Mar 23, 2019 Last Updated 4:49 PM, Mar 21, 2019

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André Fringer, Wilfried Schnepp
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Dieser Artikel setzt sich mit den Schulungsinhalten für freiwillige Helfer im Bereich der häuslichen Versorgung, die im Rahmen von niedrigschwelligen Entlastungsangeboten an pflegende Angehörige vermittelt werden, auseinander. Der Einsatz bürgerschaftlich engagierter Menschen im Bereich der Angehörigenpflege hat ebenfalls, wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen auch, an Relevanz gewonnen. Anhand qualitativer Interviews wurde die Sichtweise von zehn Expertinnen und Experten zu den Anforderungen an eine Schulung Ehrenamtlicher untersucht und mit der Verordnung über niedrigschwellige Hilfe- und Betreuungsangebote für Pflegebedürftige (HBPfVO) des Landes Nordrhein-Westfalen verglichen. Die Ergebnisse machen deutlich, dass es ohne Schulung nicht geht, aber auf der anderen Seite die ursprüngliche Intention des bürgerschaftlichen Engagements gefährdet ist und Ehrenamtlichkeit so zur Pseudoprofessionalität neigt.

Hanna Mayer
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Die Kombination quantitativer und qualitativer Ansätze in einer Forschungsarbeit wird durchaus kontrovers diskutiert. Diverse Probleme, bezogen auf die unterschiedlichen epistemologischen Wurzeln der beiden Ansätze stehen dabei im Vordergrund. Nichts desto trotz wird die methodenübergreifende Triangulation als eine gute und zukunftsträchtige Möglichkeit, die komplexen Phänomene der Pflege zu erforschen, beschrieben. Das Ziel dieses Papers ist die Praxis der methodenübergreifenden Triangulation bzw. des Mixed Method Designs näher zu betrachten und mögliche Diskrepanzen zwischen den theoretischen Ansätzen und der Forschungspraxis zu identifizieren und diskutieren.

Norbert Gores, Sabine Ruppert-Fürstos
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Auszubildende in den Pflegeberufen zeigen sich, wie die Jugend allgemein, politisch eher desinteressiert. Zur Wahrnehmung und Vertretung von Interessen sowie zur Mitbestimmung und Mitgestaltung des (beruflichen) Alltags ist politische Handlungsfähigkeit unbedingt erforderlich. Eine entsprechende Kompetenzbildung ist auch in den normativen Grundlagen der Pflegeausbildungen verlangt. Zur Umsetzung dieses Anspruchs bedarf es eines speziellen fachdidaktischen Ansatzes. Geeignet erscheint hier die Konfliktdidaktik von Hermann Giesecke. Eine solche Ausrichtung muss durch entsprechende curriculare Strukturen unterstützt und in der Schulkultur gelebt werden. Hierzu gilt es ein anwendbares Konzept zu entwickeln. Dies sind die Schlussfolgerungen einer umfassenden Erörterung zur politischen Bildung im Kontext von Pflegeausbildung. Im vorliegenden dritten Teil der Veröffentlichung stellen wir detaillierter die Konfliktdidaktik von Hermann Giesecke vor und begründen ihre besondere Eignung im Rahmen eines Gesamtkonzeptes ...

Jochen Schmerfeld
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In diesem Beitrag wird das Thema des Lernwelten-Kongresses 2008 aufgenommen, indem von einer Szene ausgegangen wird, in der Probleme der interprofessionellen Kooperation angesprochen werden. Mit Hilfe eines theoretischen Hintergrunds aus der Analyse dieser Szene wird ein Modell interprofessionellen Lernens abgeleitet, welches abschließend selbstkritisch kommentiert wird.

Elisabeth Jenni-Zulliger, Claudia Schlegel
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Der Lehrplan der Höheren Fachschule für Pflege am Berner Bildungszentrum Pflege (BZP), Schweiz, misst der Selbstverantwortung der Studierenden eine zentrale Bedeutung bei. Die Methode des Siebensprungs im Problem-Based Learning (PBL) unterstützt den Erwerb dieser Kompetenz. Im Schritt sieben der Methode erfolgt einerseits die Präsentation des erarbeiteten Wissens und andererseits die Evaluation. Die anspruchsvolle Aufgabe in der letzten Phase des Siebensprungs bereitet vielen Tutorinnen und Tutoren Schwierigkeiten. Sie müssen gleichzeitig auf die Ausübung der Rollen und den Gruppenprozess achten, vertiefende Fragen überlegen sowie Beobachtungen für die Evaluation notieren. Um die im Schritt sieben geschilderten Probleme anzugehen, wurden am BZP verschiedene Evaluationsinstrumente entwickelt und angewendet. Mit dem Einsatz der Instrumente gewann die Evaluation des PBLs an Qualität, fand bei den Studierenden mehr Akzeptanz und erhielt den didaktisch erforderlichen Stellenwert.

Barbara Overesch, Christoph Weitensteiner
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Die Karl Borromäus Schule hat im Jahre 2007 nach Zustimmung durch Geschäftsführung, Gesellschafter, Pflegedienstleitungen und des gesamten Schulteams das Projekt der Umsetzung der neuen Methode „Blended Learning“ begonnen. Insgesamt sind sechs Module in drei Ausbildungsjahren zur Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpflege geplant und von den pädagogischen Mitarbeitern zu gestalten. Für die Gestaltung des ersten Lernmoduls wurde eine Projektgruppe gebildet, die von Cornelia Josten vom Diözesan-Caritasverband Köln e.V. beraten und unterstützt wurde. In 2011 erfolgt die Evaluation des Gesamtprojektes. Die Umsetzung des „gemischten Lernens“ erfordert eine Orientierung an dem Bildungsverständnis, den didaktischen Prämissen und den strukturellen Voraussetzungen der jeweiligen Ausbildungsstätte. Die Prozessgestaltung des ersten Lernmoduls sowie die Umsetzung, Ergebnisse und Evaluation nach Abschluss des Lernmoduls sollen hier nun näher erläutert werden.