Jan 20, 2019 Last Updated 7:16 AM, Jan 17, 2019

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

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Christiane Haupt, Dr. Christoph Löschmann, Prof. Dr. Friedhelm Lamprecht
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Psychische Dekompensation mit Depression oder psychosomatischen Beschwerden können die Folge einer mangelhaften Bewältigung kritischer Lebensereignisse sein. Der steigenden Prävalenz von depressiven Störungen im Alter steht jedoch ein Absinken der Zahlen behandelter älterer Patienten in Rehabilitationskliniken gegenüber. Durch die Gesundheitsreform wird nun die spezielle Therapie und Rehabilitation von Älteren gefördert. Auf der Grundlage einer medizinischen Dokumentationsanalyse wurden die Daten von insgesamt 13.574 Patienten von neun Rehabilitationskliniken (4.994 von ihnen im Alter über 50 Jahre) aus den Jahren 2002 bis 2005 ausgewertet und ein spezielles Konzept „70 Plus“ entwickelt.

Ausgabe Dezember 2008
Daniela Deufert, Johann Behrens, Eva-Maria Panfil, Christa Them
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Eine der schwerwiegendsten Komplikationen der Diabetes-Erkrankung ist das Diabetische Fußsyndrom. Infolge des Diabetischen Fußsyndroms werden jährlich circa 42.000 Amputationen durchgeführt. Nach Expertenmeinungen könnte durch eine rechtzeitige und sachgerechte Fußbehandlung etwa jede zweite Amputation verhindert werden. Im Rahmen der Versorgung von Patienten mit Diabetes mellitus ist die Prävention des Diabetischen Fußsyndroms ein wesentliches pflegerisches Ziel. Die Vermeidung von Fußverletzungen erfordert jedoch in hohem Maße die unmittelbare und verantwortliche Mitarbeit der Patienten. Das Wissen um die von Diabetikern ausgeübte Selbstpflege ermöglicht eine entscheidende Qualitätsverbesserung für die Prävention des Diabetischen Fußsyndroms. Zur systematischen Erfassung der Selbstpflegetätigkeiten von Diabetikern wurde der „Frankfurter Aktivitätenkatalog der Selbstpflege-Prävention Diabetisches Fußsyndrom“ (FAS-PräDiFuß) entwickelt. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war die Überprüfung der Test-Retest-Reli ...

Ausgabe November 2008
Jessika Veith, Iris Müller
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Im Rahmen eines Projektes zur Vereinheitlichung der Dokumentation wurde ein Umsetzungskonzept für die Verwirklichung einer gemeinsamen einheitlichen elektronischen Akte geschaffen. Hierzu wurden die Module des vorhandenen Krankenhaus-Informations-Systems (KIS) bearbeitet, um die Fieberkurve und die Pflegedokumentation abzubilden. In einem Pilotbereich wird diese EDV-gestützte Dokumentation erprobt.

Ausgabe Oktober 2008
Daniela Hardenacke
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Die professionelle Pflege nimmt bei der Erkennung einer Mangelernährung eine zentrale Rolle ein. Hierbei kann der Einsatz von standardisiert formulierten Pflegediagnosen helfen, die Wahrnehmungsfähigkeit der Pflegenden zu unterstützen und ihren Blick auf mögliche Problemfelder, wie das der Mangelernährung, zu lenken. Insbesondere den Kennzeichen einer standardisiert formulierten Pflegediagnose kommt in diesem Zusammenhang eine wichtige Funktion zu. Ein bereits in der Pflegepraxis angewendetes Klassifikationssystem ist das ENP. Dieses Klassifikationssystem enthält für den Einsatz in der Altenpflege drei standardisiert formulierte Pflegediagnosen, die der Thematik der Mangelernährung zugeordnet sind. Damit die zu einer Pflegediagnose gehörenden Kennzeichen jedoch auch einen effektiven Beitrag in der Erkennung des durch die Pflegediagnose bezeichneten Problems leisten können, sollten ihre Kennzeichen valide sein. Die vorliegende Studie überprüft die Inhaltsvalidität der drei ENP-Pflegediagnosen. Ein weiteres Z ...

Ausgabe Oktober 2008
Jan Kottner, Theo Dassen
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Die Interrater-Reliabilität der Diagnose des Dekubitus (ja/nein) wurde zwischen Pflegenden bei der Beurteilung von 202 Pflegeheimbewohnern gemessen. Die Interrater-Reliabilität für die Diagnose des Dekubitus Grad 1 betrug null. Für die Diagnose Dekubitus Grad 2 bis 4 variierte die gemittelte Interrater-Reliabilität zwischen 0,62 und 0,76 (kappa-Koeffizient). Die Berechnung der Reliabilität war vor dem Hintergrund homogener Stichproben nur eingeschränkt möglich. Vergleiche von Daten zur Prävalenz und Inzidenz von Dekubitus sollten unter Ausschluss des Dekubitus Grad 1 erfolgen.

Ausgabe September 2008
Birgit Panke-Kochinke
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Die qualitative Evaluation des problem- und lernfeldorientierten Curriculums des Kooperationsverbundes niedersächsischer Krankenpflegeschulen zielt auf die Beantwortung der zentralen Frage, ob die Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege die berufliche Handlungskompetenz erworben haben, die sie befähigt, in ihrem zukünftigen Beruf professionell zu arbeiten. Die ersten Zwischenergebnisse der Evaluation nach Abschluss des ersten Ausbildungsjahres verweisen bereits darauf, dass insbesondere die Ausbildung am Lernstandort Praxis trotz einer Vielzahl von Problemen durch transferierbare Methoden- und Kommunikationskompetenzen, die in der Schule erworben werden, von den Schülerinnen und Schülern im Sinne eines von ihnen aktiv eingeforderten Ausbildungsbedarfes verbessert werden kann.

Ausgabe September 2008
Judith van der Kooij
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Für ein Projekt zur Entwicklung der Elektronischen Patientenakte (EPA) für Schlaganfall-Patienten wurden die Pflege- und Behandlungsinformationen in Pflegeinformationsmodelle (Vorlagen) übertragen. Das Konzept des Pflegeinformationsmodells wurde im Rahmen einer vorangegangenen Studie beurteilt. Diese Untersuchung ergab eindeutig, dass besagtes Konzept dazu beitragen kann, die Entwicklung des Systems Elektronischer Patientenakten und elektronischer Nachrichten zu vereinfachen und zu befördern. Überdies kann es die Angleichung von Arbeitspraktiken im Gesundheitswesen hinsichtlich der Verwendung einer einheitlichen Sprachregelung unterstützen und eine gemeinsame Basis für die weiterführende Arbeit bieten. Innerhalb der Pflegeinformationsmodelle benötigen alle (medizinischen) Konzepte einen einheitlichen Code, um den Austausch elektronischer Informationen zwischen verschiedenen Elektronischen Patientenakten zu ermöglichen. Wenn kein einheitlicher Code innerhalb eines existenten Verschlüsselungssystemes gefunden w ...

Gudrun Piechotta, Jessica Pehlke-Milde
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Die Alice-Salomon-Fachhochschule (ASFH) in Berlin hat sich frühzeitig auf den Weg gemacht, den Bologna-Prozess umzusetzen. Mittlerweile sind alle Studiengänge modularisiert und auf Bachelor- und Masterabschlüsse umgestellt, die Diplomstudiengänge laufen in Kürze aus. Im Rahmen der Umstellung des achtsemestrigen Diplom-Studienganges Pflege/Pflegemanagement zu einem sechssemestrigen Bachelor-Studiengang Gesundheits- und Pflegemanagement, entschied man sich für eine modifizierte Beibehaltung der Zugangsvoraussetzungen. So wurde unter anderem die Berufsausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege, Heilerziehungspflege und im Hebammenwesen als Voraussetzung für eine Immatrikulation beibehalten. Aber: Ein Teil der in dieser beruflichen Erstausbildung erworbenen Kompetenzen wird im Rahmen des Moduls „Berufsbezogene Reflexion“ in einem Portfolioverfahren hinsichtlich ihres Niveaus und des Inhalts überprüft und bei Bestehen der Modulprüfung mit Credits auf den Bac ...

Waltraud Enz, Franco Mantovan
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„Privatsphäre“ ist Grundrecht und Grundbedürfnis eines jeden Individuums. Sie ist Voraussetzung für das physische, psychische und soziale Wohlbefinden des Menschen. Jeder Mensch strebt danach, einen gewissen Grad an Privatsphäre zu erhalten und einen Ausgleich zu suchen zwischen den gegensätzlichen Bedürfnissen nach Gemeinschaft und Abgeschiedenheit. Bei der Einlieferung in ein Krankenhaus wird dieses Gleichgewicht oft gestört. Die vorliegende Untersuchung beabsichtigte anhand von Fragebögen Trends in der Wahrnehmung von Privatsphäre von Seiten der Patienten im Akutkrankenhaus aufzuzeigen sowie zu untersuchen, welchen Einfluss die Faktoren Geschlecht, Alter, Kultur (Sprachgruppenzugehörigkeit) und vorausgegangene Krankenhausaufenthalte auf das Erleben von Privatsphäre im Krankenhaus haben.

Ausgabe Juni 2008
Andrea Smoliner, Virpi Hantikainen, Hanna Mayer, Christa Them
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Das Konzept Evidence-based Nursing (EBN) beinhaltet die Aspekte Forschung, Expertise, Patientenpräferenzen und lokale Daten, welche die klinische Entscheidungsfindung prägen. In Publikationen zu EBN wird aber vor allem der Aspekt der Forschung und die Bedeutung der wissenschaftlichen Evidence diskutiert. Doch die Patientenpräferenzen nehmen eine zentrale Stellung im Rahmen einer patientenorientierten Pflege ein. Ziel dieser Arbeit ist, den Aspekt Patientenpräferenzen im Rahmen der klinischen Entscheidungsfindung anhand der aktuellen Literatur darzustellen. Durchgeführt wurde eine Literaturrecherche ab dem Erscheinungsjahr 2000 bis 2006. Die im Rahmen der Bearbeitung gebildeten Kategorien stellen die Struktur für die Präsentation der Resultate dar.

Ausgabe Mai 2008
Bettina Staudinger, Oskar Staudinger, Victoria Hoess, Christa Them, Herwig Ostermann
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Die Pflegedokumentation und damit verbunden die Auswertung der gesammelten Pflegedaten ist eine Herausforderung, der sich sämtliche Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen stellen müssen. Die steigenden Kosten und der prognostizierte strukturelle Wandel im Pflegebereich – und damit auch in der Altenpflege – sind in Österreich die Hauptargumente für die Forderung, die benötigten Pflegeleistungen planbarer und klientengerechter zu gestalten. Dabei geht der Gesetzgeber vom Prinzip der Integrierten Versorgung aus (BMGFJ, 2005; BKA, 2007). Um die Voraussetzungen für die Integrierte Versorgung der pflegebedürftigen Menschen in Tirol schaffen zu können, hat die Tiroler Landesregierung ein Projekt unter dem Titel „Altern in Würde“ initiiert. Die IT-relevanten Teilergebnisse aus diesem Projekt hinsichtlich der Pflegedokumentation als Datenbasis für eine Integrierte Versorgung werden in diesem Beitrag vorgestellt.

Ausgabe April 2008
Burkhard Werner
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Demenzkranke sind die größte diagnostische Einzelgruppe in der stationären Pflege in der Bundesrepublik Deutschland. Altenpflegeheime haben in der Regel einen Anteil von 50 Prozent und mehr Demenzkranken unter ihren Bewohnern, in manchen liegt der Anteil sogar deutlich höher, v.a. dann, wenn sie sich auf diese Personengruppe spezialisiert haben und spezielle Wohnbereiche oder sogar ganze Abteilungen für sie auf- oder ausgebaut haben. Die Gründe für diese hohen Anteile – neben den bekannten demographischen Veränderungen in spätmodernen Gesellschaften wie Deutschland – liegen im Wesentlichen auf der Hand: Demenzkranke haben einen besonders hohen Hilfsund Pflegebedarf. Darüber hinaus zeichnen sie sich auch durch einen hohen Betreuungs-, oft aber auch durch einen hohen Bedarf an Beaufsichtigung und Kontrolle aus, mit dem pflegende Angehörige in der häuslichen Versorgung, auch wenn sie durch ambulante und/oder teilstationäre Pflege unterstützt werden, je nach persönlichen und Kontextbedingungen irgend ...

Ausgabe April 2008
Annette Nauerth, Petra Ina Pfefferle
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E- und Blended Learning, die didaktisch strukturierte Wissensaneignung mithilfe elektronischer Medien, wird in den nächsten Jahren nicht nur in Universitäten und Hochschulen zum festen Bestandteil von Lernangeboten gehören – auch die berufliche Ausbildung wird in immer stärkerem Maße auf den Computer als Lernpartner zurückgreifen. Zeit- und ortsunabhängig lernen zu können, bietet dem Lernenden große Flexibilität und die Auswahl vielfältigster Angebote auf einem internationalen Markt. In vielen europäischen Staaten gehört E-Learning-Kompetenz auch in der Pflegeausbildung wie selbstverständlich zum Portfolio eines jeden Absolventen. In deutschen Pflegeschulen werden diese neuen Medien allerdings bisher noch wenig genutzt. Es fehlt an einer speziell auf die Pflegeausbildung zugeschnittenen E-Didaktik und einfach zu bedienenden Plattformen, so dass die Vorbehalte gegenüber E- und Blended Learning noch größer sind als die Erfahrungen. Hier wollte das LEONARDO DA VINCI-Pilotprojekt „elearning-Assistant“ ansetzen un ...

Ausgabe März 2008
Deutschsprachige Pflege-Fachinformation heute und morgen
Susanne Mayer
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Die Pflegenden sind die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen. In diesem Bereich sind momentan Veränderungen im Gang, die zur Folge haben, dass die Bedeutung der Versorgung mit Fachinformation laufend steigt. Neue Ausbildungs- und Weiterbildungspläne, das Entstehen von neuen Studiengängen, der zunehmende Ruf nach Qualitätssicherung und Evidenz-basierter Pflege, der Übergang zu problembasiertem Lernen und E-Learning in Aus- und Weiterbildung – all das bedingt, dass die Pflegenden einerseits einen besseren und einfacheren Zugang zu der für sie relevanten Fachinformation haben müssen, andererseits aber auch vermehrt Unterstützung im Umgang damit bekommen sollten. Diesen Bedarf kann ein gutes Fachportal wie der neue Careum-Explorer, zumindest teilweise, abdecken.

Ausgabe März 2008
Rupert Brenninger, Michael Bossle
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Im Feedback- und Fördergespräch (F und F-Gespräch) an der BFS für Krankenpflege des Bezirks Oberpfalz begegnen sich Klassenleitung und Lernende als gleichberechtigte Gesprächspartner im Sinne eines auf Austausch angelegten Dialogs. Die Gesprächspartner haben die Möglichkeit ihre Einschätzung des Ausbildungsverlaufs zurück zu melden. Es ist wichtig, dass das Gespräch von der Klassenleitung geführt wird, da dieser sowohl theoretische wie praktische Leistungsentwicklungen bekannt sind. Das Gespräch wird insgesamt viermal in drei Jahren durchgeführt und ist mit einem Umfang von rund 40 Minuten obligatorisch. Ergänzend zu den laufenden Gesprächen im Schulalltag dient das F und F-Gespräch dazu, die ausbildungsbezogenen Ziele in einem gemeinsamen Konsens zu benennen und Bilanz über eine bereits erfolgte Umsetzung zu ziehen. Der Beitrag will zeigen, wie individuelle, kompetenzorientierte sowie biographieorientierte Lernberatung geleistet werden kann.

Ausgabe März 2008
Petra Richter
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Ziel des Workshops ist die Erörterung der Frage, welchen Beitrag das Lernen qualitativer Sozialforschungsmethoden für eine Befähigung zu rekonstruktivem Fallverstehen Professioneller in den Berufsfeldern Gesundheit und Pflege leisten kann. Exemplarisch entfaltet wird das Thema an einem Projekt der soziologischen Biographieforschung zur Krankheitsverarbeitung bei Brustkrebserkrankungen (‚Biographische Konstruktionen von Brustkrebs’, Universität Bremen, Laufzeit 08/2003-07/2006). Aktuell wird im Hinblick auf die Ausbildung Studierender diskutiert, welche Kompetenzen Studierende mit dem Lernen qualitativer Forschungsmethoden entwickeln können. Aber auch die Frage, wie diese Methoden die reflexive, fallanalytische Deutungskompetenz Professioneller in den Berufsfeldern Gesundheit/Pflege befördern können, gerät zunehmend in den Blick. Vor dem Hintergrund dieser Perspektiven wird im Rahmen des Workshops am konkreten Datenmaterial des Forschungsprojektes erfahrbar, welche Bedeutungen Forschungsprozess un ...

Ausgabe Februar 2008