Mar 20, 2019 Last Updated 1:23 PM, Mar 19, 2019

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Agnes van Dyk
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Eine eindeutige Sprache in der Pflege schafft Transparenz und damit nötige Voraussetzungen u.a. für die Pflegeforschung und das Pflegemanagement. Klassifikationssysteme wie das der International Classification of Nursing Practice (ICNP) könnten beispielsweise in rechnergestützte Pflegesoftware, z.B. wie das Pflegeinformations- und Kommunikationssystem (PIK) implementiert werden und dadurch diesem Vorhaben Rechnung tragen. Im Rahmen eines Praxissemesters, Studiengang Pflegewissenschaft, Fachhochschule Osnabrück, hat die Autorin überprüft, inwieweit sich die standardisierten Pflegepläne, die im Rahmen der Entgiftungsbehandlung auf einer psychiatrischen Station am Universitätsklinikum Heidelberg eingesetzt werden, mittels der ICNP codieren lassen. Nach einem besonderen Mappingverfahren (Berekoven, 2002) liegen folgende Ergebnisse in der Codierung vor: Die Codierung von Titel und/oder Definitionen oder auch einer sinngemäßen Definitionswiedergabe gelang zu 76% bezogen auf Pflegephänomene und bei den ...

Carol van Willigen
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Oft wird die Einführung eines Pflegedokumentationssystems ausschliesslich als Projekt der Pflege bezeichnet. Sicher leistet die Pflege (einerseits als grösste Berufsgruppe, andererseits durch die Nähe zum Patienten) einen wesentlichen Anteil am Gesamterfolg eines Spitals. Aber nur wenn die Pflegedokumentation als Teil eines abteilungsübergreifenden Klinikinformationssystems (KIS) konzipiert und eingeführt wird, kann sie den optimalen Nutzen gewährleisten. So gesehen ist die Pflegedokumentation eine entscheidende Etappe zum vollkommenen KIS. Aber was ist konkret zu tun? Die Autorin zeigt aufgrund von konkreten Projekterfahrungen, was es braucht, damit die KIS-Stafette nicht zu einem orientierungslosen Hürdenlauf wird. Sie erklärt, welche organisatorischen, technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen zur Pflegedok-Realisierung nötig sind. Und wie Sie vorgehen können, damit Sie, Ihre Mitarbeiter und Ihre Patienten als Gewinner aus dieser Etappe der KIS-Stafette hervorgehen

Sabine Peer, Stephan Lorenz
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Im Zuge der Vorbereitungen auf die Einführung des Fallpauschalensystems für stationäre Patienten sollten relevante Nebendiagnosen aus der Pflege in den Kodierprozess mit einfließen. Das Programm ermöglicht den Pflegekräften die Eingabe von ICDs aus einer ausgewählten Liste pflegerelevanter Diagnosen, die mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer Erhöhung des Schweregrades im Groupingprozess führen. Auch Leistungen aus der Pflege können erfasst werden. Die vergleichende Bewertung von 100 abgeschlossenen Fällen mit und ohne die erfassten Nebendiagnosen aus der Pflege anhand des Groupers von DIACOS erbracht einen potentiellen Mehrerlös von 50000.- Euro unter DRG-Bedingungen

Markus Stadler
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Im Grunde fehlt uns Pflegenden (und nicht nur uns!) ein Informationsfilter, der beim Selektieren derjenigen Information unterstützt, die täglich über uns hereinbricht. „Information pollution“ (Informationsverschmutzung) ist ein treffender Begriff, um das zu umschreiben. Bei der Pflege handelt es sich um einen sogenannten Schnittstellenberuf. Er hält Kontakte zu vielen andern Spitalberufen aufrecht und hat somit zentrale Bedeutung beim Beleben der Spital-Infrastruktur. Das „nurses’ mind map“ ist ein microsoft power point basiertes Programm, das als Modell verstanden werden kann und innerhalb einer Spezialklinik (neurochirurgische Klinik am Inselspital Bern) die Schnittstellen aufzeigt, mit denen wir Pflegenden uns täglich auseinandersetzen

Manuela Raiß
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Wenn Pflegekräfte mit dem Begriff Beratung konfrontiert werden, so assoziieren sie häufig die Beratungsleistung, die sie selbst erbringen: Beratung gegenüber Patienten und Angehörigen, Aufklärung über die jeweiligen Gesundheitssituation, deren Entwicklung und Maßnahmen. Diese Beratung findet statt, aus dem Wissen um das pflegerische Grundverständnis und die Arbeit mit dem Patienten/Bewohner. Beratung zur eigenen alltäglichen Arbeit wird häufig mit Schulungs- und Weiterbildungsangeboten verwechselt. Bedingt durch die einschneidenden Veränderungen im Gesundheitswesen gewinnen die Begriffe „Kundenzufriedenheit“, „Personalentwicklung“ und „Management“ zunehmend an Bedeutung. Dies erfordert im gesamten „Unternehmen“ eine neue Qualität der ganzheitlichen, hierarchieunabhängigen und abteilungsübergreifenden Betrachtung. Diese komplexe Situation aus der subjektiven Sicht heraus zu erfassen ist nur noch schwer möglich. Unternehmerisches Handeln wird als Erfolgsfaktor im Gesundheitswesen zunehmend rele ...

Elske Ammenwerth, Ronald Eichstädter, Torsten Happek, Bettina Hoppe et al.
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Die Pflegedokumentation ist zusammen mit der ärztlichen Dokumentation ein wesentlicher Bestandteil der klinischen Dokumentation. Die Einführung EDV-gestützten Pflegedokumentation verspricht, die in der Papierdokumentation bestehenden Probleme zu lösen oder zumindest zu verringern, und die Pflegedokumentation dadurch qualitativ deutlich zu verbessern

PD. Dr. T. Bürkle
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Dieser Artikel beschreibt den Aufbau einer elektronischen Patientenakte. Der Begriff „elektronische Krankenakte“ wird unterschiedlich gebraucht. Manche Autoren beschreiben unter diesem Begriff ganz einfach Funktionen ihres Krankenhaus-informationssystems (KIS), andere wiederum stellen den Anspruch an eine lebenslange Zusammenfassung aller Gesundheitsdaten eines Patienten unter dessen Eigenverantwortung

Franz Elmer
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Die Klinik St. Pirminsberg entwickelt seit längerem den Pflegeprozess weiter und bildet diesen seit 1998 elektronisch ab. Mit der Einführung von ICNP (International Classification of Nursing Practice) wurden eine einheitliche Sprache und strukturierte Datenauswertungen möglich. Es ist gelungen, theoretische Überlegungen und praktische Anwendbarkeit im Alltag zusammenzuführen

Almut Lehmann, Karen Güttler
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Im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes „Pflegeprozess – Standardisierung und Qualität in der Pflege1“, ist eine EDV gestützte Anwendung zur Abbildung von Pflegeprozessen im Sinne einer Typologie entwickelt worden, um den erhöhten Anforderungen der Prozessdokumentation und der Leistungserfassung in der Pflege gerecht zu werden. Die Projektleitung und -organisation sowie die EDV-technische Umsetzung der Typologie erfolgte durch das Bremer Institut für Betriebstechnik und angewandte Arbeitswissenschaft (BIBA-ATOP)2. Für das pflegewissenschaftliche Know-how und die inhaltliche Entwicklung der Typologie war das Institut für angewandte Pflegeforschung (iap) der Universität Bremen verantwortlich. Die Struktur dieser Typologie resultiert aus Ergebnissen einer Ist-Analyse bei 128 PatientInnen/ KlientInnen in Krankenhäusern, Altenpflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten. Die Inhalte der Typologie wurden mit Pflegenden aus den genannten Praxisbereichen in Workshops erarbeitet. Die Typologie ...

Heinz Brünz, Ina Wehmhörner
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Der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK) innerhalb der Pflege hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Berücksichtigung innerhalb der pflegerischen Aus-, Fort- und Weiterbildung hat diese Thematik jedoch zu wenig gefunden. Dieser Mißstand wurde durch die Bildungseinrichtungen des Landesvereins für Innere Mission in der Pfalz e.V. aufgegriffen. Das Ergebnis einer fast dreijährigen europäischen Projektarbeit ist im folgenden zusammengefasst