Jan 22, 2019 Last Updated 5:45 PM, Jan 20, 2019

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Mai 2009RSS

Maria Gabel, Anika Moses, Antje Rex, Virginie Wolfram
0 eingereichte gutachten

„Dicke unbewegliche Kinder werden auch dicke, unbewegliche Erwachsene“ ist eine verbreitete Auffassung, und sie ist nicht unbegründet. In den letzten Jahren sind beunruhigende gesundheitsbezogene Entwicklungstendenzen der Kinder und Jugendlichen in der Bundesrepublik Deutschland zu verzeichnen. Adipositas, Bewegungsarmut, bewegungsarme Kinder und Jugendliche, Debatten um gesunde Ernährung und Folgen ungesunden Essverhaltens oder Kindesmissbrauch sind allgegenwärtig. Die Folgeschäden für die Kinder und daraus resultierende Konsequenzen für das Gesundheitssystem, welche diese Entwicklung unweigerlich nach sich zieht, haben inzwischen ein alarmierendes Ausmaß angenommen. Deshalb müssen effektive und finanzierbare Möglichkeiten, die dieser Entwicklung entgegenwirken, gesucht werden. Pädagogische Berufsgruppen und medizinische Instanzen tragen dabei eine zunehmende Verantwortung.

Elisabeth Haslinger-Baumann, Evelin Burns
0 eingereichte gutachten

Die systematische Übersichtsarbeit beruht auf einem Auftrag des Österreichischen Roten Kreuzes. Es wurden die Interventionen der spezifischen Pflegediagnosen zum Thema „Hautpflege“ auf ihre wissenschaftliche Belegbarkeit überprüft. Die wissenschaftliche Vorgehensweise wurde anhand der methodischen Schritte von Evidence-based Nursing durchgeführt. Die systematische Literaturrecherche von deutsch- und englischsprachigen Guidelines/Forschungsartikeln erfolgte über die Datenbanken MedLine und CINAHL, Cochrane Library und DIMDI über den Zeitraum von 1997-2007. Der Großteil der Artikel war von inkonsistenter methodologischer Qualität, nur 14 Studien wurden den Anforderungen nach Glaubwürdigkeit, Aussagekraft und Anwendbarkeit gerecht. Die zwei häufigsten dermatologischen Probleme bei älteren Menschen sind Xerosis (Hauttrockenheit) und Pruritus (Juckreiz). Ein weiterer Themenkomplex sind die Hautrisse bei älteren PatientInnen. Routinehandlungen wie Drehen, Heben, Waschen und Mobilisation können durch Reibung und Sc ...

Christine Eichholz, Karin Wittneben
0 eingereichte gutachten

Dieser Beitrag ist der vierte Teil einer Artikelserie über „Schulinterne Curriculum-entwicklung …“ (Wittneben/Windfelder/Walkling-Stehmann 2007, S. 239 ff.; Windfelder/Wittneben 2007, S. 387 ff.; Grüner-Seeberger/Wittneben 2007, S. 660 ff.). Der Schwerpunkt dieser Darstellung liegt auf der Frage, welche Methodenentscheidungen in der Lernsituation „Alte Menschen im Krankenhaus begleiten und beraten“ eine breite pflegeberufliche Handlungskompetenz fördern können, speziell in den Dimensionen der Personal-, Sozial- und sprachlich-kommunikativen Kompetenz (vgl. Wittneben 2003, S. 234 ff.). Auf Grund personeller und zeitlicher Engpässe im Schulalltag konnte keine systematische Evaluation vorgenommen werden, die Methodenentscheidungen in den jeweiligen Lehr-/Lernarrangements werden aber von der Lehrerin über schriftliche und mündliche Feedbackrunden im Gespräch mit den Lernenden konsequent bewertet (vgl. Bastian/Combe/Langer 2007, S. 133 ff.). Über die Implementation der Lernsituation in der Pflegepraxis wird in ...

Norbert Gores, Sabine Ruppert-Fürstos
0 eingereichte gutachten

Auszubildende in den Pflegeberufen zeigen sich, wie die Jugend allgemein, politisch eher desinteressiert. Zur Wahrnehmung und Vertretung von Interessen sowie zur Mitbestimmung und Mitgestaltung des (beruflichen) Alltags ist politische Handlungsfähigkeit unbedingt erforderlich. Eine entsprechende Kompetenzbildung ist auch in den normativen Grundlagen der Pflegeausbildungen verlangt. Zur Umsetzung dieses Anspruchs bedarf es eines speziellen fachdidaktischen Ansatzes. Geeignet erscheint hier die Konfliktdidaktik von Hermann Giesecke. Eine solche Ausrichtung muss durch entsprechende curriculare Strukturen unterstützt und in der Schulkultur gelebt werden. Hierzu gilt es ein anwendbares Konzept zu entwickeln. Dies sind die Schlussfolgerungen einer umfassenden Erörterung zur politischen Bildung im Kontext der Pflegeausbildungen. Der vorliegende erste Teil der Veröffentlichung beschreibt mit Untersuchungen zur politischen Interessenslage von Jugendlichen, einer Erhebung zu den Rahmenbedingungen von Pflegebildungsein ...

Cornelia Frenzel
0 eingereichte gutachten

Vor dem Hintergrund aktueller Probleme um Kindesvernachlässigung und Misshandlung, die aus körperlicher und emotionaler Überforderung der Eltern resultieren können, soll die vorliegende Studie Einblicke in den Familienalltag von Eltern mit Frühgeborenen liefern. Da im Bereich der pädiatrischen Pflege nur wenige wissenschaftliche Erhebungen existieren, soll Ziel dieser qualitativen Studie die deskriptive Darstellung belastender und förderlicher Faktoren nach der Überleitung aus einem Perinatalzentrum ins häusliche Umfeld sein. Die Ergebnisse der Studie basieren unter Berücksichtigung ethischer Richtlinien auf zehn problemzentrierten Interviews, die mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse systematisch ausgewertet wurden. Schließlich konnte das elterliche Erleben zur häuslichen Versorgung von Frühgeborenen nach Krankenhausentlassung auf einer physischen, emotionalen, sozialen und organisatorischen Ebene formuliert werden. Innerhalb dieser vier Ebenen liegt der Schwerpunkt der Belastungen auf der emotionalen ...