Oct 15, 2019 Last Updated 2:16 PM, Oct 14, 2019

Mai 2004RSS

Armin Koeppe, Klaus Müller
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Strukturelle und inhaltliche Veränderungen in der Gesundheitsversorgung erfordern einen nachhaltigen Wandel im pflegerischen Handlungsspektrum. Dabei stehen die ausbildenden Bereiche vor der Herausforderung, einerseits die Qualität von Ausbildung insgesamt zu verbessern, andererseits auf neue, in Zukunft relevante Aufgaben von Pflege vorzubereiten. Möglichkeiten hierfür bietet zum einen die systematische Gestaltung intentionaler und reflexiver Lernprozesse, zum anderen sollten Auszubildende in neuen Praxisfeldern die zukünftig wichtigen Handlungskompetenzen erwerben können. Für beide Möglichkeiten werden im derzeit vom BMBF geförderten Modellversuch „Erschließung und Gestaltung neuer Praxisfelder in der Pflegeausbildung“ Konzepte entwickelt und erprobt1.

Martina Roes
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Die Etablierung dezentraler Bildungskonzepte mit dem Modell der Lernortkooperation kombiniert, stellt eine arbeitsplatzbezogene Didaktik in den Vordergrund, in der Lernen und Arbeiten eng miteinander verknüpft sind. Zwei Aspekte standen bei diesem Projekt im Mittelpunkt: Die Entwicklung und Erprobung innovativer Ausbildungskonzepte in der Pflegepraxis auf Modellstationen und der Gewinn von Erkenntnissen über förderliche und hinderliche Faktoren in der Gestaltung der pflegepraktischen Ausbildung im Kontext des Modellprojektes. Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem 2,5 jährigen Modellprojekt „Wissenstransfer in der Pflege“, an dem sich zwei Krankenhäuser mit ihren Pflegeschulen beteiligten und das von der Robert Bosch Stiftung finanziert wurde. Das Projekt startete im Okt. 97 und endete im März 2000.

Maria Müller Staub
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Dieser Bericht beschreibt Grundlagen der Pfl egediagnostik1 und hat zum Ziel, anhand wissenschaftlicher Kriterien Vor- und Nachteile verschiedener Klassifi - kationssysteme darzustellen. Er soll als Entscheidungsgrundlage zur Wahl der geeigneten Klassifi kation der Pfl egediagnostik für den Unterricht oder für die Einführung in die Praxis dienen.

Käte Harms
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Developing and introducing multi-professional treatment paths Congress in Davos 2003, Göttingen and Graz 2004

M. Knoll, S. Fleischer, G. Kober, G. Sickmann
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Unter den aktuellen sozio-ökonomischen Veränderungen im Gesundheitswesen gewinnt die Organisationsentwicklung im Kontext des Qualitätsmanagements zunehmend an Bedeutung. Die gesetzlichen Vorgaben fordern von allen an der Gesundheitsversorgung beteiligten Akteuren verstärkt die Umgestaltung innerbetrieblicher Prozesse. Aus diesen Gründen sind auch kleine Einrichtungen verpflichtet, Systeme zu installieren, die den Anforderungen der § 135a ff SGB V, 80 SGB XI und § 93 BSHG gerecht werden. Die vollstationäre Wohnstätte NOAH für chronisch psychisch Behinderte in Lippstadt (Westfalen) hat sich diesbezüglich bereits frühzeitig um professionelle Unterstützung bemüht. Es konnte ein Forschungsprojekt etabliert werden, das die Organisationsentwicklung der Einrichtung von April 2000 bis Dezember 2001 betreute. Hierzu wurden professionelle Pflegestrukturen mit dem Schwerpunkt Pflegeprozess, Standards und Dokumentation etabliert. Begleitet wurden die Implementierungsphasen u. a. durch Fragebogenerhebungen, Do ...

Johanna Niederberger-Burgherr
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Der vorliegenden Studie liegt der theoretische Ansatz der adaptiven Arbeitszufriedenheit zugrunde. Gemäß diesem Ansatz führen wechselseitig sich bekräftigende Adaptionsprozesse zwischen Person und Arbeit zu Arbeitszufriedenheit. Damit adaptive Prozesse stattfinden können, braucht die Person Handlungsspielraum, um aktiv Einfluss auf die Umgebung ihrer Arbeit auszuüben. Nicht nur die Arbeit wird von der Person modelliert, auch die Person wird durch ihre Arbeit verändert, kann daran wachsen und sich weiterentwickeln. Das Ziel der Studie ist, das Ausmaß der adaptiven Prozesse der ausgebildeten Mitarbeiterinnen an ihren Arbeitsplätzen in der ambulanten Pflege zu erheben. Weiter soll festgestellt werden, ob und in welchem Ausmaß Zusammenhänge oder Unterschiede zwischen adaptiven Prozessen, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Anstellungspensen, weiteren individuellen Charakteristiken und zwischen Mitarbeiterinnen aus unterschiedlichen Gebieten feststellbar sind.