Jan 22, 2019 Last Updated 5:45 PM, Jan 20, 2019

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Ausgaben
Christine Loewenhardt, Helma M. Bleses, Johann Behrens
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Die klinisch-praktische Ausbildung der Studierenden im primärqualifizierenden sechssemestrigen Studiengang Pflege B.Sc. an der Hochschule Fulda umfasst insgesamt 1232 Stunden und findet in den akademischen Lehreinrichtungen für Pflege der Hochschule Fulda statt. Die Vorbereitung auf die Praxismodule erfolgt in Lehr- und Lernveranstaltungen u.a. in Form von Simulationsübungen in den Pflegelaboren des Fachbereichs. Die Evaluation von Simulationsübungen ist ein weitgehend unerforschtes Feld in der bundesdeutschen Pflegebildung. In einem einjährigen Evaluationsprojekt von September 2007 bis August 2008 wurde eine systematische Struktur- und Prozessevaluation der Laborübungen im Verlauf der ersten beiden Semester im Studiengang Pflege B.Sc. an der Hochschule Fulda durchgeführt. Die Ergebnisse der quantitativen und qualitativen Untersuchungen spiegeln die Erwartungen und Wahrnehmungen der Studierenden an die Laborübungen wider, stellen die Lehr- und Lernprozesse in den Simulationsübungen dar und bieten eine kriti ...

Roland Brühe, Yvonne Selinger
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In den Ausbildungen der Gesundheits- und Pflegeberufe haben in den vergangenen Jahren Entwicklungen eingesetzt, die mit vielfältigen Veränderungen und Anforderungen einhergehen. Mit der Initiative zur Gründung und Unterstützung des Netzwerks Pflegeschulen reagierte die Robert Bosch Stiftung auf die damit verbundene Dynamik. Derzeit arbeiten fünf Vernetzungsstellen in diesem Netzwerk, um u.a. Workshops und Arbeitsgruppen für Lehrende an Bildungseinrichtungen der Gesundheits- und Pflegeberufe zu organisieren und zu begleiten. Nach einer umfangreichen finanziellen und ideellen Unterstützung beendete die Robert Bosch Stiftung im August 2008 planmäßig die finanzielle Förderung. Die Arbeit an den Vernetzungsstellen wird jedoch fortgesetzt. Der Artikel beschreibt Bildung und Beruf als Gegenstand der Netzwerkarbeit sowie die Struktur und Inhalte des Netzwerks. Mit einem neuen Namen soll der Bedeutung der erprobten und verstetigten Arbeit Rechnung getragen werden: Bildungsnetzwerk Gesundheits- und Pflegeberufe.

Martin Gieseke
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Die aktuelle Situation der praktischen Pflegeausbildungen in Deutschland erfordert eine kritische Überprüfung der bisherigen Vorgehensweisen und die Entwicklung von Instrumenten, welche ein annehmbares Qualitätsniveau in der praktischen Ausbildung schaffen und sichern können. Diese Herausforderung wurde von acht bayerischen Berufsfachschulen für Pflegeberufe angenommen, die gemeinsam ein Lernbegleitbuch (LBB) zur Sicherung der praktischen Pflegeausbildung entwickelten. Grundlagen des LBB sind definierte Ausbildungsstandards, die Interaktionistische Pflegedidaktik von Darmann-Finck, strukturierte Reflexion von fachlichem Handeln, Unterstützung des selbstgesteuerten Lernens und die kontinuierliche Dokumentation von Kompetenzentwicklung und Ausbildungsaktivitäten. In diesem Artikel werden die Entwicklung, die wesentlichen Elemente sowie die Vorgehensweise zur Einführung des LBB vorgestellt.

Karl-Heinz Sahmel
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Die aktuelle Diskussion über Didaktik kann als voll von Widersprüchen bezeichnet werden. Innerhalb des Gesamterscheinungsbildes der Theorien und Modellen der Pflegedidaktik besteht dieses Problem weiterhin – oder die Autoren verzichten auf Beweise für Lehren und Lernen in der Pflege. In diesem Artikel diskutiert der Autor drei Positionen, die sehr wichtig für die Entwicklung der Pflegedidaktik sind. Und er plädiert für die Fortdauer der Unterschiedlichen Positionen in Bezug auf die Analyse des Lehrens und Lernens.

Martina Hörmann, Bianca Lenz
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Mit der Einführung des Lernfeldkonzepts in der (Alten-) Pflegeausbildung wurde die Fächersystematik durch die Orientierung an beruflichen Handlungskompetenzen ersetzt. Unterricht soll sich an realen beruflichen Handlungssituationen ausrichtenüber eine reine Wissensvermittlung hinausgehen. Eine Erhöhung des Handlungs- und Problembezugs im Unterricht, eine kontinuierliche Förderung der Auszubildenden hin zu Selbstreflexion, Teamarbeit und Eigenverantwortung sind wesentliche Faktoren für die Gestaltung der Lehr-/Lernprozesse. Durch diese konzeptionelle Neuausrichtung waren (und sind) Lehrkräfte in der (Alten-) Pflegeausbildung vor Herausforderungen gestellt. In zwei Befragungen an sechs hessischen Altenpflegeschulen wurde die Umsetzung des Lernfeldkonzepts in der Altenpflegeausbildung evaluiert. Kern der Befragungen waren die Qualität des Unterrichts im Hinblick auf die Umsetzung kompetenzorientierter Lehr-/Lern-Arrangements, Struktur und Transparenz der Ausbildung sowie die Lernortkooperation. In diesem Beitrag ...

Katja Meixner, Antje Dudeck, Manuela Glattacker, Johanna Feuchtinger, Ute Berghaus, Markus Kampling, Wilfried H. Jäckel
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Im Mittelpunkt des vorliegenden Beitrags steht die Beschreibung eines Fragebogens zur Erfassung der Behandlungszufriedenheit von Patienten in der ambulanten Pflege (ZAP). Die Pilottestung des ZAP wurde im Herbst 2007 bei über 600 Patienten der Katholischen Pflegehilfe in Essen durchgeführt. Mittels Faktorenanalyse konnten die Skalen „Zufriedenheit mit dem Pflegedienst“, „Zufriedenheit mit dem Zeitmanagement“ sowie ein „Gesamtscore Zufriedenheit“ extrahiert werden. Mit der Beschreibung eines Benchmarkings wird eine Anwendungsmöglichkeit des Fragebogens dargestellt. Abschließend werden die Ergebnisse der Pilottestung und das Weiterentwicklungspotential des ZAP diskutiert.