Oct 15, 2019 Last Updated 2:16 PM, Oct 14, 2019

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Pius Gruber
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E-Learning fördert das selbstgesteuerte Lernen und soll einen didaktischen Mehrwert erzeugen. Gelingt es den Einsatz neuer Lerntechnologien in die vor-handenen Lernszenarien zu integrieren, entsteht eine E-Learning-Konzeption, die es erlaubt E-Learning als evolutionären Prozess überschaubaren Projekten zu realisieren.

Frank Beck, Simone Bräuer, Maike Brücher, Thomas Fischer, Inge Mais-Kemmler, Susanne Philipp
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Dieser Artikel ist die stark gekürzte Fassung des Konzeptes AuBi-Ko.futuri – zukunftsfähiges Ausbildungskonzept für die Pflegeberufe in Deutschland, welches im Rahmen eines Lehr-, Forschungs- und Entwicklungsprojektes an der Katholischen Fachhochschule Freiburg i. Brsg. von Studierenden des 6. und 7. Semesters erarbeitet wurde. Mit diesem Konzept nahmen die Autoren am Wett-bewerb „Pflege neu denken – zukunftsfähige Ausbildungskonzepte“ der Robert Bosch Stiftung teil und wurden im September 2003 mit dem Förderpreis ausgezeichnet.

Dr. Jürgen Knoppik
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Wer heute das Stichwort „E-Learning“ in die Suchmaschine „Google“ eingibt – abhängig von der Schreibweise und der Tageszeit der Anfrage – erhält un-gefähr 5 bis 8 Mill. Referenzen. Wie kann man sich angesichts dieser Fülle von Quellen überhaupt informieren? Hinzu kommt, dass das Thema E-Learning wie kein derzeit anderes in der Bildungsbranche polarisiert in E-Learning-Befürworter und -Gegner. Bei den bedingungslosen Befürwortern handelt es sich meistens um „Nicht-Pädagogen“. Es handelt sich um Unternehmen, die ihre E-Learning-Produkte an den Mann bzw. an die Frau in Aus-, Fort- und Weiterbildung bringen wollen/müssen. Hier werden Lösungen versprochen, die für den unbedarften Anwender bisweilen an Zauberei grenzen. Ein PC, eine Software und/oder ein Internetanschluss – Abrakadabra – und schon ist das Lernziel erreicht. Die Rede ist von „Paradigmenwechsel“ und einem neuen „Bildungszeitalter“. Nichts ist unmöglich – die Bildungsrevolution ist in vollem Gange (Jörg Neubauer 2002). Bei den Gegnern handelt es sich ...

Maria Gattringer
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Pflege als eine am Gemeinwohl orientierte Handlungswissenschaft benötigt für den Pflegeprozess prinzipiell universalisierbare Maximen (oberste Grundsätze). Das Biophilie-Konzept des deutschen Philosophen Lay sowie Frankls Dimensio-nalontologie ergeben ein für den Alltag brauchbares ethisches Führungskonzept. Es versteht Pflege als prozessorientiertes Handeln, das imstande ist, Leben zu fördern, sowohl das der Pflegenden als das der zu Pflegenden.

Ada-Katrin Busch
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Lehren und Lernen sind am UniversitätsSpital Zürich (USZ) Bestandteile des Be-rufsalltages. Es wird eine Lernkultur gepflegt, in der eigenverantwortliches und selbstgesteuertes Lernen möglich ist. Lernen soll Freude machen und Partizipati-on gehört am USZ zu den grundlegenden Vorstellungen von Zusammenarbeit. Im Bereich der Grundausbildung Pflege in der Praxis begleiten, unterstützen und fördern Lehrerinnen und Lehrer Lernende verschiedener Gesundheits- und Krankenpflegeschulen in ihren Praktika auf dem Weg zum schweizerischen Di-plomabschluss in der Gesundheits- und Krankenpflege auf dem Diplomniveau II. Die Ausbildung in der Praxis richtet sich im Schwerpunkt auf das Lernen durch Reflexion und Systematisierung von praktischen Erfahrungen aus. Wie dieser Schwerpunkt auch hinsichtlich des Fachinhaltes Pflegeforschung im Rahmen eines siebentägigen Projektes auf einer unfallchirurgischen Station des Universi-tätsSpitals Zürich umgesetzt werden konnte, und welche fachdidaktischen Über-legungen bei der Planung u ...

Kathrin Knoops
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Während meiner Weiterbildung zur Lehrerin für Pflegeberufe absolvierte ich drei Praktika an der Krankenpflegeschule des Niedersächsischen Landeskrankenhau-ses (NLKH) Lüneburg. In dieser Zeit setzte ich mich mit der Frage auseinander, wo Qualitätsmanagement in der Krankenpflegeschule ansetzen kann. Da in einer Krankenpflegeschule die Arbeit mit Menschen im Vordergrund steht, ist es für den Erfolg dieser Arbeit ganz entscheidend, dass neben allen anderen Qualitätsaspekten die Bedürfnisse und der Grad der Zufriedenheit der Menschen immer wieder in die Qualitätsarbeit einbezogen werden. Somit findet eine kon-tinuierliche Arbeit an Verbesserungen statt und eine Qualitätsentwicklung ist tatsächlich gewährleistet. Eine Ausrichtung auf diese Tatsachen und eine klare Strukturierung und Defi-nition der Kriterien und Ansatzpunkte für ein Qualitätsmanagement ist mit der Anwendung des EFQM-Modells für Excellence (European Foundation for Quality Management) gegeben. Aus diesen Gründen befasst sich der erste Teil dieser A ...

Günter Pätzold
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Die Inhalte der curricularen Vorgaben für den Berufsschulunterricht werden seit den 90er Jahren nach Lernfeldern geordnet. Lernfelder sind durch Zielfor-mulierungen und Inhaltsangaben beschriebene thematische Einheiten, die sich an konkreten beruflichen Aufgabenstellungen und Handlungsabläufen orientieren. Handlungssystematik wird damit ohne Vernachlässigung der Fachsystematik zum didaktischen Kriterium für die Konzeption beruflichen Unterrichts. Damit ist das Spannungsfeld zwischen den beiden didaktischen Referenzgrößen – Orientierung an der Systematik der Fachwissenschaften oder an der Kasuistik beruflicher Tätigkeiten – erneut zu thematisieren. Mit dem Lernfeldprinzip soll fächerübergreifender Unterricht gefördert, Fachun-terricht im engen (fach-)didaktischen Sinne abgeschafft bzw. nur in Ausnah-mefällen zugelassen werden. Der Unterricht in der Berufsschule soll stärker berufstypische und berufsübergreifende Qualifikationen berücksichtigen, Differenzierungen fördern und aktuelle Kernprobleme aufgreifen. Mi ...

Uta Oelke
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Der Begriff „Lernfeld“ dürfte zu einem der meist genutzten in der derzeitigen bundesdeutschen berufs- bzw. pflegepädagogischen Diskussion zählen. Dies ist Grund genug, ihn einer genaueren Betrachtung zu unterziehen, die auf drei Ebe-nen erfolgen soll. Auf der Makro- bzw. bildungsstrukturellen Ebene werden der KMK-Lernfeldansatz und seine Konsequenzen im Blick auf die Neuordnung des berufsschulischen Unterrichts im regulären dualen Berufsbildungssystem skiz-ziert. Dem werden die entsprechenden Neuregelungen im jüngst verabschiede-ten Krankenpflegegesetz (KrPflG vom 16. 7. 2003) und seiner Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (KrPflAPrV) gegenüber gestellt. Im Mittelpunkt der Meso- bzw. curricularen Ebene steht das von Marion Menke und mir 2002 veröffent-lichte neue fächerintegrative Pflegecurriculum (Oelke/Menke 2002). Dieses wird in seiner Entwicklung, seinem curriculumtheoretischen Hintergrund und seiner lernfeldorientierten Themenstruktur vorgestellt und um einige abschließende An-merkungen zur Umsetzung an ...