Oct 15, 2019 Last Updated 2:16 PM, Oct 14, 2019

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Bettina Wagener-Floer, Herbert Mayer, Georges C.M. Evers (†)
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Der Zweck dieser Untersuchung ist es, Vorkommen und Intensität von Schmerz bei stationären geriatrischen Patienten zu beschreiben. Für diese Gruppe liegen bislang kaum Zahlen vor. Es wurde ein deskriptives, quantitatives, korrelationelles Querschnittdesigns gewählt. Mittels eines strukturierten Fragebogens wurden in einem Zeitraum von sechs Wochen alle anwesenden geriatrische Patienten aus 9 Krankenhäusern (n=319) über Vorkommen und Intensität von Schmerzen zum Zeitpunkt des Interviews, in Ruhe und bei Bewegung oder Husten befragt. Die Schmerzintensität wurde mit einer vertikalen Visuellen Analogskala ermittelt. Ferner wurden die demographischen Variablen Alter und Geschlecht erhoben. Zum Zeitpunkt der Befragung hatten 38,2% der geriatrischen Patienten Schmerzen. Schmerzen in Ruhe hatten 40,4% der Patienten und 54,9% gaben Schmerzen bei Bewegung oder Husten an. 71,4% der Patienten mit Ruheschmerz berichten über mittlere oder starke Schmerzen, während es sogar 80% der Älteren mit Bewegungsschmerz ...

Ursula Immenschuh
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Wenn in Fachkreisen oder auch unter Laien von Schlaganfall gesprochen wird, dann wird meist von einem älteren Menschen ausgegangen, der Behinderungen hat und der schwierig zu pfl egen ist. Die qualitative Studie, die ich im Rahmen meiner Promotion durchführte, beschäftigt sich mit einem Personenkreis, der übersehen und damit allein gelassen wird: mit den 10-15% der Menschen, die einen Schlaganfall haben und jünger als 55 Jahre alt sind.

Elke Müller, Elke Kuno, Margit Müller, Mathias Pfisterer, Astrid Richter
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Das in diesem Artikel beschrieben Beispiel thematisiert Inkontinenzprobleme im Alter und auf welche Weise pflegerisch darauf reagiert werden kann. Ihm zugrunde liegt ein Interventionsprojekt, das auf Initiative der MitarbeiterInnen der Kontinenzberatungsstelle des Bethanien Krankenhauses Heidelberg in den Jahren 2002 bis 2003 durchgeführt wurde. Das Bethanien Krankenhaus ist geriatrisches Zentrum der Universität Heidelberg, in dessen Angebot die Kontinenzberatungsstelle seit nunmehr acht Jahren integriert ist. Dort erfolgreich eingesetzte Verfahren zur Verbesserung der Kontinenzsituation vor allem betagter und hochbetagter Menschen wurden in dem nachfolgend skizzierten Projekt auf ihre Übertragbarkeit in Einrichtungen der stationären Altenhilfe überprüft.

Evelyn Huber, Irene Bischofberger
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Betriebe im Schweizer Gesundheitswesen sind gesetzlich verpflichtet, datenbasierte Qualitätsentwicklung zu betreiben (santésuisse, 2002). Im Gegensatz zu Krankenhäusern fehlen jedoch geeignete Instrumente für Langzeitbetriebe, in denen ältere Menschen leben und gepflegt werden. Führungspersonen der drei Alters- und Pflegeeinrichtungen der Stiftung Diakoniewerk Neumünster-Schweizerische Pflegerinnenschule in Zollikerberg, Schweiz, entwickeln daher mit wissenschaftlicher Unterstützung durch Mitarbeiterinnen1 des stiftungseigenen Kompetenzzentrums solche Instrumente.

Prof. Dr. Burkhard Werner
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Seit Jahrzehnten steigt die Zahl Demenzkranker in allen entwickelten Ländern, insbesondere in solchen mit wachsender Altenbevölkerung. Der Anstieg ist rein demographisch bedingt, da das Risiko, an einer der verschiedenen Demenzformen zu erkranken, exponentiell in jeweils höheren Altersgruppen ansteigt. Unter Herausrechnung des Effektes des zunehmenden Altersdurchschnitts in der Altenbevölkerung ist sogar eher von einem leichten Rückgang des Demenzrisikos in den letzten 50 Jahren in modernen westlichen Nationen auszugehen.

Univ.-Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt
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Das SGB V wird in seiner durch das GMG geänderten Form dahingehend befragt, inwieweit sich Innovationen in den Versorgungslandschaften für chronisch kranke und/oder ältere und alte Menschen abzeichnen. Dabei geht es primär um die betriebsmorphologischen Entwicklungen mit Blick auf eine effiziente Medizinkultur, die wiederum im Lichte medizinanthropologischer Erörterungen zu skizzieren sein wird.

Sabine Bartholomeyczik
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Eine breite Diskussion sowohl um das inhaltliche Verständnis von Pflegebedürftigkeit als auch um Instrumente hat sich an der allgemeinen Kritik der Legaldefinition von Pflegebedürftigkeit im SGB XI entzündet. Fragen der Bedarfsbemessung in allen Bereichen und die Notwendigkeit transparenter und vergleichbarer Daten zur Begründung von Pflege unterstreichen die Relevanz einer konsensfähigen Operationalisierung des komplexen theoretischen Begriffs. Einen Goldstandard gibt es jedoch bisher nicht.