Jun 18, 2019 Last Updated 8:11 AM, Jun 17, 2019

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Frank Winter, Antje Humke
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Das zu beschreibende Projekt firmiert unter der Überschrift ‚Kompetenzentwicklung durch Rückblicke: Kompetenzentwicklung in der Fort- und Weiterbildung für klein- und mittelständische Unternehmen im Gesundheitswesen’. Die Studie wurde initiiert und wird finanziert von Landesinstitut für Qualifizierung in Hagen (jetzt: Ministerium für Arbeit des Landes NRW) im Rahmen der Förderrunde „Innovation Weiterbildung 2005”. Dieses Landesprogramm wurde vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales eingerichtet, um lebenslanges Lernen zu fördern und die Weiterbildungsbeteiligung zu erhöhen. Ziel ist es, kleinen und mittleren Betrieben und ihren Beschäftigten den Zugang zu Weiterbildung mit neuen Konzepten und innovativen Methoden zu ermöglichen und Weiterbildung gleichzeitig dauerhaft zu etablieren. Die Laufzeit unseres Projekts ist vom 1. August 2005 bis 31. Dezember 2007. Projektträger und damit verantwortlich für die Durchführung ist die ESTA Bildungswerk gGmbH in Bad Oeynhausen.

Hilde Sönnichsen, Brita Ziske
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Im Folgenden werden wir zunächst einen kurzen Einblick in unseren pflegewissenschaftlichen/ pflegedidaktischen Hintergrund geben. In einem nächsten Schritt wird die pflegewissenschaftliche Basis für die Auswahl der Inhalte gelegt. Dies geschieht durch die Beschreibung des Pflegephänomens anhand des diagnostischen Prozesses, welcher die Pflegediagnose der NANDAKlassifikation zum Ziel hat. Die so entstandenen Pflegediagnosen aus der Praxis stellen für uns pflegeberufliche Schlüsselprobleme dar. In Anlehnung an Klafki versteht Darmann unter einem pflegeberuflichen Schlüsselproblem ein typisches und zentrales Problem des Berufsfeldes. Daran lassen sich allgemeine Strukturen, Widersprüche, Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge des Berufs aufzeigen und aneignen und es werden multiple Sichtweisen und Handlungsoptionen ermöglicht (vgl. Darmann 2005: 329). Anschließend wird die Entwicklung des Strukturmodells der Inhalte für die Pflegeausbildung auf Basis von Pflegediagnosen aufgezeigt. Dazu werden diese S ...

Marcel Sailer, Alexander Seitz, Harald C. Traue
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Im Zuge pflegediagnostischer Anforderungen sowie der Renaissance problemorientierter Lernformen in der Aus- und Weiterbildung gewinnt das fallbasierte Problemlösen nicht zuletzt in der Pflegeprofession erfreulicherweise an Bedeutung. In der Absicht, im Arbeitsfeld an konkreten, kontextbezogenen Beispielen zu lernen, erhofft man sich sowohl die Verbesserung der Analyse- und Synthesefähigkeit der Pflegenden als auch die Reduktion der Transferproblematik in der Anwendung der Lösungsstrategien. Erfolgreiches Fallmanagement nimmt fachlich wie organisatorisch eine zentrale Rolle im klinischen Arbeitsprozess ein. Pflegende müssen in zeitlich engem Rahmen akute Situationen richtig einschätzen können und darauf basierend ihr Handeln ausrichten. Fallbasiertes Lernen bietet die Möglichkeit, Pflegekräfte auf diese Anforderungen in einer sehr praxisnahen Weise vorzubereiten. Ziel ist der erfolgreiche Transfer von Handlungswissen aus erlebten Fallgeschichten auf einen aktuellen Kontext. Die Vermittlung dieses ...

Petra Richter
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Ziel des Workshops ist die Erörterung der Frage, welchen Beitrag das Lernen qualitativer Sozialforschungsmethoden für eine Befähigung zu rekonstruktivem Fallverstehen Professioneller in den Berufsfeldern Gesundheit und Pflege leisten kann. Exemplarisch entfaltet wird das Thema an einem Projekt der soziologischen Biographieforschung zur Krankheitsverarbeitung bei Brustkrebserkrankungen (‚Biographische Konstruktionen von Brustkrebs’, Universität Bremen, Laufzeit 08/2003-07/2006). Aktuell wird im Hinblick auf die Ausbildung Studierender diskutiert, welche Kompetenzen Studierende mit dem Lernen qualitativer Forschungsmethoden entwickeln können. Aber auch die Frage, wie diese Methoden die reflexive, fallanalytische Deutungskompetenz Professioneller in den Berufsfeldern Gesundheit/Pflege befördern können, gerät zunehmend in den Blick. Vor dem Hintergrund dieser Perspektiven wird im Rahmen des Workshops am konkreten Datenmaterial des Forschungsprojektes erfahrbar, welche Bedeutungen Forschungsprozess un ...

Dora Meier
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Ein Klinikaufenthalt bedeutet für einen Menschen immer eine Ausnahmesituation, ein vorübergehendes Ausscheiden aus dem Alltag, eine gewisse Isolation. Trotz der heute qualitativ hoch stehenden Versorgung in einer Klinik, kommen zwischenmenschliche Kontakte oft zu kurz. Den Patientinnen und Patienten fehlt häufig vor allem bei längeren Klinikaufenthalten der Bezug zur Außenwelt und zu Mitmenschen oder ganz einfach die Abwechslung im Pflege- und Therapiealltag. Die Integration von Freiwilligen MitarbeiterInnen (FMA) in unsere Kliniken erlaubt eine Ergänzung und Bereicherung in der Betreuung unserer Patienten. Gleichzeitig symbolisiert die Anwesenheit von FMA auch die Beteiligung der Gesellschaft am Schicksal kranker Mitmenschen. Beim Freiwilligendienst geht es nicht darum, die Pflegefachpersonen zu entlasten oder deren Arbeiten zu übernehmen, sondern zu ergänzen. Das „Miteinander“ von bezahlten und freiwilligen (unbezahlten) Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Interesse der Patienten hat sich in d ...

Elfriede Fritz, Wolfgang Schobersberger, Christa Them
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Beim Assessment der Thrombosegefährdung sind dispositionelle und expositionelle Risikofaktoren von den Pflegenden zu berücksichtigen. Maßnahmen der Thromboseprävention sind nicht nur bei chirurgischen Patienten, sondern auch auf konservativen Abteilungen wie z. B. der Inneren Medizin oder Neurologie relevant. Zurzeit liegt für den deutschsprachigen Raum kein valides und reliables Assessmentinstrument zur Einschätzung der Thrombosegefahr vor. Bei dem in englischer Sprache von Autar (1996) erstellten und bereits zweimal untersuchten Assessmentinstrument zur Thrombosegefährdung handelt es sich möglicherweise nach Übersetzung und erneuter Untersuchung um ein valides und reliables Instrument für den deutschsprachigen Raum. Die Wirksamkeit der Kompression von Antithrombosestrümpfen (ATS) sowie der Intermittierenden Pneumatischen Kompression (IPC) konnte mehrfach in Studien nachgewiesen werden. Die Ergebnisse von 120 befragten Pflegenden auf Intensivstation zeigen, dass zwei Drittel vor dem Anlegen der ...