Sep 17, 2019 Last Updated 11:38 AM, Sep 10, 2019

Ausgaben
Patrick Weber RN, MA et Stéphane Spahni phD
0 eingereichte gutachten

-

Pia Wieteck
0 eingereichte gutachten

An der Entwicklung einer einheitlich benutzten Sprache in der Pflege wird bereits seit Jahren gearbeitet. So wird seit 1989 das Projekt des Weltbundes der Krankenschwestern und Krankenpfleger (ICN) mit der Entwicklung einer Internationalen Klassifikation für die Pflegepraxis (ICNP®) vorangetrieben (vgl. Nielsen, 2003:23). Auch über andere Klassifikationen in der Pflege wird häufiger gesprochen. Hier sind z.B. die Klassifikationen der Pflegediagnosen (NANDA), der Pflegeinterventionen (NIC) und Pflegeergebnisse (NOC) zu nennen (Van der Bruggen, 2002:45). Aufgrund des hohen Komplexizitätsgrades z.B. der ICNP® und anderen alltagsweltlichen Schwierigkeiten der Nutzung der genannten Klassifikationssysteme liegt es nahe, die vorhandenen Systeme zu analysieren und Entwicklungspotentiale aufzuzeigen bzw. diese umzusetzen

Manuela Raiß, Sabine Stroinski
0 eingereichte gutachten

Die Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Pflege sind gestiegen. Die Einrichtungen müssen hohen fachlichen Ansprüchen gerecht werden. Daneben werden in wachsendem Umfang Dokumentationen verlangt und den Prüfern muss die Einhaltung von Qualitätsstandards nachgewiesen werden. Damit steigen auch die administrativen Anforderungen und der für das QM erforderliche Aufwand. Diesen Aufwand zu reduzieren, führt sowohl zu gesteigerter Pflegequalität, wie auch zu betriebswirtschaftlich effizientem Arbeiten von Leistungsanbietern im Gesundheitswesen. Am Beispiel eines elektronischen Qualitätsmanagement Konzeptes wird den Kongressteilnehmern präsentiert, wie dieses auf einer gemeinsamen Basis aussehen kann, die Vor- und Nachteile werden im Anschluss zur Diskussion gestellt

C. Mahler, A. Renz, M. Kandert, P. Spies, B. Hoppe, R. Eichstädter, E. Ammenwerth
0 eingereichte gutachten

Die Einführung von EDV-gestützter Pflegedokumentation bietet viele Möglichkeiten. In einem Pilotprojekt am Universitätsklinikum Heidelberg konnte festgestellt werden, dass die Einführung von PIK® mit einer inhaltlichen Auseinandersetzung der professionellen Anforderungen an die Pflegedokumentation einhergeht. Rechnergestützte Pflegedokumentation ist ein gutes Werkzeug um die Akzeptanz des Pflegeprozesses zu erhöhen und um die Diskussion über theoriegeleitete Pflegekonzepte in Gang zu bringen. Möglicherweise führen daraus resultierende Veränderungen zu neue Anforderungen an ein EDV-gestütztes Pflegedokumentationssystem

Lars Fehmer
0 eingereichte gutachten

Die Fortschritte der IT-Entwicklung im Bereich der Kliniksoftware und -informationssysteme (KIS), die DRG-Einführung und andere gesetzliche Bestimmungen konfrontieren die Krankenhäuser mit dem Problem, ob die jeweilige innerbetriebliche IT-Struktur noch zeitgemäß ist, oder ob sie in ein neues IT-System bzw. in die Aktualisierung des bestehenden Systems investieren müssen. Diese Investitionen implizieren in den meisten Fällen auch die Implementierung einer multimedialen Patientenakte (MPA). Anhand der Ergebnisse einer Befragung von Mitarbeitern aus Medizin, Pflege und Verwaltung an deutschen Krankenhäusern, die bereits die MPA eingeführt haben, wird der Nutzen und die Akzeptanz einer MPA dargestellt.

Dragan Bosancic
0 eingereichte gutachten

Entwicklung, Einführung und Einsatz der elektronischen Patientenakten sind mittlerweile in vielen Kliniken und Spitälern in einem unaufhaltsamen Prozess zum unverzichtbaren täglichen Arbeitsinstrument geworden. Eine zukunftsorientierte elektronische Patientenakte wird interdisziplinär genutzt und unterstützt alle wichtigen Arbeitsprozesse. Dabei werden erhebliche Datenmengen erfasst und bearbeitet. Eine elektronische Patientenakte beinhaltet somit eine Fülle an Daten die für verschiedene Zwecke ausgewertet werden können. Hauptsächlich um wissenschaftliche oder Management bezogene Informationen zu erhalten

Carsten Giehoff
0 eingereichte gutachten

Eine Beteiligung der Endanwender am Softwareentwicklungsprozess ist notwendig, um nützliche Systeme entstehen zu lassen, und wird vielfach gefordert. Wir realisierten die Beteiligung von Endanwendern durch eine informelle und eine formale Evaluation von frühen Softwareversionen eines interbasierten Pflegeverlegungsberichtes. Ziel dieser Untersuchung war es, die Praktikabilität und Aussagekraft eines Evaluationsverfahrens für die Benutzerzufriedenheit zu erproben. In einer Laborsituation wurden 35 Pflegekräfte gebeten, Patientenakten zu analysieren und die entsprechenden Daten in die Software einzugeben sowie einen Fragebogen zur Benutzerzufriedenheit auszufüllen. Die Auswertung des Fragebogens und der anschließenden Diskussion ergab hilfreiche Verbesserungsvorschläge. Dabei spiegelte die Diskussion die Ergebnisse des Fragebogens wider, ging jedoch in inhaltsspezifischen Fragen, die nicht mit dem Bogen erfasst werden, darüber hinaus und erlaubte konkrete Veränderungen in den Benutzeranforderungen ...

Ursula Hübner, Carsten Giehoff
0 eingereichte gutachten

NANDA und ICNP codierte Diagnosen werden häufig als sich gegenseitig ausschließend und konkurrierend angesehen. Im deutschen Sprachraum kommt die Kritik an der NANDA hinzu, sie berücksichtige nicht die Besonderheiten der deutschsprachigen Pflegekultur. Um die NANDA Diagnosen im deutschsprachigen Raum als Frontendterminologie in computergestützten Systemen einzusetzen, muss ihre Praxistauglichkeit quantitativ nachgewiesen werden. Aus 40 handschriftlichen Pflegedokumenten unterschiedlicher Einrichtungen identifizierten examinierte Pflegekräfte zunächst Pflegediagnosen, die sie dann nach NANDA codierten, um dann ein Urteil über die Codierungsqualität abzugeben. Es zeigte sich, dass 75% dieser Urteile entweder "sehr gut" oder "gut" waren, d.h. die Pflegediagnosen konnten zufriedenstellend nach NANDA codiert werden. Das Ergebnis ist relevant für die Auswahl von Frontendterminologien für computergestützte Systeme. Aus unserer Sicht ist ein wissenschaftlich fundiertes und weit verbreitetes Frontend wie ...