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2009: A-Z 

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Uwe Raven
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Das Versorgungssystem der Altenpflege wird in Zukunft vermehrt und unausweichlich eine sehr große Zahl progredient hilfebedürftiger Menschen zu betreuen haben und es steht außer Zweifel, dass zur Bewältigung dieser gesamtgesellschaftlichen Herkulesaufgabe der Rahmenbedingungen schaffende politische Diskurs ebenso vorangetrieben werden muss, wie es notwendig ist, das wissenschaftlich fundierte Problemlösungspotential des professionellen Handlungsfeldes der Altenpflege auszuweiten. Zu beiden Aspekten will der vorliegende Artikel einen Beitrag leisten. In diesem Beitrag werden nach einem einleitenden Problemaufriss zunächst noch einmal die zentralen Begriffe des von U. Oevermann entwickelten strukturalen Theoriegebäudes beschrieben und miteinander verknüpft. Diese Begriffe stellen eine grundlegende Ableitungsbasis für professionelles altenpflegerisches Handeln dar. Es folgt dann eine – mit dem strukturalen Ansatz kompatible – Ergänzung dieser Ableitungsbasis in Form einer kurzen Einführung in das sozialphilosoph ...

Ausgabe März 2009
Uwe Raven
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Das Versorgungssystem der Altenpflege wird in Zukunft vermehrt und unausweichlich eine sehr große Zahl progredient hilfebedürftiger Menschen zu betreuen haben und es steht außer Zweifel, dass zur Bewältigung dieser gesamtgesellschaftlichen Herkulesaufgabe der Rahmenbedingungen schaffende politische Diskurs ebenso vorangetrieben werden muss, wie es notwendig ist, das wissenschaftlich fundierte Problemlösungspotential des professionellen Handlungsfeldes der Altenpflege auszuweiten. In diesem Beitrag wird eine sequenziell durchgeführte objektiv hermeneutische Analyse eines protokollierten Falles aus der Praxis einer Altenpflegeeinrichtung vorgestellt. Ursprung und Kontextbeschreibung des rekonstruierten Falles verweisen auf die bildungstheoretische Dimension der Entwicklung pflegerischer Handlungskompetenz im professionellen Umgang mit alten Menschen. An die Ergebnisse der Fallrekonstruktion anknüpfend, verfolgt das abschließende Kapitel die Absicht, Konsequenzen für eine Neuorientierung der Altenpflegeausbildun ...

Ausgabe April 2009
André Fringer, Wilfried Schnepp
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Dieser Artikel setzt sich mit den Schulungsinhalten für freiwillige Helfer im Bereich der häuslichen Versorgung, die im Rahmen von niedrigschwelligen Entlastungsangeboten an pflegende Angehörige vermittelt werden, auseinander. Der Einsatz bürgerschaftlich engagierter Menschen im Bereich der Angehörigenpflege hat ebenfalls, wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen auch, an Relevanz gewonnen. Anhand qualitativer Interviews wurde die Sichtweise von zehn Expertinnen und Experten zu den Anforderungen an eine Schulung Ehrenamtlicher untersucht und mit der Verordnung über niedrigschwellige Hilfe- und Betreuungsangebote für Pflegebedürftige (HBPfVO) des Landes Nordrhein-Westfalen verglichen. Die Ergebnisse machen deutlich, dass es ohne Schulung nicht geht, aber auf der anderen Seite die ursprüngliche Intention des bürgerschaftlichen Engagements gefährdet ist und Ehrenamtlichkeit so zur Pseudoprofessionalität neigt.

Michael Kreißl
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Obwohl für den Bereich der Altenpflege mit der Novellierung des Altenpflegegesetzes 2003 erstmals eine bundeseinheitliche Ausbildungsgrundlage mit umfangreichen Neuerungen realisiert wurde, findet pflegeberufliche Bildung noch immer in der Mehrheit der Bundesländer auch derzeit außerhalb des staatlichen Bildungssystems statt. Angesichts nahezu unveränderter finanzieller, personeller und struktureller Rahmenbedingungen der Altenpflegeschulen stellt sich die Frage, inwieweit die hauptamtlichen Lehrkräfte dieser Schulen die immer komplexer werdenden Ansprüche pflegeberuflicher Bildung bewältigen. In der Untersuchung werden Pflegelehrkräfte von staatlich anerkannten Altenpflegeschulen aus dem Raum Nordhessen hinsichtlich ihrer Arbeitsbelastungen befragt. Es zeigt sich, dass die mit der Novellierung des AltPflG verbundenen Neuerungen der Ausbildung vor dem Hintergrund der spezifischen Rahmenbedingungen staatlich anerkannter Altenpflegeschulen zu besonderen Arbeitsbelastungen der hauptamtlichen Lehrkräfte dieser Sc ...

Ausgabe November 2009
Eva Schulc, Johannes Hilbe, Samrend Saboor, Elske Ammenwerth
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Epilepsie ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Wichtigstes Kennzeichen dieses Krankheitsbildes sind unvorhergesehene, wiederkehrende Anfälle. Das vorrangige Ziel der vorliegenden Publikation ist einen Überblick der rezenten Literatur zur „Detektion von epileptischen Anfällen basierend auf Accelerometrie“ aufzuzeigen. Weiters werden die Unterschiede zwischen den Anfallstypen und der Berechnungen zur Analyse der Beschleunigungsdaten diskutiert. Als Methode diente eine systematische Literaturrecherche in acht Datenbanken. Aus der Literaturrecherche gingen fünf Studien aus den Jahren 2005 – 2007 hervor. Zwei dieser fünf Studien stützten ihre Ergebnisse auf simulierte epilepsietypische Bewegungsmuster, die weiteren drei auf Daten echter Anfälle. Die auf Patientendaten basierenden Ergebnisse lassen darauf schließen, dass eine Detektion von epileptischen Anfällen mit motorischen Entäußerungen auf Basis von Beschleunigungssensoren unter Laborbedingungen oder in einem geschützten Setting prinzipiell du ...

Ausgabe Oktober 2009
Dagmar Schäfer
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Kontinenzprobleme sind unter Frauen weit verbreitet, dennoch ist wenig darüber bekannt. In einer qualitativen Untersuchung wurde der Frage nach dem Beratungs- und Unterstützungsbedarf von Frauen mit Harninkontinenz nachgegangen. Die Datenerhebung erfolgte über leitfadengestützte, narrative Interviews, wobei insgesamt zwölf Frauen, die unter einer Harninkontinenz litten, einbezogen wurden. Die Datenauswertung erfolgte in Anlehnung an die Grounded Theory. Der Beratungsbedarf bezieht sich vor allem auf therapeutische Optionen, aber auch auf die Korrektur von nicht mehr empfohlenen Maßnahmen. Darüber hinaus besteht ein grundsätzlicher Informationsbedarf über Harninkontinenz sowie Präventionsmöglichkeiten. Ebenso liegt ein hoher Beratungsbedarf zu Fragen des Alltagsmanagements vor. Des Weiteren benötigen die betroffenen Frauen Unterstützung, um professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen und um einen Zugang zu Selbsthilfegruppen zu bekommen. In einigen Fällen konnte ein fortlaufender emotionaler Unterstützungsbedar ...

Ausgabe Januar 2009
Christine Rungg
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Geht es um die Auswahl von Bewerbern, egal ob es Bewerber für einen Ausbildungsplatz oder später Bewerber für eine bestimmte Stelle oder Position sind, so stehen eine Reihe von Methoden zur Verfügung, die bei richtigem Einsatz die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die geeignete Person gefunden wird.

Ausgabe Januar 2009
Birgit Panke-Kochinke
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Die Grundlage für eine hochschuldidaktische Kultur der medialen Differenz im Rahmen von Blended Learning ist denkbar einfach: es ist die kooperative Produktion eines Textes. Kooperation in der Interaktion ist das Schlüsselwort, das ein Lernen in Blended Learning Arrangements auszeichnet. Kooperation über Texte im WWW muss eingeübt werden. Kooperation über Sprache in der face-to-face-Kommunikation ebenfalls. Die Dissonanz ist der Ansatzpunkt, der emotional und intellektuell Kooperation anregt. Projektorientierte Arbeitsweisen sind das Mittel dazu. Labilisierung der Weg. Die personale Identitätsbildung der erfahrungsgenerierende Kompetenzgewinn. Das Ergebnis ist wiederum ein Text. Er spiegelt die gelungene Kooperation wider. Der fachdidaktische Fokus eines entsprechend begründeten Modells ist dabei getragen von der Erkenntnis, dass sich eine patientenorientierte Pflege nur umsetzen lässt, wenn man sich auch auf Formen von medialer Kommunikation einlässt und um ihre Wirkung weiß. Dazu gehört auch, zu wissen, d ...

Ausgabe November 2009
Cornelia Frenzel
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Vor dem Hintergrund aktueller Probleme um Kindesvernachlässigung und Misshandlung, die aus körperlicher und emotionaler Überforderung der Eltern resultieren können, soll die vorliegende Studie Einblicke in den Familienalltag von Eltern mit Frühgeborenen liefern. Da im Bereich der pädiatrischen Pflege nur wenige wissenschaftliche Erhebungen existieren, soll Ziel dieser qualitativen Studie die deskriptive Darstellung belastender und förderlicher Faktoren nach der Überleitung aus einem Perinatalzentrum ins häusliche Umfeld sein. Die Ergebnisse der Studie basieren unter Berücksichtigung ethischer Richtlinien auf zehn problemzentrierten Interviews, die mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse systematisch ausgewertet wurden. Schließlich konnte das elterliche Erleben zur häuslichen Versorgung von Frühgeborenen nach Krankenhausentlassung auf einer physischen, emotionalen, sozialen und organisatorischen Ebene formuliert werden. Innerhalb dieser vier Ebenen liegt der Schwerpunkt der Belastungen auf der emotionalen ...

Ausgabe Mai 2009