Mar 20, 2019 Last Updated 1:23 PM, Mar 19, 2019

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Marina Schnabel, Bärbel Wesselborg
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Autonomie ist in unserer Gesellschaft ein extrem wichtiges Prinzip. Weil Pflege eine soziale Profession ist, müssen Pflegende die Wurzeln und verschiedenen Aspekte dieses Prinzips reflektieren um es in der täglichen Praxis umzusetzen.

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Primäres Ziel klinischer Behandlungspfade ist die Prozessoptimierung und Sicherung bzw. Verbesserung der Versorgungsqualität. Direkt nachgeordnet sind lokal geprägte Vorgaben, die Einrichtungen an Behandlungspfade stellen. Damit der spezifische Erreichungsgrad ermittelt werden kann und die Behandlungspfade zuverlässig einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess unterworfen werden können, sind Evaluationen nach festgelegten Zyklen erforderlich. Bis dato wur-den nur sehr begrenzte Evaluationen publiziert, die sich im Wesentlichen auf den Einfluss von Pathways auf einzelne kritische Parameter bezogen. Evaluationen im wissenschaftlichen Sinne, beinhalten jedoch einen umfangreicheren Anspruch. Sie fordern eine „systematische Anwendung empirischer Forschungsmethoden zur Bewertung des Konzeptes, des Untersuchungsplanes, der Implementierung und der Wirksamkeit sozialer Interventionsprogramme“ (Bortz u. Döring 1995). Der Mangel an entsprechenden Publikationen, die exemplarisch eine derartige Evaluation durchführen, ga ...

Frank Arens
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Die Kommunikation mit Menschen mit Demenz stellt ganz besondere Herausforderungen an Pflegende in Einrichtungen der stationären und ambulanten Alten- und Krankenpflege. Dies hängt zum einen mit dem Abbau von verbaler Sprachfähigkeit und Sprachverständnis aufgrund der dementiellen Erkrankungen zusammen (vgl. Schecker 1998). Zum anderen sind es die vielen, irgendwie auf Verwirrtheit hinweisenden Verhaltensweisen, die einen Umgang mit diesen Pflegebedürftigen besonders „schwierig“ erscheinen lassen (vgl. Schweizer et al. 1995). Die Kommunikation mit Personen mit Demenz stellt eine besondere Schwierigkeit der Pflegenden dar (vgl. Bisaz 2001). Im Rahmen der nachfolgenden Ausführungen1 soll das Augenmerk auf den kommunikativen Umgang mit Emotionsäußerungen gelegt werden. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Pflegende in Handlungssituationen mit dementierenden alten Menschen mit Emotionen umgehen. Es soll hierbei insbesondere auf Emotionsäußerungen eingegangen werden, die von den alten Menschen thematisiert werden ...

Marion Großklaus-Seidel, Herbert Mayer
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Die deutschsprachige Pflegeforschung war bislang dem Vorwurf ausgesetzt, sorglos mit ethischen Fragen in der Forschungspraxis umzugehen. Eine bundesweite Umfrage der Sektion Ethik im DV-Pflegewissenschaft und der Universität Witten-Herdecke widerlegt diesen Eindruck. Sie zeigt auf, dass zwar die strukturellen Rahmenbedingungen für die ethische Überprüfung von Pflegeforschung z.B. durch eine Ethik-Kommission weitgehend fehlen, dass aber ein breites Problembewusstsein vorhanden ist und sich Formen hausinterner oder kollegialer ethischer Beratung etabliert haben.

Prof. Dr. Christa Olbrich
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Mit dem Inkrafttreten der neuen Alten- und Krankenpflegegesetze sind nun die Schulen herausgefordert sich mit einer neuen Ausbildungsorganisation, der Modularisierung aus einander zusetzen. Diese ist zwar im Gesetz nicht explizit formuliert, sie ergibt sich jedoch als logische Konsequenz der Lernfeldorientierung. Dieser Beitrag soll dazu eine Hilfe sein, denn im Zentrum der von mir entwickelten Theorie der Pflegekompetenz stehen die vier Dimensionen des pflegerischen Handelns. Damit kann einerseits eine Struktur der Module vorgegeben werden und andererseits kann eine qualitative inhaltliche Fundierung erreicht werden. Denn in den neuen Gesetzen ist eine deutliche Zentrierung auf die Handlungsdimension und das Lernen in Pflegesituationen zu erkennen.

Ruth Brüggemann
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In den Niederlanden, wie auch Großbritannien und den USA ist das Konzept des kompetenzorientierten Lernens ein deutlicher Trend der beruflichen Bildung auf der Ebene von Berufsvorbereitung, -ausbildung wie auch der Fachhochschulebene. Dieses Konzept hat sicherlich Gemeinsamkeiten mit dem deutschen Lernfeldkonzept, doch liegen die Schwerpunkte beim kompetenzorientierten Konzept anders und die Bildungsinstitutionen tun sich aus meiner Sicht auch weniger schwer in der Umsetzung. Die Frage stellt sich warum?

Ulrike Greb
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Mit der neuen Ausbildung- und Prüfungsverordnung für die Gesundheits- und Krankenpflege stehen auch neue curriculare Anforderungen im Zentrum der pflegedidaktischen Diskussion. Den Bayerischen Berufsfachschulen werden in Kürze lernfeldgestützte Rahmenlehrpläne vorgegeben, aus denen die Lehrenden vor Ort berufsbezogene Teilcurricula entwickeln. Der folgende Beitrag erörtert die fachdidaktische Interpretation von Lernfeldern in Form einer Kategorialanalyse als ersten Schritt dieser Curriculumentwicklung.