Oct 15, 2019 Last Updated 2:16 PM, Oct 14, 2019

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Andrea Pesl, Adrian Bolleter, Dominik Schill

Simulationen verbessern kommunikative und soziale Kompetenzen bei Studierenden (Schlegel 2007). Sie stellen die konsequente Umsetzung des transferwirksamen Kontextlernens im Fähigkeit-Fertigkeitstraining dar. Im Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen Kanton Zürich (ZAG) werden im Ressort Training und Transfer strukturierte Simulationen durchgeführt. Ein Projekt wurde als geeignete Vorgehensweise für eine effiziente und effektive Umsetzung gewählt. Die Hauptaufgaben des Projektes wurden unterteilt in Planung/Koordination, Schulung und Akquise der Simulationspatienten und die Erstellung von Fallsituationen mit den zugehörigen Strukturpapieren. Ein Schulungskonzept für Simulationspatienten wurde entwickelt und durchgeführt. Strukturelle, organisatorische und didaktische Rahmenbedingungen erwiesen sich als grundlegend für die Umsetzung.

Jochen Schmerfeld
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In diesem Beitrag wird das Thema des Lernwelten-Kongresses 2008 aufgenommen, indem von einer Szene ausgegangen wird, in der Probleme der interprofessionellen Kooperation angesprochen werden. Mit Hilfe eines theoretischen Hintergrunds aus der Analyse dieser Szene wird ein Modell interprofessionellen Lernens abgeleitet, welches abschließend selbstkritisch kommentiert wird.

Christine Rungg
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Geht es um die Auswahl von Bewerbern, egal ob es Bewerber für einen Ausbildungsplatz oder später Bewerber für eine bestimmte Stelle oder Position sind, so stehen eine Reihe von Methoden zur Verfügung, die bei richtigem Einsatz die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die geeignete Person gefunden wird.

Gabriele Schroeder
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Sowohl in der schulischen als auch in der beruflichen Praxis ist schon l und auml;ngstens der Bedarf für einen interprofessionellen Arbeitsalltag aufgezeigt. Alle Professio-nen haben in ihren Curricula und Bildungspl und auml;nen die Notwendigkeit verankert, interprofessionelle Aspekte zu berücksichtigen und mit den involvierten Berufspersonen zu kooperieren. Sowohl in den Institutionen der Bildung, als auch der beruflichen Praxis wurden und werden verschiedene Projekte initiiert, um die interprofessionelle Zusammenarbeit zu f und ouml;rdern und gezielter zu gestalten. Bisher sind diese Aktivit und auml;ten eher Einzelaktionen der Institutionen. Erreichte Erfolge bleiben auf die Institution begrenzt und eine Au und szlig;enwirkung deshalb eher zuf und auml;llig. Dennoch sollte man diesen Projekten einen hohen Stellenwert einr und auml;umen, zeigen sie letztendlich die Relevanz des Themas auf und lassen einen Paradigmenwechsel n und auml;her rücken.

Yvonne Selinger, Margarete Landenberger
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Im Beitrag werden die Ergebnisse aus problemzentrierten Interviews mit zehn Fachpflegenden für und bdquo;An und auml;sthesie und amp; Intensivpflege und ldquo; vorgestellt. Thematisiert werden in dieser qualitativen Studie die beruflichen Werdeg und auml;nge der Befragten sowie ihre Einsch und auml;tzungen zu inhaltlichen und methodischen Aspekten der absolvierten Fachweiterbildung. Es folgen Einsch und auml;tzungen zu ihren Arbeitsbedingungen sowie zu künftigen beruflichen Herausforderungen und Pl und auml;nen. Insbesondere interessieren auch ihre Sichtweisen zum neuen Berufsbild und bdquo;An und auml;sthesietechnische Assis-tenz und ldquo; (ATA). Die vorzustellende Untersuchung ist Teil einer Forschungsarbeit, die das Ziel verfolgt, den derzeitigen Stand der beiden Ausbildungen Operationstechnische und An und auml;sthesietechnische Assistenz (OTA und ATA) und ndash; mit besonderem Bezug auf ein Pilotprojekt zur integrierten Ausbildung von OTA und ATA und ndash; vor dem Hintergrund des Spannungsfelds ...

M. Schmid, I. Wolf, A. Geerts, M. Krauchthaler
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Mit der und Überführung der Gesundheitsberufe in die Berufsbildungssystematik des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT) und den damit verbundenen neuen Berufsabschlüssen, entstehen für die Betriebe im Gesundheitswesen neue Herausforderungen. MitarbeiterInnen der neuen Berufsprofile müssen in das bestehende Berufsfeld integriert werden. Bis heute war das Berufsfeld der Pflege ein Arbeitsgebiet, welches die diplomierten Pflegefachpersonen für sich und bdquo;gepachtet und ldquo; hatten [1]. Die neue Berufsbildsystematik der Gesundheitsberufe sowie die neuen Berufsabschlüsse erfordern eine Differenzierung des gesamten Berufsfeldes der Pflege.

Birgit Panke-Kochinke
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Wie kann es, so die zentrale Frage, in der Konstruktion didaktischer Vorgaben für eine interdisziplin und auml;r angelegte Ausbildung in den Gesundheits- und Pflegeberufen gelingen, in einem Lernprozess eine und bdquo;Systemische Achtsamkeit und ldquo; (Arnold, 2007) zu entwickeln, wenn man berücksichtigt, dass und wie Emergenz den Lernprozess beeinflusst? Das ist die zentrale Frage, die beantwortet werden soll.

Felix Rauner
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Der europ und auml;ische Integrationsprozess hat den Punkt l und auml;ngst überschritten, von dem aus es kein Zurück mehr gibt. Auch im Bildungsbereich, für den in den europ und auml;ischen Vertr und auml;gen ein Harmonisierungsverbot vereinbart wurde, schreitet die Ausgestaltung des europ und auml;ischen Bildungsraumes, allen voran die hochschulische Bildung mit dem Bologna-Prozess, mit beachtlicher Geschwindigkeit voran. Betrachtet man die Entwicklung der letzten fünfzig Jahre, dann vollziehen sich die Prozesse der Internationalisierung in allen gesellschaftlichen Sph und auml;ren geradezu mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Wissenschaft, Technik, Industrie und Handel, ja sogar die Kunst, sind l und auml;ngst internationale Prozesse und Gegebenheiten. Gilt dies auch für den Bildungsbereich?

Manuela Grieser, Christoph Abderhalden
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Mit den Bologna- und Kopenhagener Prozessen haben viele westeurop und auml;ische L und auml;nder Reformen im (Aus-)Bildungssystem durchgeführt mit dem Ziel einer einheitlichen und marktf und auml;higen europ und auml;ischen Bildungsplattform und einem Paradigmenwechsel in der Vermittlung ausbildungsrelevanter Inhalte. In der Schweiz und in Deutschland ver und auml;ndert sich seither die Bildungslandschaft in der Psychiatrischen Pflege. In der Schweiz werden spezialisierte psychiatrische Grundausbildungen zugunsten generalistischer Ausbildungen abgel und ouml;st mit der M und ouml;glichkeit auf spezialisierte Nachdiplom-Ausbildungen. In Deutschland und der Schweiz werden Bildungsg und auml;nge inhaltlich umstrukturiert, um der Ver und auml;nderung von Input-orientierung (Lehren durch Lehrer) hin zur Outcomeorientierung (selbstgesteuertes Lernen zum Kompetenzerwerb) zu vollziehen. Die Outcomeorientierung in der Berufsausbildung und die Nachfrage nach einem internationalen Vergleich der Berufsausbildungen lasse ...

Saskia Buschner, Ulrike Dünnwald, Ilka Langer, Elena Ossola
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Die Anzahl von KlientInnen mit Migrationshintergrund nimmt im therapeutischen, medizinischen und p und auml;dagogischen Bereich zu. Damit steigt der Bedarf an spezifischer transkultureller Kompetenz bei den Akteuren in Gesundheitswesen und P und auml;dagogik. Die Ergotherapieschule der Wannseeschule in Berlin und die ETOS Ergotherapieschule Osnabrück stellen ein gemeinsames Schulprojekt vor, das die SchülerInnen auf die beruflichen Anforderungen in einer Einwanderungsgesellschaft vorbereiten soll.

Jürg Brühlmann
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Modeling mit Metalog ist eine weiter entwickelte Ausbildungsform aus dem Modell des Cognitive Apprenticeship. Die Methode erm und ouml;glicht ein intensives, zeitaktuelles und reflektiertes Lernen w und auml;hrend des Zuschauens in beruflichen Situationen. Die Ausbildnerin pflegt und spricht gleichzeitig dazu, wie sie die Situation einsch und auml;tzt, was sie genau tut, wozu und warum sie es tut, welche Regeln sie anwendet, oder welche Alternativen ihr zur Verfügung stehen. Diese professionelle Reflexion über das aktuelle berufliche Handeln wird fortw und auml;hrend in Alltagssprache in den Dialog mit der Klientin oder dem Klienten eingebaut. Auswertungsgespr und auml;che k und ouml;nnen dadurch kürzer gehalten werden und gehen tiefer. Vorgespr und auml;che zur Information über Klienten k und ouml;nnen weitgehend entfallen oder anders genutzt werden, weil die meisten Informationen in der Situation untergebracht werden k und ouml;nnen. Die knappe Zeit einer Ausbildnerin wird somit intensiv genutzt.

Rebekka Hansmann, Volkmar Blaha, Rocco Umbescheidt
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Im Zuge der aktuellsten Bildungsreform der Schweiz und dem ersten Entwurf eines nationalen Rahmenlehrplanes Pflege, wird die Forderung nach einem den Wissenstransfer unterstützenden dritten Lernort seit 2002 in den Kantonen Aargau, Bern, Zürich und Schaffhausen (Curriculumsverbund ABZ) umgesetzt. Neben einer Vielzahl an neuen Methoden und Strukturen im LTT Schule und Praxis wurde hierbei eine Unterrichtsanlage konzeptioniert. Diese wird insbesondere der starken Vernetzung und Kohärenz zwischen Akteuren und Inhalten der schulischen und betrieblichen Ausbildung mittels einer Kooperation der an der Ausbildung beteiligten Lernorte gerecht.

André Fringer, Wilfried Schnepp
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Dieser Artikel setzt sich mit den Schulungsinhalten für freiwillige Helfer im Bereich der häuslichen Versorgung, die im Rahmen von niedrigschwelligen Entlastungsangeboten an pflegende Angehörige vermittelt werden, auseinander. Der Einsatz bürgerschaftlich engagierter Menschen im Bereich der Angehörigenpflege hat ebenfalls, wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen auch, an Relevanz gewonnen. Anhand qualitativer Interviews wurde die Sichtweise von zehn Expertinnen und Experten zu den Anforderungen an eine Schulung Ehrenamtlicher untersucht und mit der Verordnung über niedrigschwellige Hilfe- und Betreuungsangebote für Pflegebedürftige (HBPfVO) des Landes Nordrhein-Westfalen verglichen. Die Ergebnisse machen deutlich, dass es ohne Schulung nicht geht, aber auf der anderen Seite die ursprüngliche Intention des bürgerschaftlichen Engagements gefährdet ist und Ehrenamtlichkeit so zur Pseudoprofessionalität neigt.