Mar 21, 2019 Last Updated 8:36 AM, Mar 21, 2019

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Simon Berger
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Die Ressourcen im Gesundheitswesen sind knapp. Immer weniger Leistungen werden vergütet, vor allem, wenn die positiven Auswirkungen auf den Behandlungserfolg nicht belegbar sind. Aus dieser Problemstellung ist es notwendig, dass die Berufsgruppen ihre Leistungen und deren Begründung eindeutig beschreiben. Durch Rationalisierungsmaßnahmen steht das Personal in Gesundheitseinrichtungen unter großem Leistungsdruck, die Dokumentation wird oft vernachlässigt (Müller Staub, 2005, S. 115). Unter anderem motiviert durch diese Rahmenbedingungen wird in der Pflege seit vielen Jahren versucht, das Fachgebiet zu ordnen. Dazu wurde eine Vielzahl von Klassifikationssystemen geschaffen. In Deutschland wird seit 1989 das Pflegeklassifikationssystem ENP entwickelt. Zu ENP liegen bisher wenige Validierungsstudien vor. Aber, „So wie es bei einer empirischen Forschungsarbeit wichtig ist, ein valides und zuverlässiges Messinstrument zu benutzen, ist eine gute Klassifikation notwendig, um geordnet mit der Pflegepraxis umzugehen. D ...

Ausgabe November 2008
Pia Wieteck
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Unser derzeitiges Gesundheitswesen ist stark durch die Fragmentierung der Versorgungsprozesse gekennzeichnet. Sowohl innerhalb einer Kliniklandschaft als auch sektorübergreifende Versorgungs- und Behandlungsprozesse weisen aufgrund von Schnittstellen zwischen Berufsgruppen (Arzt, Pflege, Physiotherapie, Apotheke, Diätassistentin usw.) und Gesundheitsorganisationen (Arztpraxen, ambulante Pflegedienste, Heimeinrichtungen, Rehabilitationszentren, Kliniken usw.) immer wieder Versorgungsbrüche auf (Giehoff et al. 2003, Höhmann et al. 1999, Spahic 2007). Der Informationsverlust, bedingt durch die strukturellen Defizite der intersektoralen als auch sektorübergreifenden Kommunikationsstrukturen, führt zu Qualitätsdefiziten in der Behandlung und Pflege, zu Versorgungsbrüchen, höheren Kosten im Gesundheitswesen sowie zu einer höheren Belastung der Patienten. Es kommt zur Unterbrechung oder Verzögerung von Versorgungs- und Therapiemaßnahmen, die nicht selten mit einem Wirkungsverlust der Therapie einhergeht (Spahic 2007 ...

Roland Brühe
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Der Kompetenzbegriff wird in vielfältiger Weise gebraucht. Der Artikel beschreibt zwei Kompetenzkonzepte (Handlungskompetenz, Konkrete Kompetenzen). Die unterschiedlichen Perspektiven der Konzepte (deduktiver bzw. induktiver Zugang zu Kompetenz) werden dargelegt und daraufhin angefragt, inwieweit eine gemeinsame Nutzung im Rahmen der Pflegeausbildungen Möglichkeiten zu einer optimierten Kompetenzförderung geben. Das Konzept der Konkreten Kompetenzen erweist sich dabei als nützlich für die Entwicklung von Curricula, da es einen situativen Ansatz verfolgt und eine Grundlage für Lehrende und Praxisanleiter bieten kann. Das Konzept der Handlungskompetenz mit seinen Kompetenzklassen steuert verschiedene Foki bei, die zur zielgerichteten Ausgestaltung von Ausbildungsinterventionen (Unterricht, Lernerfolgsüberprüfungen, Kompetenzentwicklung) in Verbindung mit den curricular dargelegten Konkreten Kompetenzen genutzt werden können.

Ausgabe Mai 2008
Frank Winter, Antje Humke
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Das zu beschreibende Projekt firmiert unter der Überschrift ‚Kompetenzentwicklung durch Rückblicke: Kompetenzentwicklung in der Fort- und Weiterbildung für klein- und mittelständische Unternehmen im Gesundheitswesen’. Die Studie wurde initiiert und wird finanziert von Landesinstitut für Qualifizierung in Hagen (jetzt: Ministerium für Arbeit des Landes NRW) im Rahmen der Förderrunde „Innovation Weiterbildung 2005”. Dieses Landesprogramm wurde vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales eingerichtet, um lebenslanges Lernen zu fördern und die Weiterbildungsbeteiligung zu erhöhen. Ziel ist es, kleinen und mittleren Betrieben und ihren Beschäftigten den Zugang zu Weiterbildung mit neuen Konzepten und innovativen Methoden zu ermöglichen und Weiterbildung gleichzeitig dauerhaft zu etablieren. Die Laufzeit unseres Projekts ist vom 1. August 2005 bis 31. Dezember 2007. Projektträger und damit verantwortlich für die Durchführung ist die ESTA Bildungswerk gGmbH in Bad Oeynhausen.

Ausgabe Februar 2008