2019 Last Updated 7:49 AM, Nov 11, 2019

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Andreas Kögler, Herwig Ostermann
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Die vorliegende Arbeit stellt die Ergebnisse einer empirischen Erhebung vor, die sich mit dem Pflegeaufwand in der stationären Altenpflege in Österreich auseinandersetzt. In dieser Studie werden nicht die Notwendigkeit und die Zweckmäßigkeit einer Pflegestufenregelung in Frage gestellt, sondern die Adäquatheit der österreichischen Pflegestufenregelung im Hinblick auf den zeitlichen Aufwand der einzelnen Pflegestufen kritisch hinterfragt. Denn in der österreichischen Pflegegeldverordnung ist die Höhe des Pflegegeldes von dem Aufwand und dem gesundheitlichen Zustand des Bewohners/der Bewohnerin abhängig.

Maria Müller-Staub, Ian Needham, Matthias Odenbreit, Mary Ann Lavin, Theo van Achterberg
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Die Forschung verweist auf den Schulungsbedarf Pflegender in klinischer Entscheidungsfindung, um genaue Pflegediagnosen zu formulieren, wirksame Pflegeinterventionen auszuwählen und bessere Patientenergebnisse zu erzielen. In einer cluster-randomisierten experimentellen Studie erhielten Pflegende von drei Stationen „Geführte klinische Entscheidungsfindung“ – eine interaktive Lernmethode – zur Förderung klinischer Entscheidungsfindung. Drei Stationen, die klassische Fallbesprechungen erhielten, dienten als Kontrollgruppe. Die Qualität von 225 zufällig ausgewählten Pflegedokumentationen mit 444 Pflegediagnosen und den entsprechenden Pflegeinterventionen und Ergebnissen wurde mittels 18 Items des Instruments „Quality of Nursing Diagnoses, Interventions and Outcomes“ (Q-DIO) mit einer Skala von 0 bis 4 evaluiert. Die Wirkung der „Geführten klinischen Entscheidungsfindung“ wurde durch t-Tests und Mixed Model-Analysen gegen klassische Fallbesprechungen getestet. Die Mittelwerte für Pflegediagnosen, -interventionen ...

Birgit Panke-Kochinke
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Wie kann es, so die zentrale Frage, in der Konstruktion didaktischer Vorgaben für eine interdisziplinär angelegte Ausbildung in den Gesundheits- und Pflegeberufen gelingen, in einem Lernprozess eine „Systemische Achtsamkeit“ (Arnold, 2007) zu entwickeln, wenn man berücksichtigt, dass und wie Emergenz den Lernprozess beeinflusst? Das ist die zentrale Frage, die beantwortet werden soll.

Anne Schmitt
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Im Rahmen des Projektes Qualitätsmanagement des Bachelor-Studienganges Management und Expertise für Pflege- und Gesundheitsfachberufe i. G. der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes wurde während eines Praktikums im Wintersemester 2006/2007 die Frage bearbeitet, wie eine Modellstation befähigt werden kann, Pflegediagnosen in die Praxis umzusetzen. Mittels einer Bewertungssystematik und aufgrund recherchierter Implementierungen von Pflegediagnosen im deutschsprachigen Raum wurde ENP (European nursing care pathways) in RECOM-Grips als Pflegeklassifikationssystem zur Einführung von Pflegediagnosen auf einer Modellstation empfohlen (Schmitt 2008).

Gordan Lasic, Maria Kitzmantel, Katrin Book, Alexander Pröbstl, Sabrina Ahlfeld, Anette Thoke-Colberg, Margarete Landenberger
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Patienten mit onkologischer Grunderkrankung und Chemotherapie sind häufig mit Nebenwirkungen der Behandlung konfrontiert. Pflegerische Interventionen zur Linderung dieser Symptome sind notwendig, diese werden jedoch nicht immer von einer strukturierten Erfassung der beobachteten Nebenwirkungen begleitet. Ziel der Studie war es, die Erhebung dieser unerwünschten Begleiterscheinungen mittels der CTCAE-Skala (Common Terminology Criteria for Adverse Events, Version 3.0 des Cancer Therapy Evaluation Program, 2003) durchzuführen, um ihre Eignung für die pflegerische Dokumentation zu testen. Ebenso sollten Häufigkeit und Verlauf der beobachteten Nebenwirkungen beschrieben werden. Diese nicht randomisierte, prospektive Studie wurde am Klinikum rechts der Isar über einen Zeitraum von drei Monaten im Jahr 2004 durchgeführt. Die Befragung von 75 Patienten erfolgte auf drei hämato-onkologischen Stationen. Die Ergebnisse zeigen eine Rangordnung beobachteter Nebenwirkungen, angeführt von Fatigue als häufigste, gefolgt von ...

Thomas Kutschke
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Das primäre Anliegen dieser Studie ist es, eine Beschreibung der veränderten Schulleitungsaufgaben abzugeben und darüber hinaus aufzuzeigen, wie Schulentwicklung von Schulleitungen aktiv gesteuert werden kann. Hierzu wird zuerst die Entwicklung der Schülerzahlen an Pflegebildungseinrichtungen beschrieben. Vor dem Hintergrund der demografischen Veränderung wird der zukünftige Bedarf an Pflegeschülern kalkuliert. Gerade Schulleitungen müssen bei den abnehmenden Jahrgängen, die die allgemein bildenden Schulen verlassen, wissen, in welchem Umfang und an welche Adressaten sich Akquisition von neuen Auszubildenden zu richten hat.