Jan 22, 2019 Last Updated 5:45 PM, Jan 20, 2019

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

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Burkhard Werner
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Demenzkranke sind die größte diagnostische Einzelgruppe in der stationären Pflege in der Bundesrepublik Deutschland. Altenpflegeheime haben in der Regel einen Anteil von 50 Prozent und mehr Demenzkranken unter ihren Bewohnern, in manchen liegt der Anteil sogar deutlich höher, v.a. dann, wenn sie sich auf diese Personengruppe spezialisiert haben und spezielle Wohnbereiche oder sogar ganze Abteilungen für sie auf- oder ausgebaut haben. Die Gründe für diese hohen Anteile – neben den bekannten demographischen Veränderungen in spätmodernen Gesellschaften wie Deutschland – liegen im Wesentlichen auf der Hand: Demenzkranke haben einen besonders hohen Hilfsund Pflegebedarf. Darüber hinaus zeichnen sie sich auch durch einen hohen Betreuungs-, oft aber auch durch einen hohen Bedarf an Beaufsichtigung und Kontrolle aus, mit dem pflegende Angehörige in der häuslichen Versorgung, auch wenn sie durch ambulante und/oder teilstationäre Pflege unterstützt werden, je nach persönlichen und Kontextbedingungen irgend ...

Bettina Staudinger, Oskar Staudinger, Victoria Hoess, Christa Them, Herwig Ostermann
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Die Pflegedokumentation und damit verbunden die Auswertung der gesammelten Pflegedaten ist eine Herausforderung, der sich sämtliche Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen stellen müssen. Die steigenden Kosten und der prognostizierte strukturelle Wandel im Pflegebereich – und damit auch in der Altenpflege – sind in Österreich die Hauptargumente für die Forderung, die benötigten Pflegeleistungen planbarer und klientengerechter zu gestalten. Dabei geht der Gesetzgeber vom Prinzip der Integrierten Versorgung aus (BMGFJ, 2005; BKA, 2007). Um die Voraussetzungen für die Integrierte Versorgung der pflegebedürftigen Menschen in Tirol schaffen zu können, hat die Tiroler Landesregierung ein Projekt unter dem Titel „Altern in Würde“ initiiert. Die IT-relevanten Teilergebnisse aus diesem Projekt hinsichtlich der Pflegedokumentation als Datenbasis für eine Integrierte Versorgung werden in diesem Beitrag vorgestellt.

Sabine Schweiger
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E-Medien bestimmen unseren Lebensalltag und die Schulkultur unserer Schülerinnen und Lehrerinnen. Neue Kommunikationsmedien treffen den Puls der Schülerinnen, da diese Medien in ihrer „Kultur“ wie selbstverständlich vorhanden sind. Mit Hilfe einer Multimedialen Plattform (www.nurse-communication. com) kann eine Annäherung an E-Medien auf beiden Ebenen (Schülerinnen und Lehrerinnen) dargestellt werden. Eine besondere Berücksichtigung soll die Wirkung von E- Medien auf Lehrende und Lernende finden. Die mediendidaktische Betrachtung erfolgt durch die Erklärung von Praxisbeispielen aus der Lernumgebung „Pflegeausbildung“. Durch ihre mannigfaltigen Gestaltungsmöglichkeiten erfüllen E-Medien einen hohen Anspruch an Kreativität und Flexibilität des Lehrenden und Lernenden. Durch die Verbindung von Selbstlernphasen und Präsentsphasen findet der „Problemorientierte Ansatz“ („Problem-based-learning“) eine zunehmende Bedeutung in der Pflegeausbildung, insbesondere in der Unterrichtsgestaltung. Einen besond ...

Martin Knoll, Susanne Saal
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Vor dem Hintergrund des steigenden Kostendrucks und dem größer werdenden Wettbewerb im stationären Gesundheitssektor wächst die Bedeutung kundenorientierten Handelns. In diesem Zusammenhang nimmt der systematische Umgang mit Kundenbeschwerden eine wichtige Stellung ein. Derzeit ist das Beschwerdemanagement integraler Bestandteil aller derzeit wichtigen Qualitätsmanagementkonzepte. Im Mittelpunkt steht die Frage nach geeigneten methodischen Verfahren zur Evaluierung von Strukturen, Prozessen und Ergebnissen im Rahmen des Beschwerdemanagements. Zudem wird untersucht, wie zentrale Aufgaben eines Beschwerdemanagements in stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens gestaltet sein sollten, um den Erfolg des Beschwerdemanagements sicherzustellen. Im Rahmen des qualitativen, non-experimentellen Vorgehens dient eine Literaturrecherche als inhaltliche Exploration des aktuellen Standes der Wissenschaft und damit als Grundlage zur späteren Konzeptentwicklung. Mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse (Ma ...

Fritz Frauenfelder, Konrad Koller
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Die Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen erfolgt in der Klinik für Forensische Psychiatrie Rheinau anhand des Konzepts des „Interprofessionellen Behandlungsprozesses“. Mit einer strukturierten und systematischen Vorgehensweise soll eine effiziente und effektive Pflege und Behandlung der Patienten gewährleistet werden. Nach der Einführung des interprofessionellen Behandlungsprozesses und einer zweijährigen Konsolidierungsphase wurde eine Evaluation des Prozesses vorgenommen. Im Vordergrund der Erhebung stand der Gewinn von breiten Kenntnissen aus der Umsetzung des Konzepts „Interprofessioneller Behandlungsprozess“. Schwachstellen und Bedürfnisse in der Zusammenarbeit der unterschiedlichen Professionen sollen ersichtlich werden, um den Prozess weiter optimieren zu können. Der Interprofessionelle Behandlungsprozess wurde mit quantitativen Vorgehensweisen erfasst und analysiert. Es wurde eine Dokumenten- und Sitzungsanalyse sowie eine persönliche Befragung der Mitarbeitenden durchgeführt.

Birgit Folkers
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Der Text befasst sich mit der Prozessoptimierung durch IT-Technologie im täglichen Arbeitsablauf. Anhand des Beispiels eines EDV-gestützten Terminierungsprogramms anstelle von vielen handgeschriebenen Kalendern in der dermatologischen Abteilung des Klinikums Oldenburg gGmbH soll die Erleichterung durch Computereinsatz im Alltag aufgezeigt werden. Der Weg der Implementierung beginnend mit der Kommunikationsschnittstelle Informatiker – Pflegepraktiker wird dargestellt. Durch Vorstellung dieses Dialogs wird an die praktische Anwendung des Entity-Relationship-Modells nach P.P. Chen herangeführt. Als weiterer Schritt wird die Planung und Durchführung der Mitarbeiterschulung beschrieben. Die Vorbehalte der Mitarbeiter sowie die Besonderheiten der Erwachsenenbildung werden hier berücksichtigt. Abschließend wird die Bedeutung der Programmeinführung für die Organisationsentwicklung der Abteilung herausgearbeitet und die Ergebnisse werden diskutiert.