Oct 20, 2019 Last Updated 2:16 PM, Oct 14, 2019

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Daniela Hayder
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Im Frühjahr 2006 veröffentliche das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege des Nationalen Expertenstandard „Förderung der Harnkontinenz in der Pflege“. Dem Assessment der Harninkontinenz wird dabei eine entscheidende Bedeutung beigemessen, da ohne eine Analyse der multifaktoriellen Faktoren die eine Inkontinenz begünstigen bzw. auslösen, der Fähigkeiten und Einschränkungen einer Person nicht die richtige Intervention zur Kontinenzförderung ermittelt werden kann. Im folgenden Beitrag werden Vorgehen und Instrumente zur Einschätzung der Harninkontinenz, wie sie im Expertenstandard aufgezeigt und diskutiert werden, vorgestellt.

Pia Wieteck
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Zur Sicherstellung der Zuverlässigkeit von Klassifikationssystemen und Taxonomien, die zur Abbildung des Pflegeprozesses genutzt werden, wird in der Pflegewissenschaft eine Validierung derselben gefordert. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über den Stand der Validierungsarbeiten zu ENP.

Christine Loewenhardt, Johann Behrens
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Der primärqualifizierende Studiengang Pflege an der Hochschule Fulda orientiert sich an der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe und bietet eine wissenschaftlich fundierte, methodengestützte akademische Qualifizierung für die berufliche Pflege. Innerhalb der Bundesrepublik nimmt das Studiengangsmodell eine Sonderstellung ein, da keine abgeschlossene berufliche Ausbildung in der Pflege vorausgesetzt wird. Das Fuldaer Modell stellt im europäischen Vergleich eine bildungspolitisch konsequente sowie innovative Form der akademisch- pflegerischen Ausbildung dar. Dazu trägt die konsequente Verzahnung theoretischer und klinisch-praktischer Studienanteile im Curriculum bei. Die klinisch- praktische Ausbildung erfolgt in den akademischen Lehreinrichtungen für Pflege der Hochschule Fulda und ist vertraglich geregelt. Stärken und Schwachstellen der klinisch-praktischen Ausbildung von Pflegestudierenden der Hochschule Fulda konnten im Rahmen der vorliegenden Evaluation zwischen 2001 und 20 ...

Karin Windfelder, Karin Wittneben
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Dieser Beitrag knüpft an den ersten Teil unserer Artikelserie „Schulinterne Curriculumentwicklung nach dem Lernfeldkonzept …“ an (Wittneben/Windfelder/ Walkling-Stehmann 2007, S. 239 ff.) und beschäftigt sich kurz mit der Implementation und schwerpunktmäßig mit der Evaluation von implementierten Lernsituationen zum Lernfeld „Belästigungen, Erleben und Verarbeiten von Ekelempfindungen …“. Vorgelegt werden Ergebnisse aus einer Befragung der beteiligten Schüler und Schülerinnen, der Praxisanleiter und Praxisanleiterinnen sowie der unterrichtenden und sich selbst evaluierenden Lehrerin. In einer Diskussion der Ergebnisse werden sowohl die im lernsituationsorientierten Unterricht und einem praktischen Einsatz erreichten Ziele als auch noch offen gebliebene Fragen thematisiert. Ein Fazit zeigt erhaltenswerte Innovationspotentiale am Lernort Schule und vor allem Veränderungserfordernisse am Lernort Praxis und der dort zu erbringenden Praxisanleitung auf.

Elisabeth Holoch
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Im Frühjahr 2006 haben die ersten 23 Auszubildenden der Integrativen Pflegeausbildung: Das Stuttgarter Modell nach 3½ Jahren mit dem Erwerb zweier gleichwertiger Berufsabschlüsse ihre Ausbildung erfolgreich beendet. Mit dem Start eines weiteren Modellkurses im April 2005 und dem Beginn eines dritten Kurses im Oktober 2007 besteht für die Kerngruppe Curriculum, dem zentralen Steuerungs- und Entwicklungsgremium des Stuttgarter Modells die Möglichkeit, das Curriculum der Integrativen Pflegeausbildung einer gezielten Revision zu unterziehen. Zwei Themen stehen dabei im Mittelpunkt: Die Beobachtung und Bewertung des Kompetenzzuwachses der Auszubildenden und das spezifische Transferlernen im Lernfeldansatz. Bei dem nachfolgenden Artikel handelt es sich um die schriftliche Form eines Vortrages, der auf dem zweiten Symposium zur Integrative Pflegeausbildung: Das Stuttgarter Modell am 10. November 2006 in Stuttgart gehalten wurde.

Svenja Schmitt, Jaqueline Bomball
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Die erheblich veränderten Anforderungen an die Pflege (bedingt durch demografischen Wandel, verändertes Krankheitsspektrum, zunehmende Bedeutung von Prävention, Gesundheitsförderung und Rehabilitation, zunehmende ökonomische Zwänge etc.) stellen – auch im Zuge der Professionalisierungsdiskussion – einen höheren Anspruch an die Pflegeausbildung und die Vermittlung beruflicher Handlungskompetenz. Die beschriebenen Veränderungsprozesse führten in den letzten Jahren, ausgelöst durch die Novellierung des Krankenpflegegesetzes und die Verabschiedung des bundeseinheitlichen Altenpflegegesetzes sowie den darin enthaltenen Modellklauseln, bundesweit zur Initiierung verschiedener Modellprojekte mit integriertem, integrativem oder generalistischem Ansatz. Für die Bewertung der Modelle und ihrer Übertragbarkeit in den Regelbetrieb stellt die Messung und Beurteilung der Kompetenzentwicklung der Auszubildenden ein bedeutsames Untersuchungsfeld dar.

Ulrike Anhuf
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Ein neues Ausbildungsgesetz bzw. die Novellierung eines solchen zieht zwangsläufig drei Jahre nach Inkrafttreten veränderte Prüfungen nach sich. Die gesetzlichen Grundlagen werden hier als hinreichend bekannt vorausgesetzt; ebenso ein theoretisches Grundwissen über Testtheorie und Kompetenzprüfungen, sowie rechtliche Grundlagen. In den folgenden Ausführungen wird das erarbeitete Prüfungskonzept des Saarlandes vorgestellt.1 Es hat Entwurfcharakter und wird nach Erprobung und Überarbeitung die Grundlage für die landesweite Prüfungsverordnung sein. Das Konzept stellt das Ergebnis zahlreicher Überlegungen dar, die hier nur in Auszügen benannt werden können. Diese Ausführungen sind bewusst ergebnisorientiert aufgebaut.