Jul 19, 2019 Last Updated 8:10 AM, Jul 15, 2019

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Kerstin C. Freund
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Pflege hat sich die Aufgabe zu stellen, ihre Beteiligung an aggregierten Daten zu verdeutlichen und im Gesundheitswesen sichtbar zu werden. Um den steigenden Qualitätsanforderungen und der Leistungstransparenz sowie der Wirksamkeit erbrachter Leistungen gerecht zu werden, müssen Pflegeeinrichtungen in der Lage sein, die Qualität der geleisteten Versorgung zu evaluieren. Voraussetzung ist die Anwendung einer standardisierten Pflegefachsprache. Dies ermöglicht Pflegeeinrichtungen, Kommunen und dem Land, die Effektivität und Effizienz der pflegerischen Versorgung zu vergleichen und Entwicklungen im Pflegesystem zu beobachten. Ziel der Arbeit ist es, zu ermitteln inwiefern standardisierte Pflegeklassifikationssysteme als Pflegefachsprache einen Beitrag zur Darstellung des Leistungsgeschehens in Pflegeeinrichtungen leisten können.

Ausgabe November 2008
Elke Irlinger-Wimmer
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Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es den Ist-Zustand der Pflegebedarfserhebung bei stationärer Aufnahme onkologischer Patientinnen und Patienten eines Universitätsklinikums in Deutschland zu explorieren und einen anschließenden Vergleich der Ergebnisse mit einer pflegewissenschaftlich begründeten Auffassung von Pflegebedarfserhebung, wie sie in der Fachliteratur zur Darstellung kommt, durchzuführen.

Ausgabe Oktober 2008
Antje Koser, Hans-Jochen Brauns, Karin Wolf-Ostermann
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Die Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung gilt als eine der wesentlichen gesundheitspolitischen Aufgaben. Angesichts der zunehmenden Anzahl Pflegebedürftiger kommt dabei insbesondere der Vermeidung bzw. Verzögerung von Pflegebedürftigkeit eine wachsende Bedeutung zu. Wesentliche Grundlage für die Entwicklung von spezifischen Maßnahmen zur Prävention von Pflegebedürftigkeit bildet die Frage, welcher Personenkreis von entsprechenden Maßnahmen profitieren würde. Es wurde deshalb im Rahmen einer Diplomarbeit untersucht, inwieweit Personen, die im Ergebnis einer Erstbegutachtung durch den MDK als „nicht erheblich pflegebedürftig“ eingestuft wurden, eine mögliche Zielgruppe für präventive Interventionen darstellen. Zu diesem Zweck wurden versichertenbezogene Routinedaten der AOK Berlin zu Pflegeversicherungsleistungen bzw. speziell zu Begutachtungsfällen von Versicherten des Zeitraums 2004 bis 2006 ausgewertet. Zusätzlich einbezogen wurden anonymisierte Daten des MDK Berlin-Brandenburg zu Fällen von Ers ...

Ausgabe Oktober 2008
Eva-Maria Panfil, Frank Schümmelfeder
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Die derzeitige arztgeleitete Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden wird als mangelhaft beklagt. Pflegekräfte wünschen sich mehr Verantwortung für die Wundversorgung. In der vorliegenden Arbeit soll deswegen untersucht werden, wie die pflegegeleiteten Leg ulcer clinics aufgebaut und organisiert sind und wie effektiv und effizient sie arbeiten. Die Leg ulcer clinics wurden in England Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts gegründet. Die Zentren sind auf die Versorgung von Patienten mit Ulcus cruris spezialisiert und werden von speziell in Wundversorgung geschulten Pflegefachkräften geleitet. Wesentliche Bestandteile der Therapie sind Behandlungsstandards (Doppleruntersuchung und Kompressionstherapie) und Schulungen der Mitarbeiter. Wegen der mangelnden Qualität der Studien können kaum kausale Zusammenhänge zwischen den Wundzentren und ihrer Effektivität und Effizienz gemacht werden. Es gibt Hinweise, dass Heilungsraten zunehmen und Behandlungskosten sinken. Fraglich ist jedoch, welche Rolle ...

Ausgabe September 2008
Benno Schanz
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Der deutsche Pflegemarkt befindet sich in einem Umbruch. Wichtigste Ursachen sind die steigende Nachfrage, das steigende Angebot, die demographische Entwicklung und die Veränderungen der Vergütung. Verlagerungen von der stationären Krankenhauspflege in den ambulanten und stationären Pflegebereich sind vielerorts spürbar. Hinzu kommt, dass mit der Einführung der veränderten Krankenhausfinanzierung (DRG) mit einem Mehrbedarf an behandlungspflegerischen Maßnahmen im Rahmen poststationärer Versorgung gerechnet wird. Marktforscher bescheinigen der ambulanten Pflegedienste regelmäßig eine lukrative Zukunft (Schanz und Curtius 2007, S. 114-119, Isfort 2006, S. 16). Der Pflegemarkt hat nach unterschiedlichen Einschätzungen und Statistiken ein Gesamtvolumen von circa 25 Milliarden Euro pro Jahr. Im Jahr 2004 wurden allein 17,69 Milliarden Euro in der Sozialen Pflegeversicherung verausgabt. In der Privaten Pflegeversicherung beliefen sich die Ausgaben nach der Statistik des Verbandes der Privaten Krankenversicherer ...

Ulrike Buchmann, Ulrike Greb
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Der Beitrag nimmt Bezug auf die neuen Anforderungen in der Lehrerbildung zur schulnahen Curriculumkonstruktion. Im ersten Teil aus der Sicht berufsberufsbildungswissenschaftlicher Qualifikationsforschung: Ulrike Buchmann erläutert die Arbeitsschneidung, nach der die Regulierung und Steuerung der Aufgaben im Gesundheitswesen erfolgen und das Case Management. Im zweiten Teil führt Ulrike Greb diese Perspektive im Rahmen der Bildungsforschung zu der curricularen Ausarbeitung eines Lernfeldes fachdidaktisch weiter. Die im Siegener Ansatz herausgearbeiteten Antinomien der Moderne – Freiheit und Zwang, Organisation und Interaktion, pädagogische Einheitsentwürfe und kulturelle Vielfalt, Nähe und Distanz – werden mit Hilfe des Strukturgitteransatzes pflegedidaktisch ausdifferenziert und kategorialanalytisch am Einzelfall erprobt. Im Zentrum der Kategorialanalyse steht das Verhältnis von Erfahrungswissen und wissenschaftlichem Wissen (Hermeneutische Einzelfallkompetenz) und die damit verbundene Fähigkeit zum Perspekti ...

Ausgabe Mai 2008
Saskia de Reus
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1999 haben wir begonnen, ein Patientendatenmanagementsystem zur Verwaltung und Verarbeitung von Patientendaten (PDMS) auf der Kinderintensivstation (PICU) einzuführen. 2001 wurde das System auf der Chirurgischen Kinderintensivstation und 2005 schließlich auch auf der Neugeborenen-Intensivstation implementiert. Insgesamt besteht es aus 75 Stationen an den Betten und 32 Gegenstellen. Weiterhin gibt es PDMS-Übungs- und Ersatzstationen, sowie Stationen speziell für die Verwaltung.

Ausgabe Mai 2008
Martin Knoll, Susanne Saal
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Vor dem Hintergrund des steigenden Kostendrucks und dem größer werdenden Wettbewerb im stationären Gesundheitssektor wächst die Bedeutung kundenorientierten Handelns. In diesem Zusammenhang nimmt der systematische Umgang mit Kundenbeschwerden eine wichtige Stellung ein. Derzeit ist das Beschwerdemanagement integraler Bestandteil aller derzeit wichtigen Qualitätsmanagementkonzepte. Im Mittelpunkt steht die Frage nach geeigneten methodischen Verfahren zur Evaluierung von Strukturen, Prozessen und Ergebnissen im Rahmen des Beschwerdemanagements. Zudem wird untersucht, wie zentrale Aufgaben eines Beschwerdemanagements in stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens gestaltet sein sollten, um den Erfolg des Beschwerdemanagements sicherzustellen. Im Rahmen des qualitativen, non-experimentellen Vorgehens dient eine Literaturrecherche als inhaltliche Exploration des aktuellen Standes der Wissenschaft und damit als Grundlage zur späteren Konzeptentwicklung. Mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse (Ma ...

Ausgabe April 2008