Jan 21, 2019 Last Updated 5:45 PM, Jan 20, 2019

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Böhme
 
Böhme, Hans
Rechtshandbuch für Pflegeeinrichtungen von A-Z
Verständliche Rechtserläuterungen – konkrete Handlungsanweisungen – direkte einsetzbare Arbeitshilfen
WEKA-Media, Kissing, 2002, 158 €, ISBN 3-8276-4424-0 – Dezember 2018
Von dem im März 2003 an dieser Stelle vorgestellten Rechtshandbuch für Pflegeeinrichtungen liegt die 76. Nachlieferung vor.

Die Nachlieferung enthält ein neues und ein überarbeitetes Stichwort:
• Das Berufsausbildungsverhältnis unterscheidet sich deutlich vom Arbeitsverhältnis. Beide Vertragsverhältnisse weisen unterschiedliche Pflichtenbindungen auf. Der Auszubildende schuldet, sich ausbilden zu lassen, während die Hauptpflicht des Ausbildenden nach § 14 BBiG (und ab 01.01.2020 nach § 18 PflBG) darin besteht, dem Auszubildenden die zum Erreichen des Ausbildungsziels erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln. Das Vertragsverhältnis mit Arbeitnehmern ist also von dem mit Auszubildenden abzugrenzen.
• Für die stationäre Pflege wird ein besonderes Medikamentenmanagement verlangt. Für ambulante Pflegedienste ergibt sich Ähnliches aus den Qualitätsanforderungen nach dem Sozialgesetzbuch. Im Zusammenhang mit der Medikamentengabe und -verwaltung gibt es zahlreiche Rechtsfragen. Beispielsweise stellt die Verordnung von Medikamenten eine Heilkundetätigkeit im Sinne des Heilpraktikergesetzes dar und bleibt somit Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten. Demgegenüber gehören das Richten und Ausgeben von Medikamenten zu den klassischen pflegerischen Aufgaben. Nicht nur hier kann es zu unklaren Haftungsfragen kommen. Auskunft zu dieser und anderen Fragestellungen finden Sie in unserem vollständig aktualisierten Stichwort.

Eine Rezension von Paul-Werner Schreiner

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