Jul 19, 2019 Last Updated 8:10 AM, Jul 15, 2019

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Wiltrud Gieseke
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Der Bildungsbegriff ist eng mit der spezifischen verspäteten Demokratieentwicklung in Deutschland verbunden. Dem Konzept Bildung geht es um die individuelle Entwicklung und einer Verschränkung von Kognition und Emotion in der Persönlichkeitsbildung. Die Biographieforschung geht den subjektiven Verarbeitungsprozessen von Erfahrung und Lernen nach und erbringt damit Hinweise auf lebenslanges Lernen. Die Bedeutung von Emotionen für lebenslanges Lernen kann durch Forschung belegt werden. D.h. die Persönlichkeitsentwicklung ist von der Bildungsgeschichte nicht abzulösen, sie fließt ein in emotionale Schemata, die sich kulturspezifisch herausbilden. Eine differenzierte Emotionalität entwickelt sich beziehungsabhängig. Das jeweilige Emotionsschemata gibt die Spielräume für den Aktivitätsradius wieder. Dabei ist die Differenz zwischen Erleben und Ausdruck zu beachten. Beziehungsfähigkeit, Emotionsausdifferenzierung und Regulierung unterstützen die Fähigkeit zum lebenslangen Lernen.

Kirsten Sander
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Der Beitrag stellt zentrale Grundannahmen der Biographieforschung vor, um daran anknüpfende nach den besonderen Gewinnen für eine Weiterentwicklung der Pflege- und Gesundheitsbildung zu fragen. Es wird eine Heuristik vorgestellt, die zentrale biographische Dimensionen von Pflege- und Gesundheitshandeln erörtert. Der Beitrag schließt mit einem Plädoyer für eine grundlegend biographische Orientierung und eine reflexive Pflege- und Gesundheitsbildung.

Ines Viertler
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Im letzten Jahrzehnt fand ein enormer Wandel im Berufsbild der Krankenpflege statt. Es kam zu gesetzlichen Grundlagen, die einen eigenverantwortlichen Tätigkeitsbereich genauestens definieren, die Dokumentationspflicht einfordern, die Studiengänge der Pflegewissenschaften und das Fachgebiet der Nursing Informatics legalisieren. Die Gesetze zur Dokumentationspflicht verpflichten die Pflege diese enormen Datenmengen zu dokumentieren, zu speichern und zu verwerten. Seit ca. 20 Jahren wird an EDV-gestützten Dokumentationssystemen gearbeitet. Es geht nicht nur darum, die vorhandenen Terminologien umzusetzen, sondern diese Terminologien in ein geeignetes EDV-System zu implementieren. Zu diesem Thema wird in der Literatur umfassend über die Barrieren bei der Einführung von EDV-gestützten Dokumentationssystemen berichtet. Die Häufigkeit, mit der bestimmte Barrieren in der Literatur genannt werden, verändern sich im Laufe der Zeit. Es treten Verschiebungen der Gewichtung auf. Aufgrund der Entwicklungen der Terminolo ...

Ausgabe Juni 2008
Nicole Holzmann, Eva-Maria Panfil
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Zur Optimierung der Prozessabläufe in den Krankenhäusern und des Ressourceneinsatzes können Behandlungspfade eingesetzt werden. In dieser Arbeit wird der Fragestellung nachgegangen, welche Aufgaben die Berufsgruppe der Pflegenden für die Versorgung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz innerhalb eines Behandlungspfades wahrnehmen. Als theoretischer Rahmen dienen die Selbstpflegedefizittheorie und Grundlagen des Casemanagements. Zur Beantwortung der Fragestellung erfolgte eine systematische Literaturrecherche nach Leitlinien und systematischen Übersichtsarbeiten. Definiertes Ziel des pflegerischen Fokus ist das alltagsorientierte adäquate Selbstpflegeverhalten. Die Familie ist, wenn möglich in alle Interventionen mit einzubeziehen. Schriftliche Informationen zur Krankheit und Therapie bieten Sicherheit für den Umgang mit der Erkrankung. In der Anamnese werden in Zusammenhang mit der Krankheit erlebte Problematiken thematisiert und Selbstpflegetätigkeiten hinterfragt. Patientenschulungen beinhalten Sym ...

Ausgabe Mai 2008