Erkennen und sichtbar machen von formal und nonformal erworbenen Kompetenzen

Im Lehrberuf legen wir den Fokus häufig stark auf formale Kompetenzen, wie beispielsweise einen offiziell anerkannten Bildungsabschluss. Eine Auseinandersetzung mit formal wie auch nonformal erworbenen Kompetenzen gewinnt aufgrund tiefgreifender Veränderungen in der Arbeitswelt wie etwa die zunehmende Globalisierung oder die abnehmende Halbwertszeit von Wissen sowie auch aufgrund von Reformen im Bildungsbereich in den Gesundheitsberufen an Bedeutung. Eines der möglichen Instrumente zur Erfassung der persönlichen Kompetenzen ist das Qualifikationsprogramm zur Berufslaufbahn, das CH-QKompetenzmanagement- Modell. Dieses hat sich in der Deutschschweiz im Rahmen von Bedürfnissen nach Anerkennung, insbesondere außerberuflicher Tätigkeiten, in einem politischen Prozess entwickelt. Die im Zusammenhang mit der Kompetenzbilanzierung stehenden zentralen Begrifflichkeiten werden beleuchtet und die im Prozess zu durchlaufenden Schritte aufgezeigt. Der Prozess der bewussten Auseinandersetzung mit den eigenen Kompetenzen erlaubt einerseits eine differenzierte und individuelle Planung der persönlichen Weiterentwicklung und fördert anderseits ein selbstbewusstes Auftreten auf dem Arbeitsmarkt.
Autor/in/nen
Angelika Eggert, Monika Knecht Straub, ,
Abstract
The teaching profession often puts its main focus on formal competences like officially recognised educational achievements. This contribution however directs its attention on both formally and non-formally acquired competences. A possible instrument to record personal competences is the qualification program for the educational career, the CH-Q-Competence Management Model. In the context of a want for acknowledgment and appreciation of especially extra-professional activities, this model has been developed in a political process in Switzerland. Central terms related to competence recording will be explained and the different stages to be passed in this process will outlined. The process of consciously facing personal competences permits not only the differentiated and individual design of personal career development but also encourages a self-confident appearance in the employment market.
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