Dec 09, 2019 Last Updated 8:04 AM, Dec 4, 2019

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Pia Wieteck
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Die vorliegende Forschungsarbeit prüft die Vollständigkeit und Aussagekraft der in ENP genutzten Begriffe zur Beschreibung von Pflegediagnosen mithilfe des Crossmappings mit ICNP. Das Mapping-Verfahren wurde mit der Parallelmapping-Methode durchgeführt. Die Interraterreliabilität weist gute bis sehr gute Werte auf. Die prozentuale Übereinstimmung der Raterergebnisse auf den Achsen A–H lag zwischen 73 % – 99 %, der zufallsbereinigte Cohens Kappa-Wert lag auf der Focus-Achse der ICNP bei 0,88. Die Ergebnisse des Mapping-Verfahrens zeigen, dass beide Klassifikationen, ENP und ICNP, noch nicht vollständig sind, um die gesamten pflegerischen Aspekte abzubilden. In der Studie wurde nachgewiesen, dass beide Klassifikationen einen großen Anteil von Begriffen benutzen, die sich überschneiden (75 %) und einen geringeren Anteil an Begriffen (ca. 25 %), die in ENP und ICNP andere Dimensionen der Pflege beschreiben. Somit lässt sich eine gewisse Inhaltsvalidität beider Systeme und die Annahme, dass Experten, die Pfleged ...

Simone Kretschmar und Rüdiger Ostermann
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Im Rahmen dieser Ausarbeitung wird der sinnvolle Einsatz von E-Mail als nützliches Hilfsmittel der täglichen Arbeitsorganisation in der stationären Altenhilfe diskutiert. Dabei werden die einzelnen Einsatzgebiete anhand von Beispielen praxisnah erläutert.

Ursula Widmer
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Informatikprojekte im Gesundheitswesen sind in der Regel komplex und daher risikobehaftet. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, wie Projektrisiken aus rechtlicher Sicht effizient begegnet werden kann. Präventive Maßnahmen organisatorischer und rechtlicher Art helfen, Risiken wie Terminverzögerungen, Kostenüberschreitungen oder Qualitätsmängel zu minimieren und im Fall des Eintritts erfolgreich zu bewältigen. Voraussetzung hierfür sind unter anderem die Schaffung ausreichender Planungsgrundlagen und deren Berücksichtigung im Rahmen einer projektadäquaten Vertragsgestaltung. Ein mit qualifizierter juristischer Unterstützung redigierter Vertrag bietet im Krisenfall die notwendige Basis für ein erfolgreiches rechtliches Krisenmanagement im Hinblick auf eine erfolgreiche Projektsanierung bzw. Projektfortsetzung oder für den geordneten Projektabbruch.

Barbara Steuer, Silvia Rosery
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Die Planung und Realisierung eines elektronischen Informationssystems, welches verschiedenen Ansprüchen gerecht werden soll, ist nicht nur softwaretechnisch und inhaltlich ein anspruchsvolles und komplexes Projekt. Die Umsetzung erfordert ein Bewusstsein, dass der Übergang von Papier zu mehrheitlich digitalisierten Daten nicht nur auf der Handlungsebene Veränderungen bedingt, sondern ebenso eine Auseinandersetzung mit Werten, Kultur und persönlichen Vorlieben bedeutet. Im Folgenden stellen wir den Weg von der Idee des Projektes über die verschiedenen Phasen der Realisierung sowie die jeweils gemachten Erfahrungen vor.

Alexandra Kuntze, Ursula Hübner
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Die Verwendung einer einheitlichen Sprache in der Pflege differiert im deutschsprachigen Raum. Bisherige Studien zeigen, dass das verwendete Datenmaterial der Untersuchungen unzureichend bzw. die Methodik Unterschiede aufweist, die einen Vergleich nicht zulassen. Für die Untersuchung ergab sich daher die Fragestellung: „Fehlt eine einheitliche Fachsprache oder fehlt der Vergleich bzw. unterscheidet sich die Codiergüte hinsichtlich der verschiedenen Klassifikationen?“ Dieser Beitrag fokussiert den Vergleich von NANDA, ICNP und HHCC Pflegediag- nosen. Das Datenmaterial der Untersuchung basierte auf Fallbeschreibungen der HHCC Studie. Unabhängig von einander erfolgte die Codierung und die Bewertung der Güte nach dem Matchkategoriensystem von Berekoven mit anschließendem Vergleich der Ergebnisse.

Jutta Ihle, Rolf Spring
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Die Förderung der Kompetenzen im Umgang mit neuen Kommunikationstechnologien ist in der Grund- und Weiterbildung der Pflege durch die zunehmende Technologisierung im praktischen Alltag unabdingbar geworden. Allerdings geht es nicht nur darum, den Computer als Arbeits- und Lehrinstrument sinnvoll einzusetzen, sondern vielmehr um den Erwerb einer umfassenden Medienkompetenz. Dadurch kann die eigene Berufsrolle in einem computergestützten Gesundheitssystem wahrgenommen werden. Das Ausbildungszentrum Insel in Bern fördert diese Medienkompetenz der Studierenden und auch der Lehrpersonen konkret mit verschiedenen e-learning Szenarien. Um diese Settings bestmöglichst in Form eines e-Drehbuches zu entwickeln und durchzuführen, müssen zunächst die Vor- und Nachteile der neuen Lehr- und Lerntechnologien gegeneinander abgewogen werden. Der dadurch ersichtliche Mehrwert fließt in das entsprechende e-Drehbuch ein. Alle e-Drehbücher stützen sich auf der Grundlage des konstruktivistischen Lernansatzes. Nicht nur diese Ler ...

Manfred Hülsken-Giesler, Hartmut Remmers, Maria Haskamp, Hans-Ulrich Temme
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E-Learning im Sinne eines internetgestützten Lernens und Lehrens gilt mittlerweile auch im Bereich der Hochschulbildung als etabliert. Neben einleuchtenden Vorteilen dieser Lehr-Lernform bleiben jedoch offene Fragen. Diese betreffen Probleme der Nachhaltigkeit, der personellen, qualifikatorischen und technischen Rahmenbedingungen sowie insbesondere der potentiellen Möglichkeiten und Einschränkungen didaktischer Prozesse durch technische Rahmenbedingungen. Nachdem im ersten Teil der Reihe „E-Learning als Bestandteil eines berufspädagogischen Lehrverbundes Pflegewissenschaft“ die Ausgangslage des von der Universität Osnabrück initiierten Projekts „hochschulübergreifende Lehrkooperation Pflegewissenschaft“ beschrieben wurde, geraten im vorliegenden zweiten Teil grundlegende technische und medientechnische Aspekte der internetgestützten Hochschullehre in den Blick.

H. Leitner, B. Fürst
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Die Steiermärkische Krankenanstalten GesmbH hat im Jahr 1998 ein Projekt zur Auswahl eines neuen Krankenhausinformationssystems zur administrativen, medizinisch-pflegerischen Dokumentation und als Basis zu einem Kommunikationsnetzwerk gestartet [1]. In diesem Projekt wurden unter Einbindung von mehreren Benutzergruppen, nach einer viermonatigen Teststellung und einem Verhandlungsverfahren die Produkte IS-H und i.s.h.med ausgewählt [2]. Für die Archivlösung wurde die Firma SER ausgewählt. Das Projekt zur Implementierung der Software wurde 1999 unter dem Namen openMEDOCS gestartet.