Mar 25, 2019 Last Updated 4:49 PM, Mar 21, 2019

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Prof. Uta Oelke
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Die Historie der Pflegeausbildung zeigt, dass die traditionelle Persönlichkeitsbildung in der Pflege als unbeugsame weibliche Charakterbildung unter dem Motto „An sich selbst zu denken, ist schlechte Gewohnheit“ verlief und dem Leitmotiv dieses Beitrags „Die Menschen stärken und die Sachen klären“ (von Hentig) diametral gegenüber steht. Eine der Folgen dieser historischen Wurzeln haben zu einem kollektiven Muster geführt, das sich mit „Pflege ist stumm“ (Steppe) überschreiben lässt. Zu den zentralen Herausforderungen einer Förderung personaler Kompetenz – die unter anderem diesem Muster entgegenwirkt – gehören die Stabilisierung der Pflegenden im Umgang mit emotionalen Belastungen und die Förderung von Reflexionsfähigkeit.

Ausgabe Dezember 2005
Helga Duschl, Angelika Dreßler, Julia Rahn
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Seit ca. 100 Jahren ist die Kinderkrankenpflege ein eigenständiger Bereich in der Pflege. Bereits im 18. Jahrhundert hatten Ärzte mit Veröffentlichungen über Kinderkrankheiten den Grundstein für das Fachgebiet Pädiatrie1 gelegt, erste Kinderkrankenhäuser wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts gegründet. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und bedürfen deshalb einer besonderen Behandlung und Pflege. Diese Überzeugung war nicht nur der Anfang einer kinderspezifischen medizinischen Versorgung, sondern auch der Anfang der beruflichen Kinderkrankenpflege als notwendige Spezialisierung. Seit einigen Jahren wird bereits in unterschiedlichen Modellversuchen integriert/integrativ2 ausgebildet, das heißt, Kinderkrankenschwestern, Krankenschwestern und Altenpflegerinnen erhalten eine gemeinsame Grundausbildung und spezialisieren sich erst in der zweiten Hälfte oder im letzten Abschnitt ihrer Ausbildung.

Ausgabe Oktober 2005
Gabriele Achenbach
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Die NEXT-Studie – Nurses Early Exit Study, eine von der Europäischen Kommission geförderte quantitative Längsschnittstudie, untersucht länderübergreifend in 10 Ländern Europas (Polen, Niederlande, Deutschland, Slowakei, Schweden, Belgien, Frankreich, Italien, Großbritannien, Finnland) die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsmotivation in der professionellen Pflege. Sie geht der zentralen Fragestellung nach: Was bewegt professionell Pflegende dazu, frühzeitiger als andere Berufsgruppen, den Beruf zu verlassen? Denn langfristig wird die demografische Entwicklung schwer wiegende Auswirkungen auf die Gesundheits- und Pflegeversorgung haben. Daher stellt sich die Frage, was zu tun ist, um professionell Pflegende länger im Beruf zu halten. Die Gründe für die hohe Fluktuation in den Pflegeberufen1, besonders in Deutschland und den frühzeitigen Ausstieg aus den Pflegeberufen versucht die NEXT-Studie erstmalig aufzuklären. Neben Arbeitsbedingungen und -zufriedenheit untersucht sie körperliche Belastungen, Arbeitszeiten, ...

Michael Schulz, Johann Behrens
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Bereits 1954 wurde in Großbritannien im Zuge der Deinstitutionalisierung und einer daraus sich entwickelnden gemeindenahen Versorgung von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen damit begonnen, psychiatrische Pflege im direkten Umfeld der Patienten einzusetzen und zu entwickeln. Demgegenüber fehlt ein entsprechendes Angebot in Deutschland bis heute weitgehend. Community Psychiatric and Mental Health Nurses (CPNs) haben seither einen wesentlichen Anteil an der Versorgung psychisch kranker Menschen in der Gemeinde und führen im Vergleich zu Deutschland relativ spezialisierte Tätigkeiten durch. Die Entwicklung verlief – bei erkennbaren positiven Wirkungen für psychisch Kranke – nicht ohne Abbrüche und Überforderungen. Im Rahmen der Literaturanalyse wird deutlich, dass sich die Tätigkeitsfelder im Laufe der Zeit verändert haben. Der Beitrag gibt einen Einblick in einen pflegerischen Teilaspekt eines europäischen Nachbarlandes, indem er auf Entwicklungsschritte, Tätigkeitsprofile und Ausbildungsinhalte eingeht u ...

Hubert R. Jocham
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Wie in allen Industrienationen steigt auch in Deutschland die Zahl der Krebserkrankungen. Durch Verbesserungen in der Behandlung nimmt die Überlebenszeit der Betroffenen zu. Da das Tumorleiden – gerade in fortgeschrittenen, nicht mehr kurablen Stadien – in der Mehrzahl der Fälle mit Schmerzzuständen einhergeht, sollte eine effektive algesiologische Behandlung höchste Priorität haben. In der Schmerzbehandlung sind zwar noch nicht alle Probleme gelöst, doch stehen uns inzwischen wirksame und neue Therapiekonzepte zur Verfügung, die jedoch noch intensiver und adäquater umgesetzt werden müssen.

Ausgabe Juni 2005
Dr. Dilek Kiliç, Dr. Neziha Karabulut
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Die vorliegende Studie beruht auf einer Unterrichtseinheit zum Thema Osteoporose, die für Krankenpflegeschülerinnen durchgeführt wurde und untersucht die Effizienz dieser Unterrichtseinheit auf der Grundlage eines Posttest-Kontrollgruppen-Modells. In die Untersuchung wurden 460 Krankenpflegeschülerinnen einbezogen, die im akademischen Jahr 2003-2004 an der Atatürk Universität ausgebildet wurden. Bei der Durchführung der Unterrichtseinheit wurde zur Optimierung der interaktiven Wissensvermittlung eine audio-visuell unterstützte Unterrichtsmethode gewählt. Zur Überprüfung der Unterrichtseinheit wurde ein Posttest-Kontrollgruppen-Modell angewendet. Die Daten wurden mit Hilfe eines statistischen t-Tests ausgewertet.

Ausgabe Mai 2005
Hannelore Muster-Wäbs, Kordula Schneider
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Das Lernfeldkonzept lässt sich aus zwei Entwicklungsrichtungen begründen, nämlich aus der Dynamik in der Arbeitswelt und aus Erkenntnissen der Theorien über das Lernen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage nach der Entstehung des Lernfeldkonzepts, was unter Lernfeldkonzepten verstanden wird, welche Anforderungen und Probleme sich bei der Umsetzung ergeben und welche Rolle die Lehrerpersönlichkeit spielt.

Ausgabe April 2005
Elisabeth Haslinger-Baumann, Astrid Lang
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Ziel der Studie war es, das Konzept Evidence-based Nursing als Strategie anhand theoretischer Modelle für die Hauskrankenpflege heranzuziehen und damit zu einer Qualitätsverbesserung und Effizienzsteigerung beizutragen. Es wurden anhand des IOWA-Flussmodells unter systematischer Vorgehensweise Pflegeziele untersucht, die in den Arbeitsrichtlinien für die Hauskrankenpflege erstellt worden sind. Im Rahmen einer Literaturrecherche wurde überprüft, ob ausreichend Evidenz vorhanden ist. Anschließend erfolgt eine Auswahl relevanter Artikel und eine kritische Bewertung anhand standardisierter Checklisten.

Ausgabe April 2005
Birgit Panke-Kochinke
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Vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen mit der Konstruktion von Lernsituationen im Rahmen des Lernfeldkonzeptes1 wird im folgenden der Weg von seinem Ergebnis aus betrachtet (1. Das Ergebnis). Damit werden Umwege, die sich im Prozess als Sackgassen ergeben haben, übergangen. Die Konstruktionsprinzipien werden beschrieben (2. Die Konstruktionsprinzipien).2 Ein Beispiel (3. Das Beispiel) erläutert mögliche Umsetzungsformen und die Schlussbemerkung (4. Schlussbemerkung) verweist vor dem Hintergrund der Erfahrungen auf Möglichkeiten und Grenzen der Integration von Lernsituationen in die aktuelle schulische Unterrichtspraxis.

Ausgabe März 2005
Inge Teetz, Annika Hergert
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Zur Zeit wird im Fachbereich Gesundheit und Pflege an der Fachhochschule Neubrandenburg, an der Beruflichen Schule des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg und dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum ein neues Studien- und Ausbildungsangebot geplant und entwickelt, das zu dem doppelten Abschluss: Gesundheits- und Krankenpflegerin/Gesundheits- und Krankenpfleger und Bachelor of Nursing and Administration führen soll. Mit 15 ausgewählten Studierenden könnte der duale Studiengang (DUST) zum Wintersemester 2005/2006 beginnen.

Ausgabe Januar 2005
Dr. Heidrun Jahn
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Seit 1998 haben deutsche Hochschulen die Möglichkeit, Studiengänge mit Bachelor- und Masterabschlüssen anzubieten. Mit der 6. Novelle des Hochschulrahmengesetzes (HRG) von 2002 wurde die Erprobungsphase dieser Studiengänge für beendet erklärt und Bachelor- und Masterstudiengänge wurden in das Regelangebot der Hochschulen aufgenommen. Bis 2010 sollen Bachelor und Master in den meisten Fächern die traditionellen Abschlüsse Diplom, Magister und Staatsexamen abgelöst haben. Der Bachelor soll zum Regelabschluss an deutschen Hochschulen werden. Dieser Entwicklungsprozess ist mit vielen Unklarheiten und Unsicherheiten verbunden, insbesondere sind die qualitativen Ansprüche an Bachelor- und Masterstudiengänge wenig transparent. Deshalb sollen im folgenden Beitrag Antworten auf einige Fragen gegeben werden, die vor allem von Studieninteressierten, Studiengangsentwicklern und Vertretern der Berufspraxis gestellt werden. Schließlich geht es um die Frage, welche Konsequenzen aus der Ablösung des bisherigen ...

Ausgabe Januar 2005