Jan 20, 2019 Last Updated 7:16 AM, Jan 17, 2019

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

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Prof. Dr. Barbara Hellige
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In diesem Beitrag soll über eine Auseinandersetzung mit den Aspekten Wissen und Macht herausgearbeitet werden, welches Wissen Pflege benötigt, um professionell arbeiten zu können. Anschließend werden bezugnehmend auf Foucault Macht-Wissensdiskurse, in denen Pflege sich bewegt, dargestellt, um daraus Folgerungen für die Pflegeausbildung abzuleiten.

Ausgabe Dezember 2005
Univ.-Doz. Dr. Christa Them, Elfriede Fritz, Eva Schulc
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In Österreich stehen aktuell durchlässige Bildungskonzepte (vom Pflegeassistenten bis zum Pflegeakademiker) zur Diskussion. Realität ist, dass ab Herbst 2005 an drei Universitäten in Österreich ein Studium der Pflegewissenschaft absolviert werden kann. Vielfach werden jedoch neben ausgebildeten diplomierten Pflegepersonen Personen ohne Pflegediplom in diesen Studien anzutreffen sein. Im vorliegenden Artikel wird zunächst die Chronologie der Entstehung von Pflegewissenschaft in Österreich dargestellt und folgend aufgezeigt, für welche Tätigkeitsbereiche die in Österreich neu etablierten Studien der Pflegewissenschaft diplomierte Pflegepersonen in Österreich qualifizieren sollen.

Ausgabe Dezember 2005
Prof. Dr. Ingrid Darmann
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In einer von der Autorin durchgeführten qualitativen Studie zur Interaktion zwischen Lehrern und Schülern im Pflegeunterricht wurden drei Bildungskonzepte von Pflegelehrern („Regelorientierung“, „Fallorientierung“ und „Meinungsorientierung“) einschließlich ihrer lernförderlichen Möglichkeiten und Begrenzungen identifiziert. Zusammenfassend kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass das Bildungspotenzial der vorgefundenen Bildungskonzepte als eher gering einzuschätzen ist. In diesem Beitrag werden sowohl die Bildungskonzepte dargestellt als auch aus pflegedidaktischer Perspektive drei Zieldimensionen als Anhaltspunkte für die Erhöhung der Bildungshaltigkeit des Pflegeunterrichts vorgeschlagen. Der Beitrag beginnt mit einem Exkurs zu den Merkmalen und Rahmenbedingungen professionalisierten Lehrerhandelns.

Ausgabe Dezember 2005
Thomas Albiez, Bernadette Bächle, Birgitt Grässle, Matthias Naegele, Kerstin Schramm, Jörg Treiber
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In dieser Literaturstudie wird der Zusammenhang der Qualifikation von Pflegenden und der Ergebnisqualität in Langzeitpflegeeinrichtungen der Altenpflege untersucht. Aus den Ergebnissen der Literaturstudie werden Aussagen zur Pflegequalität, der Qualifikation des Personals, sowie der Problematik der Outcome Messung dargestellt. In einem Modell werden die Perspektiven der Pflegeempfänger sowie des Personals bezüglich der Pflegequalität zusammenfassend gegenübergestellt. Wesentliches Resultat ist die Erkenntnis, dass eine bestimmte Fachkraftquote die Pflegequalität verbessern kann, dies aber nicht alleine von der formalen Qualifikation der Pflegenden abhängig ist.

Ausgabe November 2005
Thomas Bär
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In Zeiten enger werdender Budgets findet eine besonders effektive Dienstplanung in den Einrichtungen des Gesundheitswesens eine immer wichtigere Bedeutung. Auf der einen Seite gilt es vorhandene Ressourcen möglichst optimal einzusetzen um eine gute Versorgung der Patienten und Bewohner zu gewährleisten, auf der anderen Seite sollen die Bedürfnisse der Mitarbeiter und Kollegen bei der Planung der Dienste berücksichtigt werden. Verschiedenste Softwareanbieter versorgen diese Bedürfnisse der Unternehmen im Gesundheitswesen mit leistungsstarken Programmen. Diese Programme sind in der Lage nach Abschluss des Planungszeitraums die gewonnenen Informationen automatisiert in Lohnbuchhaltungsprogramme zu übertragen und garantieren so eine effektive Weiterverarbeitung.

Ausgabe Oktober 2005
Frank Haastert
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Der nachfolgende Artikel beschäftigt sich mit der Entwicklung der Pflegeversicherung aus dem Blickfeld demenziell erkrankter Pflegebedürftiger. Es wird zuerst der Grundgedanke der Pflegeversicherung und dessen Folgen für Demenzkranke näher beleuchtet (Problem des neugeschaffenen sozialrechtlichen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und der damit verbundene eingeschränkte Leistungszugang für demenzkranke Pflegebedürftige). Besondere Beachtung finden dabei das Erste SGB XI-Änderungsgesetz sowie das Pflege-Qualitätssicherungsgesetz und das Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetz. Des weiteren wird die mögliche zukünftige Entwicklung der Pflegeversicherung anhand der Reformvorschläge der so genannten Rürup-Komission und Herzog-Komission sowie anhand diverser Bundestagsanträge und -anfragen diskutiert. Besondere Beachtung hierbei finden die Vorschläge zur stärkeren Einbindung demenzkranker Pflegebedürftiger ins Leistungssystem der Pflegeversicherung.

Ausgabe Oktober 2005
Christine Fiedler MScN, Lydia Mehlhorn, Mandy Schrödter
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Mit der Einführung der DRGs im Januar 2004 ist ein neues Klassifikationssystem in Kraft getreten, welches die Krankenhausleistungen leistungsorientiert vergütet. Es stellt sich die Frage in wieweit auch die Pflege von diesen Veränderungen im Gesundheitswesen betroffen ist. In diesem Artikel wird eine Dokumentationsanalyse vorgestellt, welche überprüft ob und wie erlössteigernde pflegerelevante Nebendiagnosen in Pflegedokumentationen erfasst werden. Als Resultat dieser Analyse entstand das Handbuch CCL-relevanter Nebendiagnosen, welches dem Pflegedienst eine Hilfe bei der Umsetzung der Kodierrichtlinien geben soll.

Ausgabe Oktober 2005
Lars Hebel, Rüdiger Ostermann
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Im Rahmen dieser Ausarbeitung soll darauf eingegangen werden, wie die Leitung eines Pflegeheimes, die über ein grundständiges EDV-Wissen verfügt, sich jedoch nicht als ausgewiesene Fachkraft der Pflegeinformatik bezeichnet, vorgehen kann, um die Auswahl eines EDV-gestützten Pflegedokumentationssystems zu treffen. Darüber hinaus wird auch noch auf weitere positive Aspekte eines derartigen Systems eingegangen.

Maria Magdalena Schreier
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Dem weithin diskutierten Problem der Mangelernährung bei alten und pflegebedürftigen Menschen, vor allem in der stationären Altenpflege, widmet sich eine Arbeitsgruppe des MDS mit einer Grundsatzstellungnahme ‚Ernährung und Flüssigkeitsversorgung älterer Menschen’, Abschlussbericht Projektgruppe P 39, des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS), Juli 20031. Diese Grundsatzstellungnahme kann zu einer Schärfung des Problembewusstseins für Mangelernährung und Risiken für Ernährungsdefizite alter Menschen bei Mitarbeitern in den Pflegeeinrichtungen hervorragend beitragen. Allerdings erfordern einige Empfehlungen nach Auffassung der Nationalen Pflegeassessmentgruppe Deutschland eine differenziertere Betrachtungsweise.

Helmut Siefert
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Musik gilt als das emotional wirksamste Kommunikationsmittel in der Kultur der Menschen. Außerdem verfügt jeder in irgendeiner Weise über musikalische Erfahrungen. Ausgangsgrundlage dieser Arbeit ist, welche Wirkungen und Funktionen die Musik bei älteren Menschen haben. Das Kuratorium Deutsche Altenhilfe (KDA) hat einen Entwurf zur neuen Altenpflegeausbildung herausgegeben, in dem Musizieren und Singen ein fester Bestandteil im Lernfeld „Alte Menschen bei der Tagesgestaltung und bei selbst organisierten Aktivitäten unterstützen“ (Bundeseinheitliche Altenpflegeausbildung, Seite 160) sein wird.

Ingrid Darmann
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Bei der Umsetzung des Lernfeldkonzepts im Pflegeunterricht werden häufig zunächst die Methoden verändert: sie werden kreativer, abwechslungsreicher und schüleraktivierender. Weniger Beachtung findet dagegen die Auswahl der Inhalte bzw. die inhaltliche Gestaltung von Lernsituationen. In meiner Untersuchung zur „Interaktion im Pflegeunterricht“ habe ich festgestellt, dass die Inhalte des Pflegeunterrichts sich vorwiegend dem Bildungskonzept der „Regelorientierung“ zuordnen lassen und eher ein geringes Bildungspotenzial aufweisen. In meinem Beitrag möchte ich deshalb aufzeigen, wie im Rahmen des Lernfeldkonzepts bil-dungsermöglichende Lernsituationen gewonnen werden können. Hierfür beziehe ich mich auf das Konzept der pflegeberuflichen Schlüsselprobleme. Unter einem beruflichen Schlüsselproblem verstehe ich in Anlehnung an Klafki (1993, 56 ff.) typische und zentrale Probleme des Berufsfeldes, anhand derer sich allgemeine Strukturen, Widersprüche, Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge des Berufs aufzeigen und aneig ...

Ausgabe Juni 2005
Egbert Opitz
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Die Informationstechnologie hat längst in sämtliche Bereiche der Pflege Einzug gehalten. Allerdings liegt ihr Schwerpunkt nach wie vor auf der Unterstützung patientenferner Tätigkeiten. Bezüglich einiger inzwischen erfolgreicher Installationen, in denen die elektronische Pflegeprozessdokumentation einschließlich der Abbildung der Fieberkurve umgesetzt wurde, muss beachtet werden, dass sie zumeist mit einem sehr hohen Ressourceneinsatz einhergingen. Die zu lösenden Kernprobleme umfassender klinischer Informationssysteme betreffen weiterhin die Sicherstellung der Integration, eine angemessene Gestaltung der Benutzerinteraktion, eine ausreichende Prozessunterstützung sowie die adäquate Berücksichtigung soziotechnischer Gesichtspunkte. In ersten Krankenhäusern, die bereits über ein umfassendes klinisches Informationssystem verfügen, wird vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über die Vermeidung von Fehlern in der Medizin auch im Pflegebereich mit computerunterstützten Erinnerungs- und Warnhinweisen (remind ...

Ausgabe Mai 2005
Björn Sellemann, Ursula Hübner
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Durch die Einführung des DRG-Systems gewinnt Software in der Pflege, insbesondere die Pflegedokumentation an Bedeutung, da sie als Hilfsmittel der Abrechnung und der strategischen Planung einer Einrichtung herangezogen werden kann. Vor diesem Hintergrund versucht die vorliegende Arbeit, die unterschiedlichen Prioritätsverteilungen aus Sicht des Pflegemanagements und des Krankenhausmanagements sowie deren Unterschiede bei der Einführungsplanung von Pflegesoftwaremodulen darzustellen. Auf der Basis einer Gesamtbefragung aller deutschen Akutkrankenhäuser wurden die Datensätze ausgewählt, in denen beide Berufsgruppen aus einem Haus geantwortet hatten (n=95). Die Ergebnisse zeigen eine klare Favorisierung von Stationskommunikation sowohl in den Prioriäten wie in den Plänen. Am schlechtesten schnitt die Pflegeplanungssoftware ab. Pflegedokumentation erhält zwar eine relativ hohe Priorität, wird jedoch in der Planung unterschiedlich behandelt. So haben die Krankenhausdirektoren klare Pläne hinsichtlich ...

Ausgabe März 2005
Andreas Spiller, Norbert Gittler-Hebestreit
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Die Umsetzung des Gesundheitsstrukturgesetzes und die demografischen Entwicklungen stellen die Dienstleister im Gesundheitswesen vor Herausforderungen hinsichtlich einer wirtschaftlichen Gestaltung eines Patientenaufenthaltes und einer damit verbundenen Etablierung eines zeitnahen und systematischen Entlassungsmanagements. Ziel des Praxisprojektes ist die Etablierung eines kriteriengeleiteten Verfahrens zur Pflegeüberleitung unter Einbindung aller erforderlichen Berufsgruppen. Strukturiert wird das Projekt als Interventionsstudie nach dem Ansatz des Projektmanagements. In qualitativen Interviews wird die Ausgangssituation erhoben. Anschließend werden die erforderlichen Instrumente entwickelt und deren Anwendung getestet. Das Verfahren einer geordneten Pfl egeüberleitung wird den Mitarbeitern in Schulungen vermittelt. Standardisierte schriftliche Befragungen erfolgen zur Evaluation. Es wird nachgewiesen, dass ein abgesichertes Procedere die Bedürfnisse der Patienten berücksichtigt und ebenso zu ei ...

Ausgabe März 2005
Uwe Krämer
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Im Rahmen der immer wieder neu aufflackernden Professionalisierungsdebatte wird die Frage aufgeworfen, ob die Professionalisierung der Pflegeberufe als Chance oder als Dilemma zu werten ist. Um diese Frage zu beantworten, erläutert der Autor zuerst den Weidnerschen Ansatz von Professionalisierung, da dieser in der deutschen Pflegefachliteratur häufig rezipiert wird. Daran anbindend wird eine für die Pflegeberufe bisher wenig beachtete Perspektive von Professionalisierung dargestellt, um auf diesem ungewohnten Hintergrund zur Ausgangsfrage zurückzuführen und diese zu beantworten: Braucht die Pflege wirklich Professionalisierung?

Ausgabe März 2005
Bernd Reuschenbach, Dirk Lau
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Durch die neue Ausbildungs- und Prüfungsverordnung gewinnen pflegewissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden in der pflegerischen Grundausbildung an Bedeutung. Eine Vermittlung von Grundlagen der Pflegewissenschaft und des Forschungsprozesses ist auch zur Verbesserung des Theorie-Praxis-Transfers und zur Qualitätssicherung empfehlenswert. Offen ist jedoch die Frage, welche Rahmenbedingungen für eine entsprechende Umsetzung notwendig sind und wie ein entsprechender Unterricht gestaltet sein soll, um diese Inhalte zu vermitteln. Es erscheint uns wichtig, entsprechende Inhalte in andere Lerneinheiten zu integrieren und die Erkenntnisse praxisnah zu vermitteln.

Ausgabe Februar 2005
Thomas Albiez
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Ausgehend von der Fragestellung nach dem Verständnis von Professionalität und der Fachexpertise zur Gestaltung des professionellen Pflegediagnostikprozesses befasst sich dieser Beitrag zunächst mit der Professionstheorie. Dabei wird deutlich, dass professionelle Pflege nicht alleine auf den Aspekten der klassischen Professionstheorie beruht. Gleichbedeutend sind hermeneutisches Fallverstehen und wissenschaftliche Systematisierung der Pflegeinterventionen. Um professionelles Handeln innerhalb des pflegediagnostischen Prozesses zu ermöglichen, müssen Pflegende ihre Professionalität deutlich machen. Einerseits im Sinne der Professionstheorie, andererseits in ihrer Rollenklärung und Fachexpertise. Diese Rollenklärung muss bereits in der Ausbildung von Pflegefachfrauen und Pflegefachmännern beginnen und im Sinne eines fortlaufenden Prozesses während der Ausbildung und darüber hinaus regelmäßig reflektiert werden.

Ausgabe Februar 2005
Prof. Dr. Uta Oelke, Katrin Maier
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Im Mittelpunkt dieses Artikels steht ein bundesweit bislang einmaliges Studiengangsprojekt, dessen Konzept zunächst vorgestellt und anschließend um erste Befragungsergebnisse ergänzt werden soll. Zum Sommersemester 2004 begannen 26 Alten-, Kranken- und KinderkrankenpflegeschülerInnen neben ihrer regulären Ausbildung mit dem ersten Studienabschnitt eines Bachelor-Studiengangs, den die Evangelische Fachhochschule Hannover (EFH) in Kooperation mit neun Pflegeschulen anbietet. Seinen inhaltlichen Schwerpunkt hat der Studiengang im Bereich „Patientenberatung und Versorgungskoordination“. Das bildungspolitisch Besondere an ihm ist, dass die Studierenden innerhalb von nur fünf Jahren zwei berufsqualifizierende Abschlüsse erwerben: den Abschluss als staatlich examinierte Pflegekraft und den internationalen akademischen Grad eines „Bachelor of Arts (Nursing)“. Unterstützt und finanziell gefördert wird das Studienmodell durch das Norddeutsche Zentrum zur Weiterentwicklung der Pflege.

Ausgabe Januar 2005