Theorie-Praxis-Transfer in der Pflegeausbildung

In vielen Publikationen wird beklagt, dass die Pfl egeauszubildenden das, was sie in der Schule lernen, in der Praxis nicht anwenden (vgl. Rafferty et al. 1996; Arnold 2000; Landers 2000; Schröck 2003). Dabei bestehen bei den Autoren unterschiedliche Vorstellungen davon, in welcher Beziehung theoretisches Pfl egewissen und Pfl egepraxis zueinander stehen. In meinem Beitrag bestimme ich das Verhältnis von Wissen und Können im Anschluss an das Konzept des „impliziten Wissens“ von Polanyi. Dabei stütze ich mich auf die Rezeption Polanyis durch Neuweg (1999) in seiner Habil-Schrift „Könnerschaft und implizites Wissen“. Nach einem ersten Kapitel, in dem ich das Verhältnis von Wissen und Können grundlegend beleuchte, werde ich in weiteren drei Kapiteln die daraus resultierenden Anforderungen an die drei Lernorte, Schule, Pfl egepraxis und Skillslab, kennzeichnen.
Autor/in/nen
Ingrid Darmann, ,
Abstract
Many publications deplore the lack of practical application of the knowledge which nursing trainees acquire during their schooling (cf. Rafferty et al. 1996; Arnold 2000; Landers 2000; Schröck 2003). Yet, the respective authors hold different opinions on how theoretic nursing knowledge and nursing in practice compare to one another. Following Polanyi’s concept of “implicite knowledge”, my contribution to this debate will determine the relation between knowledge and skill. Hence, I will follow Neuweg’s (1999) reading of Polanyi as he applies it in his paper, titled „Könnerschaft und implizites Wissen“ [i.e. “Skill and Implicit Knowledge”]. My first chapter will discuss the relationship between skill and knowledge. Subsequently, I will determine the resulting demands for the three basic educational settings, school, nursing practice and skills laboratory, during a further three chapters.
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