May 23, 2019 Last Updated 7:27 AM, May 23, 2019

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Ausgaben
Wolfgang Rob
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Der Begriff Dienstplanqualität wird gerne sowohl von Planern als auch Dienstplanherstellern gebraucht – was aber sind die Kriterien für einen guten Dienstplan und wie können sie vergleichbar gemacht und objektiviert werden? Im Rahmen eines Forschungsprojektes zur automatisierten Personaleinsatzplanung und -steuerung im Krankenhaus war es erforderlich, Dienstplanqualität im Detail zu definieren und in messbare Größen zu bringen. Die Vielzahl an möglichen Bewertungskriterien erfordert eine standardisierte Methodik zur Objektivierung der einzelnen Parameter und im Weiteren eine automatisierte Auswertung. Erste Ergebnisse der Forschungsarbeit werden im vorliegenden Bericht dargestellt.

Andreas Greulich, Jutta Ihle
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Balanced Scorecard – kaum ein Schlagwort hat in der Managementliteratur für so viel Furore gesorgt wie dieser Begriff. Jedes moderne Curriculum höherer Fachschulen und Universitäten berücksichtigt im Bereich Organisation und Management dieses Instrument zur Strategieumsetzung. Eine Befragung der Technischen Hochschule Aachen ergab, dass jedes dritte Krankenhaus die Balanced Scorecard (BSC) bei sich eingeführt hat. Der Beitrag beschäftigt sich im Rahmen von zwei Teilen zuerst mit der Beschreibung des Instrumentes und dessen Anwendbarkeit im Krankenhausalltag aus betriebswirtschaftlicher Sicht und in der folgenden Ausgabe mit der kritischen Frage, warum die Umsetzungserfolge bislang sehr niedrig ausgefallen sind und was das Instrument überhaupt in der Praxis leisten kann. Der Blick ist dabei stark auf die Kommunikation zwischen Krankenhausmanagement und Krankenpflege gerichtet.

Benno Schanz, Andreas Fellgiebel
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Das Gesundheitswesen befindet sich nach Aussagen vieler seit Jahren in einer Krise. Seit Jahren wird nach adäquaten Problemlösungen gesucht. Die Verbesserung und Weiterentwicklung sektorübergreifender Versorgungsstrukturen sind nach wie vor eines der zentralen gesundheitspolitischen und gesundheitsökonomischen Aspekte. Nach Ansicht von McKinsey kann durch Integrierte Versorgung (IV) ein Großteil der Finanzierungsprobleme im Gesundheitswesen gelöst werden. Sie sprechen von 15% Kosteneinsparungen durch sektorenübergreifende Versorgungsmodelle.

Birgit Vosseler, Babara Birnbaum, Patricia Prochowski, Elke Zech
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Aufgrund einschneidender Veränderungen in unserer Gesellschaft und massiver Einschnitte im Gesundheitswesen hält das traditionelle Berufsbild „Krankenschwester“ der neuen Wirklichkeit nicht mehr stand. Die traditionellen Berufsbilder mögen noch in den Köpfen verankert sein, die Realität sieht längst anders aus. Präventive, rehabilitative und beratende Aufgaben stehen im Vordergrund. Das Fliedner‘sche Ideal ist überholt. Wenn es im letzten Jahrzehnt primär um Wirtschaftlichkeit, Budgetierung und Personalmanagement gegangen ist, so heißen die Schlüsselbegriffe heute Prozessmanagement, Produktentwicklung und Integration. Pflegende müssen heute in der Lage sein, Prozesse zu steuern, Angehörige zu begleiten und die pflegerische Versorgung auch über die Versicherungssysteme hinweg zu organisieren. Pflege heute hat nichts mehr gemein mit karitativem Idealismus. Pflege heute ist ein hoch komplexes Aufgabengebiet, das qualifizierter und motivierter Mitarbeiter bedarf.

Jessica Pehlke-Milde, Jutta Beier, Sheila Davies, Teja Zaksek, Valerie Fleming
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Unter Federführung der Glasgow Caledonian University wurde von 2004-2006 ein Projekt zur Entwicklung und Überprüfung von Szenarien im Berufsfeld der Hebammen durchgeführt. Die 22 Szenarien wurden unter der Zielsetzung entwickelt, Kompetenzen von Hebammen in Europa zu erfassen. In diesem Artikel wird die Durchführung des Projekts vor dem Hintergrund der berufspädagogischen Kompetenzforschung in Deutschland beschrieben und einer ersten Bewertung unterzogen. Dabei wird die Auseinandersetzung über den im jeweiligen Forschungskontext verwendeten Kompetenzbegriff als eine zentrale Voraussetzung zur Messung von Kompetenzen identifiziert. Das im Projekt gewählte methodische Vorgehen, Kompetenzen durch den Einsatz von Szenarien in Interviews zu erfassen, wird prinzipiell als praktikable Methode bewertet, welche jedoch Grenzen der Kompetenzerfassung aufzeigt. Der Einsatz ergänzender Methoden der Datenerfassung, wie z. B. durch die (teilnehmende) Beobachtung, sollte daher erwogen werden. Der Artikel leistet einen Be ...

Birgit Bielefeldt, Mechthild Noska
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Pflegecurricula steuern nicht nur die Zeit der Ausbildung im Pflegeberuf, sie haben auch darüber hinaus berufsprägenden Einfluss. Ihre Entwicklung und Nutzung sollte daher nicht unüberprüft erfolgen. In diesem Beitrag werden Auszüge eines Evaluationsinstrumentes zur vergleichenden Beschreibung und Bewertung von Pflegecurricula anhand von Curriculumdokumenten vorgestellt und seine maßgeblichen Entwicklungsschritte dargelegt. Dabei soll insbesondere verdeutlicht werden, wie die Evaluationskriterien gewonnen wurden und wie sie sich für ein Pflegecurriculum, bei dem die Aspekte »berufliches Curriculum« und »Pflege« zu berücksichtigen sind, legitimieren. Implizit wird darüber auch aufgezeigt, wie ein der aktuellen Berufswirklichkeit angemessenes Pflegecurriculum aussehen kann. Somit kann das Instrument über seine Evaluationsabsicht hinaus von Pflegeschulen auch als Leitfaden für eigenes curriculares Arbeiten genutzt werden, was mit der Gesetzesnovellierung 2004 einmal mehr notwendig geworden ist.