Mar 25, 2019 Last Updated 4:49 PM, Mar 21, 2019

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Franco Mantovan, Carmen Peer
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Epidermolysis bullosa (EB) hereditaria ist eine seltene, genetisch bedingte Haut-erkrankung, bei welcher sich bei den Betroffenen unter geringster Belastung Blasen auf der Haut und Schleimhaut bilden. Durch die minimale Druckbelastung der Haut sind EB-Betroffene in ihrer Lebensqualität oft sogar sehr eingeschränkt. Der Begriff Lebensqualität wurde bis heute noch nicht einheitlich definiert, jedoch steht fest, dass jeder Mensch Recht auf eine gute Lebensqualität hat. Eine Literaturanalyse zu diesem Thema ergab, dass kein Patient mit EB völlig unabhängig von anderen ist. Die Bewegung stellt bei ihnen ein enormes Problem für die Betroffenen dar, aber auch die Unübersehbarkeit der Krankheit kann zu psychischem Unwohlsein und sozialem Rückzug führen. Die vorliegende Untersuchung hat zum Ziel, die Lebensqualität dieser Klienten zu erfassen.

Ausgabe Dezember 2009
Burkhard Werner
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Dieser Artikel befasst sich mit einem weniger häufig diskutierten Angebotstyp in der Altenhilfe, der Tagespflegestätte für ältere pflegebedürftige Menschen. In einem kurzen historischen Rückblick wird die Entwicklung dieses relativ jungen Angebots in der Bundesrepublik Deutschland dargestellt, sowohl hinsichtlich quantitativer als auch qualitativer Aspekte. Ihre konzeptuelle Verwandtschaft mit der geriatrischen und (geronto-)psychiatrischen Pflege wird dabei besonders gewürdigt. Die Tagespflege leistet ihren Beitrag bei der Vermeidung und Verzögerung von Heimunterbringungen alter pflegebedürftiger Menschen. Dies zeigt sich bei der Analyse des Verlaufs der Heimversorgungsquote der letzten Jahrzehnte in Deutschland – die in den letzten Jahren deutlich abgenommen hat – wie auch bei der Analyse von Regionen bezogenen Besucher-Studien in Tagespflegestätten für ältere pflegebedürftige Menschen.

Ausgabe Dezember 2009
Manfred Borutta, Ruth Ketzer
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Die vorliegende Arbeit unterzieht die zwischen 1994 und 2005 entstandenen Prüfkonstrukte des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände einer machtanalytischen Untersuchung im Sinne der Genealogie. Michel Foucaults Ansatz der Genealogie stellt eine Weiterentwicklung seines archäologischen Ansatzes innerhalb der Diskurstheorie dar. Beide Ansätze – Archäologie und Genealogie – sind zu verstehen als historische und gleichsam kritische Verfahren, die sich gegen eine vorgebliche Evidenz, die Unmittelbarkeit des Gesagten bzw. Geschriebenen und eine vordergründige historische Kontinuität wenden. Während die Archäologie Diskurse als historische Praktiken einer Kultur rekonstruiert, analysiert die Genealogie die strategischen Kämpfe um Macht-Wissenspositionen auf dem diskursiven Feld des Wissens und des Sozialen. Die genealogische Perspektive betont damit die prozessuale Seite der zu untersuchenden Diskurse. Dabei werden die politischen, sozialen und ökonomischen Bedingungen eines Diskurses und insbesondere seine Brüc ...

Ausgabe November 2009
Claudia Wenzel, Sabine Pleschberger
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Sterben und Tod sind seit Ende der 60er Jahre, nicht zuletzt durch die Pionierarbeit von Elisabeth Kübler-Ross, zu einem Gegenstand für wissenschaftliche Forschung und Theoriebildung geworden. Dennoch werden in den Lehrbüchern der Pflege und Medizin im deutschsprachigen Raum kaum andere Arbeiten, als das bekannte Modell der fünf Phasen rezipiert. Vor diesem Hintergrund wurde eine Literaturanalyse durchgeführt und versucht, die bisher entwickelten theoretischen Konzepte zu systematisieren. Das Ergebnis sind eine Reihe aus verschiedenen Disziplinen stammenden Theorien: Stufen- bzw. Phasenmodelle des Sterbens, Sterben als sozialer Prozess, Aufgabenbezogener Ansatz zur Bewältigung des Sterbeprozesses und Bindungstheoretischer Ansatz des Sterbens. In sämtlichen der vorgestellten Theorien werden kaum Bezüge zu benachbarten Disziplinen hergestellt bzw. fehlt es insgesamt an einer interdisziplinären Diskussion. Nicht zu letzt deshalb ist es wichtig, nicht einen einzigen Ansatz als den richtigen oder wahren zu identif ...

Ausgabe Oktober 2009
Elisabeth Jenni-Zulliger, Claudia Schlegel
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Der Lehrplan der Höheren Fachschule für Pflege am Berner Bildungszentrum Pflege (BZP), Schweiz, misst der Selbstverantwortung der Studierenden eine zentrale Bedeutung bei. Die Methode des Siebensprungs im Problem-Based Learning (PBL) unterstützt den Erwerb dieser Kompetenz. Im Schritt sieben der Methode erfolgt einerseits die Präsentation des erarbeiteten Wissens und andererseits die Evaluation. Die anspruchsvolle Aufgabe in der letzten Phase des Siebensprungs bereitet vielen Tutorinnen und Tutoren Schwierigkeiten. Sie müssen gleichzeitig auf die Ausübung der Rollen und den Gruppenprozess achten, vertiefende Fragen überlegen sowie Beobachtungen für die Evaluation notieren. Um die im Schritt sieben geschilderten Probleme anzugehen, wurden am BZP verschiedene Evaluationsinstrumente entwickelt und angewendet. Mit dem Einsatz der Instrumente gewann die Evaluation des PBLs an Qualität, fand bei den Studierenden mehr Akzeptanz und erhielt den didaktisch erforderlichen Stellenwert.

Thomas Evers
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Die Frage, welche Kompetenzen in Gesundheits- und Sozialberufen, aber auch in anderen Berufsfeldern aktuell bzw. zukünftig benötigt werden, um die bestehenden Bedarfe abdecken zu können, ist sowohl für die Einrichtungen der Praxis als auch für die Bildungseinrichtungen von wesentlicher Bedeutung. Denn nur durch die Berücksichtigung der benötigten Kompetenzen kann die eigene Zukunftsfähigkeit gesichert werden. Vor diesem Hintergrund bedarf es immer erst einer sorgfältigen Analyse der spezifischen Anforderungen des Feldes. Betrachtet man in diesem Zusammenhang jedoch die – wenn überhaupt – vorliegenden Kompetenzprofile der Gesundheits- und Sozialberufe (z. B. erkennbar im Rahmen der zugrunde liegenden Curricula) muss festgehalten werden, dass diese häufig am so genannten „grünen Tisch“ entwickelt wurden und nicht auf der Basis empirischer Analysen des jeweiligen Berufsfeldes entstanden sind. Genau an diesem Punkt setzt der vorliegende Beitrag an. Nach Beschreibung der Ausgangslage werden verschiedene Methoden z ...

Ausgabe Juni 2009
Cornelia Frenzel
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Vor dem Hintergrund aktueller Probleme um Kindesvernachlässigung und Misshandlung, die aus körperlicher und emotionaler Überforderung der Eltern resultieren können, soll die vorliegende Studie Einblicke in den Familienalltag von Eltern mit Frühgeborenen liefern. Da im Bereich der pädiatrischen Pflege nur wenige wissenschaftliche Erhebungen existieren, soll Ziel dieser qualitativen Studie die deskriptive Darstellung belastender und förderlicher Faktoren nach der Überleitung aus einem Perinatalzentrum ins häusliche Umfeld sein. Die Ergebnisse der Studie basieren unter Berücksichtigung ethischer Richtlinien auf zehn problemzentrierten Interviews, die mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse systematisch ausgewertet wurden. Schließlich konnte das elterliche Erleben zur häuslichen Versorgung von Frühgeborenen nach Krankenhausentlassung auf einer physischen, emotionalen, sozialen und organisatorischen Ebene formuliert werden. Innerhalb dieser vier Ebenen liegt der Schwerpunkt der Belastungen auf der emotionalen ...

Ausgabe Mai 2009
Christin Keilhauer, Karin Wolf-Ostermann
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In letzter Zeit wird kontrovers über das Projekt elektronische Gesundheitskarte diskutiert. Die Ärzte äußerten Bedenken bezüglich des Sicherheitskonzeptes der eGK, der Finanzierung der notwendigen Telematik-Infrastruktur und dem medizinischen Nutzen der Karte. Diese empirische Arbeit soll herausarbeiten, wie Leistungsträger und einzeln ausgewählte Kostenträger einer exemplarischen Modellregion aktuell über das Projekt denken. Für die Studie wurde die Modelregion Löbau-Zittau gewählt. Im Kern befasst sich die Studie mit folgenden Fragestellungen: • Wie denken die Experten aktuell über das Thema der Finanzierung der elektronischen Gesundheitskarte? • Wird laut Meinung der Experten die Einführung der eGK etwas im deutschen Gesundheitswesen verändern? Was wird sich ändern? • Wie hoch ist die Motivation der Experten für weitere derartige IT-Projekte?

Ausgabe März 2009
Andrea Schiff
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Im höheren Lebensalter leidet fast die Hälfte der Menschen an Ein- bzw. Durchschlafstörungen. Insgesamt nehmen etwa ein Drittel aller älteren Menschen Schlafmittel ein, zum Teil täglich. Schlafmittel sind mit beträchtlichen Folgekomplikationen verbunden, z. B. erhöhte Sturzgefahr durch Schläfrigkeit. Vor diesem Hintergrund wird eine pflegerische Intervention, die Atemstimulierende Einreibung (ASE), von der angenommen wird, dass sie eine entspannende und schlaffördernde Wirkung hat, untersucht. Im Zentrum steht dabei die Bedeutung des Körperkontaktes und dessen Auswirkung auf Entspannung und Schlaf.

Ausgabe März 2009
Elfriede Fritz, Daniela Deufert, Christa Them
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Die Zahl der Demenzkranken verdoppelt sich weltweit alle 20 Jahre, wenn nicht neue Therapieformen oder präventive Maßnahmen entwickelt werden. Das Ziel dieses Artikels ist die Darstellung der Ursachen der Pflege- und Betreuungskosten von Demenzkranken. Die Demenz ist der wichtigste Grund für das Entstehen von Pflegebedürftigkeit und in der Folge für die Aufnahme in ein Pflegeheim. Der Anteil der Pflegeheimbewohner mit einer Demenz wird in Deutschland mit ca. 60% angegeben. Ein Drittel der Demenzkranken mit einer „mittelschweren“ Demenz bzw. zwei Drittel der Personen mit einer „schweren“ Demenz können nicht „mehrere Stunden allein bleiben“. Dies bedeutet für pflegende Angehörige, dass Beobachtungs- und Betreuungsbedarf bei Demenzkranken häufig über 24 Stunden besteht. Zahlen belegen, dass bereits Personen mit einer „leichten“ Demenz Probleme mit der Einschätzung in Bezug auf ihre Eigenständigkeit in den IADL haben. Daher ist bei der Pflegegeldeinstufung die pflegende oder betreuende Person des Demenzkranke ...

Ausgabe März 2009